Prüfungsvorbereitung in Österreich – Anbieter, Kosten und Tipps

Kurz vor einer Prüfung geraten viele Studenten schnell in Panik. Kann ich tatsächlich die geforderte Punktzahl erreichen? Was ist, wenn Fragen gestellt werden, für die ich gar nicht gelernt habe? Sollte ich die Prüfung vielleicht verschieben?

All diese Fragen stellen sich Studenten im Laufe der Prüfungszeit. Die Prüfung zu schieben wäre dabei der größte Fehler, denn diese muss entweder im nächsten Semester wiederholt werden oder es gibt sogar eine 5,0 für das Ausbleiben bei der Prüfung.

Wichtig: Gemeinsam lernen kann motivieren

Um all dem Stress vorbeugen zu können, kann eine Prüfungsvorbereitung sehr sinnvoll sein. Sie besitzt gleich mehrere Vorteile, sodass sich die Lernenden sicher sein können, dass sie garantiert den Test bestehen werden. Ein großer Vorteil ist, dass rechtzeitig mit dem Lernen begonnen wird. Wer eine gute Vorbereitung nutzt, der kann sich sicher sein, dass er das Wichtigste bereits einige Tage vor der Prüfung komplett kann.

Im Anschluss muss nur noch wiederholt werden. Das bereits vorhandene Wissen führt zu einem höheren Selbstbewusstsein, denn die Studenten wissen, dass sie sich auf die Wiedergabe des erlernten Stoffes verlassen können. Dies minimiert auch den Stress, der sich ansonsten negativ auf den Körper auswirken könnte. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine gute Prüfungsvorbereitung zu noch besseren Noten führt. Gerade der frühe Beginn einer solchen Vorbereitung kann dazu führen, dass kinderleicht eine sehr gute Note erreicht werden kann.

Welche Notizen für die Prüfungsvorbereitung verwenden?

Nichts ist wichtiger als die Mitschriften bei einer Vorlesung. Häufig geben die Dozenten bereits während der Vorlesung Tipps und sagen auch an, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen. Auf diese Weise wissen die Studenten sofort, was verlangt wird und können bereits im Semester sich verschiedene Notizen anfertigen.

Ebenfalls kann es sinnvoll sein, die Vorlesungsfolien vor der eigentlichen Sitzung auszudrucken. Dies führt dazu, dass sich die Studenten an den Seiten Notizen machen können und bereits zu Beginn wissen, worauf es ankommt.

Im Anschluss sollten die einzelnen Themen noch einmal mit Literatur recherchiert werden. Hierbei kann es sinnvoll sein, nach jeder Vorlesung bereits in die Bibliothek zu gehen, um die wichtigsten Themen nachschlagen zu können.

Gerade vor der eigentlichen Prüfung stürmen die anderen Studenten regelrecht die Bibliothek, weshalb es sinnvoll sein kann, bereits vorher alle wichtigen Texte gelesen und zusammengefasst zu haben. Sollte es einmal Unsicherheiten bei den Notizen geben, dann kann auch der Dozent noch einmal gefragt werden. Die Dozenten besitzen in der Regel eigene Sprechstunden, sodass die Studenten einfach vorbeikommen können, um die Fragen zu stellen. Es zeigt sich, dass Notizen gerade vor einer Prüfung ein absolutes Muss sind und auch das Erscheinen an den einzelnen Vorlesungstagen wichtig sein kann.

Wann mit der Prüfungsvorbereitung beginnen?

Die Vorbereitung für die Prüfung sollte eigentlich bereits zu Beginn des Semesters geschehen, denn schon die ersten Vorlesungstage sorgen für reichlich Stoff, der notiert werden sollte.

Die eigentliche Vorbereitung für die Prüfung, also das Auswendiglernen, sollte bereits mehrere Wochen vor der Prüfung geschehen. Im Idealfall werden hierfür sechs Wochen veranschlagt. Dabei wird in den ersten vier Wochen nur Neues gelernt und in den letzten beiden Wochen werden die Dinge dann wiederholt.

Wer noch mehr Prüfungen schreiben muss, der sollte mit dem Lernen noch früher anfangen. Es kann ebenfalls ratsam sein, die Themen getrennt voneinander zu lernen, damit Dinge nicht miteinander verwechselt werden. Sollte es sich jedoch um ähnliche Themen handeln, dann kann es sogar sinnvoll sein, wenn die Sachen parallel gelernt werden, da auf diese Weise Eselsbrücken geschlagen werden können.

Sollte es sich um einen Drittversuch handeln, dann kann es ratsam sein, bereits zu Beginn des Semesters mit dem Dozenten hierüber zu sprechen. Viele Professoren geben verschiedene Tipps, damit sich die Studenten besonders gut auf ihren letzten Versuch vorbereiten können. Auch hier gilt, dass ein früher Beginn des Lernens dazu führen kann, dass die Studenten nicht unter Zeitdruck geraten und Stress auf diese Weise vermieden wird.

Worauf sollte bei der Prüfungsvorbereitung geachtet werden?

Wie bereits beschrieben, ist es wichtig, dass genug Zeit für die Vorbereitung bleibt. Niemals sollte eine Woche vorher mit dem Lernen begonnen werden.

Wichtig ist, dass genügend Pausen eingelegt werden, denn das Gehirn kann nicht den ganzen Tag über immer wieder neue Dinge lernen, sondern es braucht Pausen, damit das Gelernte auch ordentlich abgespeichert werden kann. Es kann demnach sinnvoll sein, dass zunächst eine halbe Stunde gelernt wird, dann eine Pause von mehreren Minuten stattfindet und danach alles wiederholt wird. Dies sollte mehrmals am Tag geschehen, damit sich das Wiederholte auch in das Langzeitgedächtnis einprägen kann.

Ebenfalls ist es sinnvoll, wenn pro Tag immer ein Abschnitt eines bestimmten Themas gelernt wird. So kann sich das Gehirn besser an die einzelnen Tage und das Gelernte erinnern und all diese Dinge gut abspeichern. Etwas Sport nebenbei kann ebenfalls dazu beitragen, dass das Wissen besser gespeichert werden kann.

Mit Hilfe sportlicher Übungen lassen sich auch besser die Müdigkeitserscheinungen abbauen. Es kann auch sinnvoll sein, dass für das Lernen verschiedene Bücher bereits im Vorfeld ausgeliehen werden. So können diese als gute Stütze für das Lernen dienen und sollte es einmal Fragen geben, dann lassen sich die Antworten ganz leicht in einem Lexikon nachschlagen.

Wo sollte die Prüfungsvorbereitung stattfinden?

Niemals sollte für eine Prüfung der PC nebenbei laufen. Ebenfalls sollte das Handy abgeschaltet werden, denn ansonsten wird der Lernende nur von seinen eigentlichen Zielen abgelenkt. Ein guter Lernort kann die Bibliothek sein.

In dieser stehen genug Bücher, sodass sich die Studenten immer die passenden Werke aus den Regalen holen können. Es stehen dort auch verschiedene Kopierer, sodass sich die einzelnen Seiten eines Buches schnell vervielfältigen lassen. Außerdem ist es in der Bibliothek sehr ruhig, sodass der Fokus tatsächlich auf dem zu lernenden Stoff liegt.

Für viele ist dieser Ort auch so besonders, da er vom eigenen Zuhause abgegrenzt ist. So wissen die Studenten immer, dass sie nur so lange lernen, wie sich auch in der Bibliothek sind. Am Abend können sie dann nach Hause gehen und dort ordentlich entspannen.

Ein weiterer Ort zum Lernen kann im Sommer ein Park sein. Gerade in der freien Natur macht das Lernen sehr viel Spaß. Das Geräusch von Wasser wirkt beruhigend und ein leckeres Grillwürstchen kann nebenbei wahre Wunder wirken.

Natürlich kann auch ein schmackhafter Apfel stattdessen gegessen werden. Dort kann auch gemeinsam mit einer Gruppe gelernt werden. Viele Studenten lernen nämlich innerhalb einer Gruppe besser, als wenn sie alleine vor dem Blatt sitzen würden. Es lassen sich hier auch noch einmal ganz wichtige Fragen gemeinsam klären. Vielleicht besitzt ein Kommilitone Notizen, die ein anderer Student noch nicht hat.

Welche Lerntipps gibt es bei der Prüfungsvorbereitung?

Ein ganz wichtiger Tipp ist zunächst das Setzen von eigenen Lernzielen. An jedem Tag sollte ein Lernziel angegeben werden, welches erreicht werden soll. Nur auf diese Weise können sich die Studenten sicher sein, dass sie tatsächlich den kompletten Stoff durcharbeiten können.

Ein solches Lernziel kann zum Beispiel sein, dass der Vorgang der Photosynthese beschrieben werden kann. Die Lernziele sollten auf einem Kalender aufgeschrieben werden. Somit kann ganz genau geschaut werden, welche Lernziele bereits erreicht wurden und welche noch fehlen. Hiermit lassen sich die einzelnen Lernziele auch kategorisieren, sodass die wichtigsten Dinge zuerst gelernt werden. Das Erstellen einer Mindmap kann ebenfalls ein Tipp für das Lernen sein.

Auf einer solchen Mindmap lassen sich die verschiedenen Themen besser ordnen. Hierdurch erkennen die Lernenden die Parallelen und können auf diese Weise genauer schauen, welche Themen vielleicht miteinander verknüpft werden können.

Es muss jedoch nicht nur die Methode der Mindmap verwendet werden, sondern es kann auf ganz unterschiedliche Übungen und Methoden zurückgegriffen werden. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Arten des Lernens miteinander kombinieren. Viele Studenten vergessen am Ende des Tages jedoch, dass sie sich nach dem Lernen auch belohnen sollten. Nichts ist erfüllender als ein kleines Geschenk, welches sich der Student nach dem Lernen geben kann. So kann das Schauen eines Films eine solche Belohnung sein oder ein neues Oberteil.

Welche Anbieter gibt es für eine Prüfungsvorbereitung?

Mittlerweile haben sich auch verschiedene Unternehmen auf diese Bereich spezialisiert. Gerade an der Universität gibt es verschiedene Nachhilfeangebote, die dabei helfen sollen, dass der Stoff ausreichend verstanden und gelernt werden kann.

Diese Unternehmen stellen generell Studenten ein, die das gleiche Fach studieren. So kann ein Jurastudent aus dem höheren Semester einen Studenten aus einem niedrigeren Semester bei der Prüfungsvorbereitung helfen. Die Kosten können dabei stark variieren.

Viele Unternehmen nehmen zunächst eine Pauschale für sich, bevor der Nachhilfelehrer etwas abbekommt. Ab 20 Euro pro Stunde kann ein solcher Dienst in Anspruch genommen werden. Hierbei verschafft sich der Nachhilfelehrer einen genauen Überblick über den Stoff und schaut sich auf die einzelnen Vorlesungen an.

Da es sich bei den Lehrern häufig um Studenten aus den höheren Semestern handelt, wissen diese ganz genau, welche Fragen vom Professor gestellt werden könnten und gehen diese auch mit den Studenten einmal komplett durch. Auf diese Weise können auch recht knifflige Fragen bereits einmal vor der Prüfung besprochen werden.

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