Ratgeber Own Austria Fondssparen – Gebühren & Erfahrungen

Own Austria ist ein innovatives Sparprodukt, das in Österreich seit einiger Zeit beworben wird. Es handelt sich hierbei um einen Fonds, der von der Gesellschaft Spängler IQAM Invest GmbH ins Leben gerufen wurde.

Verwaltet wird das Angebot durch die EB Portfoliomanagement GmbH, welche als Fondsmanager auftritt. Wer investiert, unterstützt insgesamt 250 börsenotierte Unternehmen, die in Österreich Umsätze schaffen.

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Bei Own Austria handelt es sich um einen Fonds, der ein so genannter „Standortfonds“ ist. Das bedeutet, dass der Fond an den Standort gebunden ist und zwar in diesem Fall an Österreich.

Die Unternehmen, in die der Fonds investiert, haben ihren Sitz in Österreich, bzw. erzielen ihre Umsätze und Gewinne in Österreich.

Wer sich die Aufmachung des Fondsangebotes anschaut, wird genau feststellen, dass der Own Fonds Austria darauf abzielt, Kunden zu werben, die in Österreich investieren. Wer hier investiert, kann den Standort Österreich bewusst stärken und somit dazu beitragen, dass womöglich die Heimat unterstützt wird.

Wie finde ich den Standortfonds Own Austria?

Wer den Fonds sucht, findet diesen unter dem Kürzel ISIN AT0000A1QA38 sowie unter der WKN Nummer A1QA3. Der Fonds enthält insgesamt 250 Unternehmen, die in Österreich agieren und die natürlich z.B. auch Dividenden an ihre Shareholder ausschütten.

Wer sich die bisherige Performance anschaut, der wird feststellen, dass der Langzeitchart noch nicht sehr ausgeprägt ist, da das Angebot erst seit den ersten Monaten im Jahr 2017 auf dem Markt ist und gezeichnet werden kann.

Ratgeber Fonds: was ist überhaupt ein Fonds?

Bei einem Fonds handelt es sich um ein Anlageprodukt, dass an der Börse abgeschlossen werden kann. Es handelt sich um ein Produkt, dass zum Beispiel von einer Bank aufgelegt wird. Die Kunden können hier einmal investieren und Anteile erwerben, oder aber auch regelmäßig in Form eines Sparplanes in die Fonds investieren

Es gibt so genannte offene und auch geschlossene Fonds, zwischen denen unterschieden werden muss. Viele Trader nutzen nicht nur die Einmalanlagen, also das einmalige Investieren in einen Fonds, sondern die Ausübung eines Sparplanes. Der Fondssparplan hat den Vorteil, dass VL Leistungen des Arbeitgebers hier eingezahlt werden können.

Die Abkürzung VL steht dabei für „vermögenswirksame Leistungen“.
Wer in einen offenen Investmentfonds investiert, kann sehen, dass die Fonds entsprechend investieren. Der Fondsmanager nutzt die Kundengelder, um entsprechend in bestimmte Branchen zu investieren. Fonds gibt es inzwischen für zahlreiche Branchen und Produkte.

Anbei eine Auflistung typischer Fonds:

  • Immobilienfonds
  • Aktienfonds
  • Rentenfonds
  • Geldmarktfonds

Je nach Thema können die Fonds sich mit unterschiedlichen Anlagen befassen. Wer sich zum Beispiel für einen Immobilienfonds interessiert, wird hier entsprechende Angebote finden, bei denen das Geld in Immobilienprojekte investiert wird.

Bei einem Aktienfonds kann es zum Beispiel um Aktien aus der chemisch pharmazeutischen Industrie gehen. Das bedeutet, dass das Vermögen des Fonds in entsprechende Aktien von solchen Unternehmen investiert wird.

Welche Kosten fallen bei einem Investment in Fonds an?

Wer sich dazu entscheidet, bei einem Fonds zu investieren, der muss beachten, dass es eine Vermittlungsprovision gibt, die in der Regel in Rechnung gestellt wird.

Diese beläuft sich auf wenige Prozent (z.B. 4%) des investierten Kapitals. Bei einigen Brokern wird ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten. Dieser kann z.B. bei 50% oder 100% liegen, so dass die Kosten nicht anfallen.

Wann kann ich in Fonds investieren?

Wer in Fonds investieren möchte, kann dies in der Regel an jedem Handelstag an der Börse erledigen.

Wie groß ist das Risiko bei einem Investment in Fonds?

Wer in Fonds investiert, sollte wissen, dass es je nach Fonds sehr verschiedene Risiken gibt. In der Regel werden die Fonds auch hinsichtlich ihres Risikos klassifiziert und analysiert. Die Trader können z.B. sichere Fonds abschließen, oder solche, die sich auf Wachstumsmärkte konzentrieren und mit größeren Risiken arbeiten.

Es gibt Fonds, die ihren Anlegern eine gewisse Sicherheit bieten. Das bedeutet, dass sie z.B. als „Total Return Fonds“ arbeiten und den Wertverlust auf einen gewissen Betrag begrenzen, aber die Trader auch von den positiven Fondsentwicklungen partizipieren werden.

Welche Rolle spielt zum Beispiel der Fondsmanager bei einem Fonds?

Der Fondsmanager stellt die Produkte, bzw. Aktien zusammen, in die investiert wird. Er soll unter anderem dafür sorgen, dass das Risiko des Fonds breit gestreut wird.

Ziel ist es, dass der Fondsmanager die Aktien des Fonds im Blick hat und sich darum kümmert, dass je nach Marktsituation passend investiert wird. Die Trader sollen nicht täglich selbst in ihr Depot schauen müssen und den Markt analysieren müssen, wenn sie in Fonds investieren.

Wie viele Fonds gibt es weltweit?

Es gibt weltweit tausende unterschiedliche Fonds, in die investiert werden kann. Je nach Broker hat der Kunde auf eine unterschiedliche Anzahl an Fonds zugriff.

Bei einigen Brokern variiert die Zahl der Fonds zwischen 1.000 und zum Teil mehr als 10.000 unterschiedlichen Fonds, in die investiert werden kann. Zum Teil werden auch einzelne Fonds damit beworben, dass sie sich z.B. als Sparplan eignen, oder dass sie mit einem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag beworben werden.

Wie kann ich bei Own Austria investieren?

Wie bei vielen Fonds, ist es möglich, dass im Rahmen eines Sparplanes hier investiert werden kann. Wie oft der Sparplan bedient wird, bzw. wie oft hier Geld eingezahlt wird, kann jeder Sparer selbst festlegen.

Es besteht die Option, dass einmalig ein Anteil am Fonds gekauft wird, oder aber auch regelmäßig hier investiert wird. Der Fonds wird in der Währung Euro geführt und wird über die Raiffeisen Bank International AG als Depotbank verwaltet.

Der Ertrag wird ausgeschüttet. Die Trader haben mit laufenden Kosten (laut KIID) in Höhe von 0,75% zu rechnen. Ferner werden Managementgebühren in Höhe von 0,60% veranschlagt. Ins Leben gerufen wurde der Fonds am 3. April 2017.

Welche Vorteile bietet der Own Austria Fonds seinen Anlegern?

Wer sich heute für den Own Austria Fonds entscheidet, profitiert davon, dass er direkt in Unternehmen investieren kann, die einen Bezug zu Österreich haben.

Für Menschen, die Österreich stärken möchten ist diese Anlage also in jedem Fall zu empfehlen. Es besteht ein automatischer Verlustausgleich und auch die erhobene KESt wird automatisch berücksichtigt.

Das Fondssparen kann bei Own Austria sehr flexibel erfolgen. Das bedeutet, dass der Anleger selbst entscheidet, ob er einmalig oder regelmäßig in diesen Fond investieren möchte.

Im Vergleich zu vielen anderen Fonds wird sehr stark darauf geachtet, wie dieser Fonds vermarktet wird. Die Kunden erhalten über eine eigene App zahlreiche Informationen dazu, welche Unternehmen in dem Fonds sind und was in den entsprechenden Unternehmen derzeit passiert. Das bedeutet, dass die Kunden somit auch erfahren, wie sich die Unternehmen gerade entwickeln, in die sie über die Fonds Anteile investieren.

Welche Nachteile entstehen beim Own Austria Fonds?

Wer sich für den Fonds interessiert der wird feststellen, dass es sich um genau einen Fonds handelt, der 250 verschiedene Unternehmen beinhaltet.

Diese kommen nicht nur aus Österreich, sondern zum Teil auch aus dem Ausland und haben einen Teil oder ihre gesamte Geschäftstätigkeit in Österreich. Grundsätzlich ist anzumerken, dass bei einem Fonds natürlich genau wie bei vielen anderen Geldanlagen entsprechende Risiken vorhanden sind. Das bedeutet, dass es hier nicht nur bergauf gehen kann, sondern der Fonds auch stark an Wert verlieren kann.

Der Own Austria Fonds ist noch nicht sehr lange auf dem Markt. Wer in diesen jungen Fonds investieren möchte, hat keine lange Historie, die er verfolgen kann, sondern investiert in ein junges Produkt, das aber mit einer guten Idee und starkem Marketing auftritt.

Kann ich beim Own Austria Fonds Dividenden erhalten?

Es handelt sich um einen ausschüttenden Fonds. Das bedeutet, dass entsprechende Erträge an die Anleger ausgeschüttet werden. Die Ausschüttung der Erträge erfolgt einmal im Jahr.

Die Trader können mit Hilfe der App definieren, dass sie die Ausschüttung gleich wieder in den Fonds investieren, um ihren Gesamtanteil am Fonds zu stärken.

In welche Unternehmen investiere ich mit dem Own Austria Fonds?

Wer sich für den Own Austria Fonds interessiert und hier anlegen möchte, der wird auch wissen wollen, in welche Unternehmen er sein Geld investiert.

Fakt ist, dass auf der Webseite zum Fonds alle Unternehmen aufgelistet werden, die dazu zählen und in die investiert werden kann.

Anbei ein Auszug der Unternehmen, in die investiert werden kann, wenn Anteile am Fonds gekauft werden:

  • Generali
  • Strabag
  • Österreichische Post
  • A1 Telekom Austria Group
  • Siemens
  • Uni Credit Group
  • Raiffeisen Bank International
  • BMW
  • BP
  • Oberbank
  • Zurich
  • Sony
  • P&G
  • Intel
  • Wienerberger
  • BAWAG Group
  • Zumtobel Group
  • Bayer
  • Lufthansa
  • Amgen
  • Baxter
  • Abbvie
  • Pfizer
  • Roche
  • Unilever
  • Pro Sieben Sat.1 Media SE
  • Uvm.

Die Auswahl der Unternehmen, in die über den Fonds investiert wird, ist recht umfangreich. Anzumerken ist, dass zahlreiche internationale Großkonzerne zu den Firmen gehören, in die investiert werden kann.

Wer sich auf der Webseite von Own Austria die einzelnen Firmen anschaut, findet jeweils eine kleine Beschreibung der Unternehmen. Darüber hinaus werden zum Beispiel bekannte Produkte der Unternehmen genannt, in die über den Own Austria Fonds natürlich auch investiert werden kann.

Welche Vorteile bietet das Investment in 250 Unternehmen?

Ein großer Vorteil besteht darin, dass mit einem Investment bei Own Austria in 250 verschiedene Konzerne investiert wird. Das bedeutet für die Trader gleichzeitig, dass entsprechend das Risiko deutlich gestreut wird.

Wer in nur eine Aktie von einem Unternehmen investiert, ist vollkommen davon abhängig, wie sich die Firma entwickelt. Sollten die Trader sich dazu entscheiden, bei Own Austria zu investieren, wird das Geld in mehrere Unternehmen investiert, die natürlich das Risiko auch verteilen.

Das bedeutet, dass wenn ein Konzern gerade Probleme hat, oder eine Branche ein Problem hat, gibt es im gesamten Portfolio noch immer entsprechende andere Unternehmen, denen es gerade besonders gut geht, so dass sie entsprechende Probleme ausbalancieren können und der gesamte Fonds auf stabileren Beinen steht, als wenn er nur aus einer Hand voller Aktien besteht.

Wie hoch sind die genauen Gebühren bei einem Investment von Own Austria?

Wer sich bei Own Austria für eine Anlage interessiert, zahlt weniger als 1% des eingesetzten Geldes pro Jahr an Gebühren. In diesen Gebühren ist alles enthalten, was bei einem Fonds Geld kostet.

Das bedeutet, dass zum Beispiel die Management Gebühren enthalten sind sowie die kompletten Kosten für Services, das Depot und für monatliche Zukäufe.

Die Kaufgebühren an der Börse, die weltweit erhoben werden, wenn der Fonds Aktien kauft oder verkauft, sind ebenfalls bereits in dem Satz von weniger als 1% enthalten. Entsprechende Buchungsgebühren, die bei der Depotbank anfallen, sind ebenfalls inkludiert.

Own Austria Erfahrungen– das Fazit: welche Chancen bietet der Fonds?

Wer sich für den Own Austria Fonds entscheidet wird feststellen, dass dieser noch nicht sehr alt ist, die langfristige Performance also kaum bekannt ist.

Generell zeigt die Zusammensetzung des Fonds jedoch, dass sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass hochkarätige Unternehmen aus Österreich sowie aus anderen Ländern gefragt sind, die in Österreich investieren und hier Umsätze erzielen. Bedingt durch diese große Auswahl an Unternehmen, die aus verschiedenen Branchen stammen, kann der Fonds für Vertrauen und Qualität werben.

Insgesamt ist das Portfolio mehr als ordentlich und die Erträge werden einmal im Jahr ausgeschüttet, oder auf Wunsch des Kunden direkt wieder reinvestiert. Langfristig gesehen ist es möglich, dass sich der Fonds gut entwickelt, wenn sich die Wirtschaft insgesamt weltweit gut entwickeln.

Die Kosten, die bei diesem Fonds anfallen belaufen sich auf weniger als 1% pro Jahr, was unter dem Strich sehr wenig ist.
Als Risiko ist anzumerken, dass es sich um einen Fonds handelt und dass auch dieser an Wert verlieren kann.

Wenn zum Beispiel die gesamte Weltwirtschaft eine Krise hat und die Aktienkurse an allen Börsen deutlich in den Keller gehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch der Kurs dieses Fonds deutlich in den Keller geht. Somit kann sich jeder Trader selbst ausrechnen, wie groß das Risiko ist, wenn hier investiert wird.

Im Netz wird der Own Austria Fonds bereits von verschiedenen Anlegern gefeiert, bzw. gelobt. Der Preis je Anteil lag im Jahr 2017 im April zunächst bei 100 Euro und rutschte in den ersten Tagen auf knapp unter 98 Euro, bevor er dann weiter zulegen konnte. Aktuell notiert der Fonds bei etwa 106 Euro und damit leicht höher, als es zu Beginn im April der Fall gewesen ist. Langfristig gesehen sind entsprechende Chancen vorhanden, wenn sich die Konzerne im Fond gut entwickeln.

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