7 Möglichkeiten, um passive Einnahmen zu generieren – Passives Einkommen aufbauen – Geld verdienen online

Heutzutage gibt es verschiedene Wege um sein Geld zu verdienen. Bekannt sind dabei zwei Arten: Aktives und passives Einkommen. Bei aktivem Einkommen handelt es sich um Geld, welches durch die Verrichtung bestimmter Arbeit zu einer bestimmten Zeit verrichtet wird.

Der Arbeitgeber zahlt seinen Mitarbeiter ein zuvor festgelegtes Entgelt. Je länger gearbeitet wird, umso höher wird das Einkommen. Anders verhält es sich bei einem passiven Einkommen. Dort verdient man zu Beginn überhaupt nichts.

Zunächst muss Arbeit hineingesteckt werden und einige Zeit später können die ersten Früchte geerntet werden. Welche Möglichkeiten es zum passiven Einkommen gibt und welche sich bereits bewährt haben, wird im folgenden Artikel erklärt.

Was genau ist ein passives Einkommen?

Wie oben bereits angesprochen unterscheidet sich das passive vom aktiven Einkommen. Beim passiven Einkommen wird das Geld praktisch nebenbei verdient. Es lässt sich also auch während des Schlafs verdienen. Allerdings ist es alles andere als ein Selbstläufer.

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Passives Einkommen: Viele Möglichkeiten und Chancen!
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Verglichen zur aktiven Variante muss zunächst viel Arbeit in sein Projekt gesteckt werden. Zusammengefasst handelt es sich um einen häufig automatisierten Geldfluss, der nach einer bestimmten Aufbereitung keine weitere Arbeit erfordert. Passives Einkommen funktioniert, wenn folgende Kriterien erfüllt werden können:

  • -> Zeitlosigkeit des Produkts
  • -> möglichst wenig Konkurrenz
  • -> lässt sich automatisieren
  • -> wenig Wartungsaufwand oder Aktualisierungen
  • -> vielfache Verkaufbarkeit

Auf keinen Fall sollte angenommen werden, dass durch wenig Arbeit etwas erreicht werden kann. Ganz im Gegenteil. Es benötigt viel Arbeit im Voraus, die nicht bezahlt wird. Denn Geld fällt nicht vom Himmel. Zunächst einmal muss Zeit investiert werden, um später davon profitieren zu können.

Vor- und Nachteile vom passiven Einkommen

Passives Einkommen verfügt über gewisse Vorteile, die sich nicht durch aktives Einkommen erreichen lassen. Der ein oder andere Nachteil sollte dabei nicht unerwähnt bleiben.

Vorteile

  • -> keine feste Bindung zu Arbeitszeit oder Arbeitsplatz
  • -> mehr Zeit für Freunde, Familie und Hobbies
  • -> man ist sein eigener Chef
  • -> kein körperlich anstrengender Job
  • -> Geld im Schlaf verdienen

Nachteile

  • -> passives Einkommen ist niemals 100 % sicher
  • -> im Voraus muss Geld und Zeit investiert werden
  • -> Einnahmen können stark variieren

Wie man oben bereits sehen kann, gibt es nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Viele unterschätzen vor allem die dafür notwendige Arbeit. Ein paar Stunden arbeiten und auf hohe Monatseinkommen zu hoffen wird nicht klappen.

Jeden Monat werden sich die Einnahme etwas unterscheiden. Mancher bringt mehr und der andere weniger. Leider wird man bei einem passiven Einkommen nicht sofort bezahlt. Erst Monate später können die Betroffenen von ihrer Arbeit profitieren, wenn alles richtig gemacht worden ist.

Welche Möglichkeiten gibt es ein passives Einkommen zu generieren?

Wer nebenbei Geld verdienen möchte, dem stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Die bekanntesten werden im Folgenden erklärt.

1) Immobilien

Der Klassiker sind Immobilien. Gerade durch die Nullzinsen auf Sparanlagen haben sie einen regelrechten Boom erlebt. Deswegen sind auch die Banken auf den Zug aufgesprungen und bieten zurzeit niedrige Zinsen auf Darlehen an.

Diese Art von Investment ist nicht seit gestern beliebt. Das spricht für Sicherheit und Wertbeständigkeit. Das passive Einkommen bekommen die Betroffenen durch die Mieteinnahmen. Der große Vorteil: Das Risiko ist sehr gering. Allerdings gibt es noch weitere Formen:

  • => Immobilienaktien
  • => Immobilienanleihen
  • => Immobilienfonds
  • => Crowdinvesting

2) Investition in Aktien

Dann gibt es noch die passiven Einkommensquellen mittels Aktien. Sie gehören ebenfalls zum Klassiker wie das Immobilieninvestment. Wer Aktien kauft, der kauft Unternehmensanteile. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel 100 Aktien hat und man 10 davon hat, gehören einem 10 % des Unternehmens.

Dementsprechend stehen den Beteiligten auch Gewinne vom Unternehmen zu. Sie werden als Dividenden bezeichnet und an den Anleger ausgeschüttet. Wer von mehreren Unternehmen Aktien kauft, die auch noch erfolgreich sind, dann lässt sich ein passives Einkommen erzielen. Allerdings sollte man sich zuvor gut über die jeweilige Aktie und dessen Unternehmen informieren.

3) Nischenseite / Blog

Ebenfalls sehr interessant und beliebt sind Blogs beziehungsweise Nischenseiten. Im Grunde genommen sollte jeder schon einmal von der Möglichkeit gehört haben mit seiner eigenen Seite Geld verdienen zu können.

Allerdings spiegelt es die Merkmale von einem passiven Einkommen wieder. Zunächst muss eine stabile und funktionierende Seite aufgebaut werden. Erst Monate später können die ersten Ergebnisse betrachtet werden. Alternativ kann man bereits fertige Seiten kaufen und diese weiter vermarkten.

Der Preis einer solchen Nischenseite hängt natürlich vom Umfang ab. Der große Vorteil ist, dass die Investition mit wenigen Risiken verbunden ist. Sehr wichtig ist eine genaue Prüfung der Seite. Wenn die gekaufte Seite bereits von Google abgemahnt wurde, dann ist es viel schwerer gut zu ranken. Ebenfalls wichtig für diesen Bereich sind die Google Trends.

Wenn sich ein Produkt nur zu einer bestimmten Zeit verkaufen lässt, können die Einnahme stark variieren. Dort macht die Seite vielleicht 1 bis 2 Monate einen guten Umsatz und im restlichen Jahr können die Umsätze stark einbrechen.

4) Geld anlegen

Neben einem eigenen Blog kann man natürlich noch sein Geld auf unterschiedliche Weise anlegen. Für ein passives Einkommen muss das Geld nicht zwingend investiert werden, sondern kann auch angelegt werden. Dank der momentan extrem niedrigen Zinsen kann sich das auf lange Sicht lohnen. Darunter fallen vor allem zwei Methoden: Tagesgeld- und Festgeldkonto.

Tagesgeldkonto

Bei einem Tagesgeldkonto können die Betroffenen frei über ihr Geld verfügen. Sie können das Geld zu jeder Zeit abheben, wenn es gerade benötigt wird. Hierbei sollte aber erwähnt werden, dass man durch die Methode nicht reich werden kann.

Die reinen Zinserträge sind relativ gering aber dennoch ein passives Einkommen. Durch die Niedrigen Zinsen von 1 % oder weniger lässt sich nicht viel herausholen und die Sätze sinken immer weiter.

Festgeldkonto

Etwas anderes sieht es beim Festgeldkonto aus. Dort können die Anleger nicht ohne weiteres über ihr Geld verfügen.

Denn es wird für einen bestimmten Zeitraum angelegt und kann während dieser Zeit nicht berührt werden. Allerdings kann man von einem höheren Zinssatz profitieren. Je nach Größe der Anlagesumme kann das Festgeldkonto eine tolle Möglichkeit sein die ersten Euros passiv zu verdienen.

5) Fotos und Videos verkaufen

Ein weiterer Klassiker ist der Verkauf von Fotos und Videos. Aufgrund des digitalen Zeitalters gibt es Plattformen, die den Verkauf eigener Fotos und Videos ermöglichen. Wer zum Beispiel gerne fotografiert kann sich dadurch ein passives Einkommen aufbauen.

Das Problem bei der Methode ist, wenn kein Foto gekauft wird, dann gibt es auch kein Geld. Stehen die Fotos beispielsweise schon massig in besserer Qualität zur Verfügung, kann der Schuss auch nach hinten los gehen. Dessen sollte sich jeder bewusst sein. Außerdem empfiehlt es sich die Fotos und Videos selbst zu verkaufen.

6) Affiliate Marketing

Sehr beliebt im Bereich passives Einkommen ist das Affiliate Marketing. Diese Art von Marketing Strategie kann genauso auf der eigenen Seite oder in einen Blog eingebaut werden. Doch auch auf Plattformen wie YouTube lässt sich damit Geld verdienen.

Im Grunde genommen geht es darum die Partnerlinks von Onlineshops zu platzieren und durch deren Verkauf an der Provision zu profitieren. Wenn beispielsweise der Kunde auf den Link klickt und anschließend das Produkt oder etwas Ähnliches kauft, dann bekommt der Ersteller der Seite eine Provision vom Online Shop. Die Provision kann von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Zudem gibt es mehrere Partnerprogramme.

Affiliate Marketing klappt über mehrere Wege. Beliebt sind vor allem:

  • – E-Mail Marketing
  • – soziale Medien
  • – über die eigene Seite
  • – Videoplattformen wie YouTube

Wichtig dabei ist, dass ein Interesse bei den Kunden besteht. Eine Seite zu einem Keyword mit hoher Konkurrenz ist für Anfänger die falsche Wahl. So kann das Aufziehen einer Seite mit Pech zu keinem passiven Einkommen führen.

7) eBooks

Eine letzte von vielen weiteren Möglichkeiten sind sogenannte eBooks. Dabei handelt es sich um elektronische PDFs, die sich herunterladen lassen.

Der große Vorteil: Sie müssen nur einmal erstellt werden und können anschließend in unbegrenzter Menge verkauft werden. Sie sind eigentlich eine weitere Art von Affiliate Marketing und verhelfen selbst während des Schlafs Geld zu verdienen.

Fazit

Passive Einnahmequellen bieten große Möglichkeiten sich finanziell unabhängig zu machen. Allerdings darf die Arbeit nicht unterschätzt werden. Die Betroffenen müssen sich im Klaren sein, dass sie im Voraus viel Arbeit leisten müssen.

Das eigentliche Geld gibt es erst Monate danach. Passives Einkommen ist aufgrund seiner schwankenden Einnahmen und der fehlenden Garantie keine zu unterschätzende Methode Geld zu verdienen. Wer aber alles richtig macht und die wichtigen Dinge beachtet, der kann sich mit Laufe der Zeit ein nettes Nebeneinkommen oder gar Haupteinkommen aufbauen. Wichtig ist, dass man stets dranbleibt und das passive Einkommen nicht auf die leichte Schulter nimmt.

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