Samstagsjob für Schüler und Studenten – Nebenjob, Praktikum, Gehalt, Arbeitszeit, Lohnsteuerausgleich für Ferialjob

Wer gerade mit dem Studium angefangen hat oder wer sein Taschengeld verbessern möchte, muss sich Wohl oder Übel einen Job suchen. Viele Studenten oder Schüler stehen vor dieser Herausforderung. Dieser Artikel beinhaltet viele nützliche Infos, die man unbedingt wissen muss, wenn man auf der Suche nach einem Nebenjob ist.

Ab wann darf man arbeiten?

Bis zum 15. Lebensjahr und bis zum Ende der Schulpflicht ist es Jugendlichen nicht erlaubt einer Arbeit nachzugehen, denn das würde unter Kinderarbeit fallen und ist somit verboten.

Was ist ein Ferialjob?

Der Ferialjob ist ein kurzes befristetes Arbeitsverhältnis, die SchülerInnen oder Studierende während der Ferien nachgehen können.

Details zum Thema Ferialjob 2019 in Österreich finden gibt es auf https://www.foerderportal.at/ferialjob/ zum Nachlesen.

Bevor man auf die Suche nach einem Ferialjob geht, sollte man sich gut überlegen, welche Voraussetzungen man mitbringt und welche Möglichkeiten man hat. Im Gastronomiebereich oder bei der Kinderbetreuung werden in der Regel einschlägige Erfahrungen verlangt oder es werden nur FerialjobberInnen eingestellt, welche älter als 18 Jahre alt sind.

Wichtig: Für Bewerbungsgespräche voll vorbereitet sein!

Wer im Sommer im Ausland arbeiten möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein und gewisse Grundkenntnisse, also zum Beispiel der jeweiligen Sprache mitbringen. Außerdem ist es ratsam, schon zu Schuljahresbeginn oder spätestens zu Jahresbeginn mit der Vorbereitung anzufangen.

Was ist ein Nebenjob?

Nebenjobs sind Tätigkeiten, welche Jugendliche neben dem Studium oder der Schule nachgehen können. Diese Beschäftigung zählt ebenfalls nicht zu den Vollzeitbeschäftigungen oder längerfristige Arbeitsverhältnisse.

Vielmehr zählt es zu einer kurzfristigen Anstellung, beispielsweise als Urlaubsvertretung oder als Aushilfe. In der Realität kann der Nebenjob alles Mögliche sein, beispielsweise: Wochenenddienste in der Gastronomie, Aushilfskraft im Handel, Standbetreuer bei Ausstellungen und vieles mehr.

Wenn die Entlohnung unterhalb 446,81 Euro monatlich liegen sollte, dann gilt das Arbeitsverhältnis als geringfügig. In solchen Fällen ist man durch den Arbeitgeber unfallversichert. Zudem kann man sich auf freiwilliger Basis kranken- bzw. pensionsversichern.

Man sollte unbedingt darauf achten, dass man angemeldet ist, das bedeutet, dass die Tätigkeit der Sozialversicherung gemeldet ist.

Praktikum, Volontariat oder Ferialarbeit?

Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Das gilt vor allem, wenn es um die Unterscheidung zwischen Sommerjob, Praktikum, Volontariat oder Ferialarbeit geht. Denn hier gibt es wichtige Unterschiede, welche vor allem aus der Sicht der Sozialversicherung besonders wichtig sind.

Praktikum

Schülerinnen und Schüler absolvieren beim Praktikum eine im Rahmen des Lehrplanes vorgeschriebene Tätigkeit. Daher müssen die PraktikantInnen auch im diesem Sinne eingesetzt werden.

Bei einem Pflichtpraktika steht der Ausbildungszweck im Vordergrund und nicht die Arbeitsleistung. Sollte der Praktikant oder die Praktikantin ein Entgelt über der Geringfügigkeitsgrenze von 446,81 Euro monatlich erhalten, wird der Arbeitgeber vollversichert. Außerdem ist bei einer geringfügigen Beschäftigung eine Unfallversicherung gegeben. Die notwendige Anmeldung erfolgt hierbei vom jeweiligen Arbeitgeber.

Volontariat

Personen, welche keine Arbeitsverpflichtung, ausschließlich zur Ausbildung und ohne Anspruch auf Entgelt in einem Betrieb tätig sind, werden als Volontäre bezeichnet. Vom Arbeitgeber müssen diese nur bei einer allgemeinen Unfallversicherungsanstalt angemeldet werden.

Ferialarbeiter

Ferialarbeiter sind Schülerinnen und Schüler, welche in den Ferien als Dienstnehmer gegen Entgelt arbeiten. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, den Arbeitnehmer bei der Gebietskrankenkasse anzumelden. So kann der Versicherungsschutz garantiert werden und sichert zusätzlich arbeitsrechtliche Ansprüche.

Wie lange darf man arbeiten? – Arbeitszeit

Die gesetzliche Normalarbeitszeit beträgt für Jugendliche 40 Stunden pro Woche. Ein Jugendlicher darf höchstens acht Stunden pro Tag arbeiten.

Arbeit an Sonn- und Feiertagen sind für Jugendliche verboten. Eine Ausnahme ist aber beispielsweise das Gastgewerbe.

Überstunden sind nur dann zulässig, wenn der Jugendliche älter als 16 Jahre alt ist und auch nur für Vor- bzw. Abschlussarbeiten. Die Überstunden sind auf 30 Minuten täglich und drei Stunden pro Woche beschränkt. Für Überstunden wird ein Zuschlag von 50 Prozent fällig.

Der Jugendliche hat einen Anspruch auf eine Ruhepause von mindestens 30 Minuten, sofern die gesamte Arbeitszeit mehr als 4,5 Stunden beträgt. Zudem gilt, dass mindestens 12 Stunden Ruhezeit nach der Arbeit gewährleistet sein müssen.

Wie viel darf man nebenbei verdienen?  Samstajob Gehalt

Wie bei jedem anderen Nebenjob muss man darauf achten, dass man nicht zu viel verdient, damit der Anspruch auf Familienbeihilfe nicht gefährdet wird. Wer unter 18 Jahre alt ist, muss keine Verdienstgrenzen beachten, der Anspruch auf Familienbeihilfe bleibt auf jeden Fall erhalten.

Wer über 18 Jahre ist, darf pro Kalenderjahr maximal 10.000 Euro dazuverdienen. Monatliche Verdienstgrenzen gibt es keine, das bedeutet, der Jugendliche kann selbst bestimmen, wie viel sie/er im Monat verdient. Es ist aber wichtig, dass das Jahreseinkommen einen Betrag von 10.000 Euro nicht überschreitet.

Wer Studienbeihilfe, Studienzuschuss oder Selbsterhalterstipendium bezieht, darf höchstens 10.000 Euro pro Jahr dazuverdienen. Wer über diese Grenze kommt, muss damit rechnen, dass eine Kürzung der Unterstützung stattfindet.

Arbeiternehmerveranlagung für Ferialjobs – Lohnsteuerausgleich für Schüler/Studenten

Wenn man über das Jahr weniger als 11.000 Euro, ist man nicht dazu verpflichtet, Lohnsteuer zu zahlen.

Wer trotzdem Lohnsteuer bezahlt hat, kann diese binnen fünf Jahren mit der Arbeitnehmerveranlagung über das Finanzamt zurückholen.

Sollte das Einkommen aus einem Pflichtpraktikum bzw. Ferialjob unter der lohnsteuerpflichtigen Grenze liegen, kann man trotzdem einen Antrag auf Arbeiternehmerveranlagung stellen. Hierbei ist es möglich bis zu 440 Euro an Negativsteuer zurückzuholen, wenn man Sozialversicherung zahlt.

Studentenjobs in Österreich – Studentenjob finden, Arbeitszeit, Einkommensgrenze, Geringfügige Beschäftigung

Das Studium in Österreich ist eine gute Möglichkeit, um sich weiterzubilden. Jedes Jahr schließen etliche Jugendliche ihr Abitur ab und beginnen mit einem Studium. Allerdings ist das Studentenleben nicht nur immer Party.

Gerade während eines Studiums müssen sich die betroffenen Personen viel mit dem Thema Geld auseinandersetzen. Damit es während der Zeit zu keinen Problemen kommt, sollte man sich nach einem Studentenjob erkundigen.

Durch diesen lässt sich der ein oder andere Euro mehr verdienen. Insbesondere für das Erstsemester müssen Fragen in Sachen Wohnung und co. geklärt werden.

Welche verschiedenen Arten von Studentenjobs es gibt und worauf zu achten ist, wird im folgenden Artikel erklärt.

Was ist ein Studentenjob?

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Arbeitsmöglichkeit für Studenten. Diese dient dazu die Haushaltskasse etwas aufzubessern, da Studierende es generell nicht immer leicht mit dem Geld haben. Hauptsächlich soll das Studium sowie das Lernen im Mittelpunkt stehen.

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Möglicher Studentenjob: Nachhilfe bei einem Nachhilfe-Institut geben
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Aufgrund der finanziellen Begrenzungen kann das Geld schneller in den Mittelpunkt rücken als gedacht. Sofern Studenten ihre Zeit nicht mit Lernen oder anderen Dingen verbringen, sind sie meist am arbeiten.

Es ist meist ein Teilzeitjob, um seine Kasse aufzubessern. Ein Vollzeitjob ist hier nicht möglich. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Arten von Studentenjobs, auf die später genauer eingegangen wird.

Worauf muss beim Studentenjob geachtet werden?

Studentenjobs an sich sind mit weniger Aufwand verbunden. Allerdings ist es nur in den seltensten Fällen möglich einfach etwas anzunehmen und dann darauf los zu arbeiten. Das funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Generell ist es möglich viel zu arbeiten, sofern keine Beihilfen anfallen. Sollten Beihilfen erhalten werden, gibt es folgende Dinge beim Studentenjob zu berücksichtigen.

1) Arbeitszeit

Für Studenten in Österreich ist es nicht sinnvoll länger als 20 Stunden in der Woche zu arbeiten. Ansonsten würde das zu sehr auf die Kosten des Studiums gehen. Deswegen dürfen alle Studierenden mit einem Nebenjob maximal 20 Stunden in der Woche aktiv für ein Unternehmen arbeiten.

Je mehr gearbeitet wird, desto höher wird der Beitrag zur Krankenkasse. Genau diese hohen Kosten gilt es als Student zu vermeiden. Jedoch gilt dieser Zeitraum in der vorlesungsfreien Freizeit. Das übliche Studentenmaß bei einem Nebenjob sind etwa 10 Stunden pro Woche. Die Die Geringfügigkeitsgrenze 2019 in Österreich liegt bei € 446,81.

2) Einkommensgrenze

Der zweite Punkt befasst sich mit der Einkommensgrenze. Dieser ist enorm wichtig, wenn es um eine Studienbeihilfe oder ein Stipendium geht. Sollte der Student über 10.000,00 € im Jahr verdienen, dann müssen sämtliche Beiträge darüber als Beihilfe zurückgezahlt werden.

Im Prinzip hat man dann für umsonst gearbeitet, anstatt das Geld vom Staat zu akzeptieren. Zwar lassen sich mit einem Nebenjob wichtige Praxiserfahrung sammeln, jedoch ist es nicht der Sinn und Zweck viel während eines Studiums zu arbeiten. Der Fokus sollte nach wie vor auf das Lernen gerichtet sein.

3) steuerliche Absetzung

Der letzte Aspekt handelt sich um die steuerliche Absetzbarkeit. Während eines Studiums werden mitunter zahlreiche Gegenstände angeschafft. Diese lassen sich nutzen, um das versteuernde Jahreseinkommen zu drücken. Du den Kosten gehören unter anderem:

  • -> Fachliteratur
  • -> Büromaterial
  • -> Skripte
  • -> Studiengebühren
  • -> Fahrtspesen
  • -> Computer oder Laptop

Weitere Beispiele lassen sich beim zuständigen Steuerberater erfragen. Auf jeden Fall macht es Sinn all seine Einkäufe bezüglich des Studiums zu dokumentieren. So fällt die Auflistung für die Steuererklärung leichter.

Welche Arten von Studentenjobs gibt es?

Wie oben bereits kurz angeschnitten gibt es für Studenten viele Möglichkeiten, um etwas Geld im Studium zu verdienen.

Im Grunde genommen ist es jedem selbst überlassen, ob er mit der Arbeit nur Geld verdienen möchte oder für später Berufserfahrung sammeln möchte. Für einen Nebenjob sprechen mehrere Gründe. Welche Arten es gibt und wie diese sich unterscheiden, wird im Folgenden erwähnt.

=> geringfügige Beschäftigung – Geringfügigkeitsgrenze 2019

Von diesem Fall wird gesprochen, wenn die betroffene Person die Geringfügigkeitsgrenze 2019 in Österreich von € 446,81.im Monat nicht übersteigt. Dabei handelt es sich um die aktuelle Geringfügigkeitsgrenze in Österreich. Meist werden diese Jobs in den folgenden Bereichen angeboten:

  • Supermarkt
  • Kneipen und Bars – Gastronomie
  • Geschäfte

Hier liegt die Arbeitszeit bei etwa 10 Stunden in der Woche. Wer in diesem Verhältnis arbeitet sollte bedenken, dass er nur unfallversichert ist. Ab einem bestimmten Alter ist es nicht mehr möglich sich über seine Eltern versichern zu lassen.

Sollte das der Fall sein, muss man sich als Student selbst versichern. Deswegen sollten Studenten darauf achten, dass sie sich einen Arbeitgeber auswählen, der die Arbeit auch als geringfügig meldet.

=> studentische Hilfskraft oder Tutor

Der klassische Tutor oder die studentische Hilfskraft ist ein Klassiker. Dabei handelt es sich um eine Person, die an einer Hochschule studiert und gleichzeitig dort angestellt ist. Dessen Tätigkeiten werden auf unterschiedliche Wege eingesetzt.

Deswegen können sie unter anderem Professoren unter die Arme greifen oder als leitende Tutorien agieren.

Allerdings sollten sich Studenten vor dem Job überlegen, ob diese Art von Beschäftigung das richtige für einen ist. Schließlich muss man viel erklären und beibringen können. Wem das keinen Spaß macht, der sollte nach etwas anderem Ausschau halten. Die ausgeschriebenen Stellen sind meist sehr begehrt und man muss schnell sein. Viele davon sind maximal auf ein Jahr befristet.

=> Ferienjob

Ebenfalls sehr beliebt ist der Ferialjob in Österreich. Der ist auch bei Schülern beliebt vor allem während den Sommerferien. Hier geht es nicht um die Weiterbildung oder Sammlung von Berufserfahrung, sondern lediglich um Geld verdienen.

Hier wird man als Arbeitnehmer in den betrieblichen Ablauf integriert und ist an vorgegebene Zeiten gebunden.

Dabei handelt es sich in der Regel meist um einen Vollzeit-Job. Allerdings genießen Studenten hier jegliche Art von Versicherung und können ihre Haushaltskasse aufstocken.

=> Werkstudent

Werkstudenten sind beliebt bei Unternehmen und arbeiten etwa 20 Stunden in der Woche. Dabei wird öfters auf Studenten der höheren Semester zurückgegriffen.

Diese könne dadurch wertvolle Praxiserfahrung für ihren späteren Beruf sammeln.

Hier gilt ein gesonderter Vertrag. Die Bedingungen lassen sich mit dem Unternehmen individuell aushandeln und werden anschließend in einem Werkvertrag festgehalten.

=> Sonderfall: Ferien- und Pflichtpraktikum

Die letzte Möglichkeit ist ein Praktikum. Dieser darf aber mit keinem Ferialjob verwechselt werden. Diese sind in einigen Studiengängen vorgesehen und sollen Einblick in das zukünftige Berufsleben geben.

Dadurch wird zwar kein vollständiger Arbeitnehmer ersetzt, sondern mehr eine Führung durch das Unternehmen ermöglicht. So kann das theoretische Studium um viele Praxisstunden erweitert werden.

Studenten haben es nicht immer leicht. Das liegt vor allem am Geld. Dennoch gibt es unterschiedliche Mittel und Wege, um auch während des Studiums an Geld zu kommen. Sehr beliebt sind unter anderem geringfügige Beschäftigungen.

Diese betreffen meist Bereiche wie Kneipen und Supermärkte. Wer Glück hat, kann sogar in seiner eigenen Hochschule einen Nebenjob als Tutor finden. Allerdings muss man hier schnell sein. Darüber hinaus können noch Ferialjobs ausgeführt werden. Diese sollten nicht mit einem Ferialpraktikum verwechselt werden. Bei Einhaltung der oben genannten Punkte sollte dem Studium nichts mehr im Weg stehen.

Hausaufgabenbetreuung/Nachmittagsbetreuung als Nebenjob – Verdienst, Voraussetzungen

Mittlerweile bieten in Österreich und Deutschland viele Schulen für Schulkinder eine sehr umfassende Mittagsbetreuung an.

Um dabei Eltern, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, zu entlasten, umfasst ein solches Angebot zum einen eine Hausaufgabenbetreuung sowie auch ein freiwilliges Nachmittagsprogramm.

Hierbei können Schüler zudem aus vielen unterschiedlichen Freizeitangeboten ganz frei wählen. Dabei werden die Hausaufgabenbetreuung sowie die weitere pädagogische Betreuung meistes von Nebenjobbern geleitet. Wie dieser Nebenjob im Detail aussieht und welche Voraussetzung notwendig und auch Verdienst möglich ist, folgt in den kommenden Absätzen.

Info: Der Artikel informiert über die Hausaufgabenbetreuung mit Fokus auf Deutschland. In Österreich ist die Nachmittagsbetreuung von Schülern bzw. die Unterstützung bei Hausgaben sowie als Nachhilfe und Lernhilfe ebenfalls weit verbreitet. Für einen Job als Nachmittagsbetreuung ist es sinnvoll sich an die Schulen zu wenden oder lokale Jobbörsen zu nützen.

Welche Qualifikationen sind für einen Betreuer notwendig?

Viele Schulen sind sehr häufig auf die Hilfe und Unterstützung von Eltern und anderen ehrenamtlichen Personen angewiesen, um vielen Schülern eine umfangreiche Auswahl an Kursangeboten anzubieten.

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Wichtig: Eine verantwortungsvolle Aufgabe – Nachmittagsbetreuung
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Daher arbeiten oftmals engagierte Personen als Kursleiter oder Betreuer nebenberuflich an Schulen. Geeignet ist eine Betreuung für diejenigen, die vor allem Kenntnisse gerne über das Hobby sowie das Wissen vermitteln wollen.

Auf diese Art und Weise kann man sozusagen sein Hobby zum (Neben-)beruf machen. Wenn man als Kursleiter tätig sein möchte, sollte man sich jedoch nicht nur mit der Materie von seinem eigenen Bereich auskennen, sondern eben auch viel Spaß am Umgang mit Jugendlichen und Kindern haben.

Ebenso bilden eine ordentliche Portion Durchsetzungskraft sowie die Fähigkeit, auch Konflikte lösen zu können, eine gute Grundlage für die Tätigkeit als Hausaufgabenbetreuer.

Entsprechende pädagogische Vorerfahrungen sind in der Regel nicht zwingend notwendig, jedoch können diese dennoch sehr hilfreich sein. Weiterhin erwarten einige Arbeitgeber auch die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, bevor am Ende eine Anstellung erfolgt.

Was sind Aufgaben eines Betreuers?

Welche Aufgaben ein Betreuer genau bearbeitet, hängt natürlich auch stark vom Kurs sowie vom Betreuungsangebot ab. So fallen die meisten Kurse entweder in den Bereich von einer Hausaufgabenhilfe oder unter Umständen auch in eine Freizeitbetreuung.

Je nach Ausrichtung, worin ein Kursleiter für sich am besten ist, kann man auch das Thema einer Freizeitaktivität wählen. Ebenso sind Theater-AGs oder auch der Zusammenschluss von einem Chor sehr beliebt. Ebenso aber auch Töpfer- sowie Zeichenkurse und auch das Erlernen von unterschiedlichen Instrumenten werden dabei sehr häufig angeboten. Weiterhin sind Kurse vor allem aus dem naturwissenschaftlichen Bereich äußerst beliebt.

Das betrifft aber auch technische und handwerkliche Kurse, die bei den Teilnehmern sehr gefragt sind. Insbesondere sind in der Regel auch Kurse mit einem sportlichen Thema sowie auch aus dem Bewegungsbereich sehr begehrt.

Hierbei ist von Fußball, Tanzen bis hin zum Fitness nahezu alles vertreten. So kennt die Vielfalt dieser Kursangebote kaum Grenzen. Eine Voraussetzung für einen äußerst erfolgreichen Kurs ist dann gegeben, dass wiederum das Interesse einer Schülerschaft entsprechend groß genug sowie das Angebot auch gut besucht ist.

Gute Bezahlung und eine entspannte Bezahlung

Die Hausaufgabenbetreuung der Kinder erfolgt meistens nach Schulschluss. In vielen Schulen erhalten die Schüler auch ein entsprechendes Mittagsessen, wobei direkt im Anschluss die Hausaufgabenhilfe oder auch Nachmittagsbetreuung beginnt.

Sehr viele Schulen bieten dabei eine Betreuung zwischen vierzehn und sechzehn Uhr am Nachmittag an. Dabei ist die Bezahlung regional sehr unterschiedlich. Beschäftigt werden die Hausaufgabenbetreuer in der Regel auf einem Minijob bzw. mit geringfügiger Beschäftigung oder auf Honorarbasis.

Wenn man über ein Honorar abrechnet kann mit einem Lohn pro Stunde zwischen 15,00 Euro und 20,00 Euro rechnen. An einigen Schulen ist auch die Zahlung einer Tagespauschale immer wieder üblich. In diesen Fällen erhalten Angestellte zum Beispiel 50,00 Euro für etwa dreieinhalb Stunden Arbeit.

Alle Personen, die an einer Tätigkeit als Betreuer oder auch als Kursleiter interessiert sind, sollten auf jeden Fall auch selbst die Initiative ergreifen und sich unbedingt bei Ganztagsschulen im regionalen Umkreis nach entsprechenden offenen Stellen sowie dem jeweiligen System einer möglichen Nachmittagsbetreuung erkundigen.

Mit welcher Arbeitszeit muss gerechnet werden?

Viele einzelne Aufgaben, die man als Betreuer an einer Schule auszuüben hat, hängen vor allem von den jeweiligen Kurs- sowie Betreuungsangeboten ab. Darunter kann unter anderem auch die Hausaufgabenbetreuung fallen.

Jedoch auch andere einzelne Kurse, die dabei in einer Schule stattfinden, müssen mitunter betreut werden. Dabei ist es wichtig, auch genügend Schüler für die Kurse zu begeistern, sodass diese Kurse dann auch über einen großen Zeitraum bestehen bleiben können. Zu diesen Kursen gehören oftmals auch ein Chor, Zeichen- oder Töpferkurse sowie auch das Theater. Ebenso sollte auch der Sport an einer Schule in keiner Weise zu kurz kommen.

So können auch Fußball, Karate oder Handball auf dem Plan stehen. In sehr vielen Schulen werden auch naturwissenschaftliche, handwerkliche oder technische Kurse angeboten, die ebenso betreut werden müssen. In der Regel beginnt nach der Schule für die Schüler die entsprechende Betreuung. Das bedeutet wiederum, dass die reguläre Kurszeit meistens nach der Mittagspause gegen 14.30 Uhr beginnt. In sehr vielen Schulen dauert eine Betreuung meistens nur bis 16.00 Uhr. Ebenso haben die einzelnen Kurse eine Dauer von etwa 45 oder auch 90 Minuten.

Mit welchem Verdienst kann man rechnen?

Es kommt ganz darauf an, in welchem Gebiet man möglicherweise als Betreuer gerne tätig sein möchte. Auf jeden Fall sollten hierbei auch das notwendige Grundwissen sowie auch praktische Erfahrungen vorhanden sein. Ebenso ist auch der Spaß am Umgang mit den Schülern oder Kindern äußerst wichtig.

Weiterhin sind auch Durchsetzungsvermögen sowie Konflikte zu beheben notwendig. Auch sind pädagogische Erfahrungen von großem Vorteil, jedoch üblicherweise kein Muss. Hin und wieder verlangen einige Arbeitgeber auch ein polizeiliches Führungszeugnis.

Die Bezahlung hingegen kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Es kann zudem auch noch sein, dass eine Tätigkeit auf einer Minijob-Basis entsprechend abgerechnet wird. Dabei wird in der Regel ein Stundenverdienst von bis zu 20,00 Euro bezahlt. Einige Schulen zahlen ebenso auch eine Tagespauschale von bis zu 50,00 Euro für knapp drei bis vier Stunden Arbeit.

Verdienst als Honorarkraft

Wenn man auf Honorarbasis arbeitet, rechnet man auch seine Dienstleistungen ohne entsprechende Sozialversicherungsbeiträge mit einer Schule ab.

Die Höhe von einem Honorar hängt in der Regel immer von verschiedenen Faktoren ab:

  • Die gesetzliche Verordnungen – Diese gelten zum Beispiel für Ärzte oder auch Steuerberater.
  • Das wirtschaftliches Interesse – Anwälte müssen zum Beispiel Zeit sowie den Arbeitsaufwand einkalkulieren.
  • Die individuelle Kalkulationen – Hausaufgabenbetreuer können zum Beispiel die Saison berechnen.

Es ist aber auch möglich, ein gewisses Ausfallhonorar zu vereinbaren, falls ein Termin seitens eines Auftraggebers entsprechend abgesagt wird. Für Betreuer auf einer Honorarbasis ist das wiederum eine Möglichkeit, eine Unzuverlässigkeit vorzubeugen und sich dadurch auch bis zu einem gewissen Grad mit abzusichern.

Der größte Unterschied zwischen einer Tätigkeit auf Honorarbasis sowie einer Tätigkeit in einem festen Angestelltenverhältnis ist dabei, dass ein Arbeitnehmer ein monatliches und festes Gehalt erhält und zusätzlich noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist.

Dieses heißt wiederum, dass der Arbeitgeber für den Betreuer vom Bruttogehalt die entsprechenden Lohnnebenkosten abführt. Anders ist das bei einem Dienstleister, der in diesem Fall ein festes Honorar erhält.

Das kann unter Umständen auch ein Stundenhonorar sein oder aber auch eine mögliche pauschale Entlohnung für eine ganz bestimmte Hausaufgabenbetreuung. Hinsichtlich einer Höhe von einem Honorar kann man sagen, dass dieses sehr stark variiert.

Arbeiten mit Honorar als Nebenjob

Wenn man nebenberuflich auf einer Honorarbasis arbeitet und dabei eine entsprechende Lehrtätigkeit ausübt, die wiederum weniger als sechs Stunden pro Woche fordert, muss dabei keinerlei Sozialabgaben abführen. Denn diese Arbeit gilt dabei als nebenberuflich, da diese nicht mehr als ein gesamtes Drittel der Arbeitszeit von einer Vollzeitstelle pro Kalenderjahr einnimmt.
So gehören zu den Lehrtätigkeiten auf einer Honorarbasis unter anderem auch Jobs als Ausbilder, Betreuer, Übungsleiter und Erzieher.

Diese können sich dabei auf Basis eines Übungsleiterfreibetrags oder auch Betreuungsfreibetrags in Höhe von insgesamt 2.400,00 Euro befreien lassen, was wiederum heißt, dass dieser Betrag bei der Einkommenssteuer entsprechend geltend gemacht wird.

Allerdings gelten Dozenten/Vortragende an einer Volkshochschule als Selbständige, da sie trotz der Lehrtätigkeit immer für ihre eigenen Steuer und Sozialabgaben komplett verantwortlich sind.

Krankenversicherung und Rentenversicherung

Wenn man auf Honorarbasis als Hausaufgabenbetreuer arbeitet, muss sich auch selbst krankenversichern. Wie nahezu jeder Arbeitnehmer hat man dabei die Wahl, sich zwischen einer gesetzlichen oder auch privaten Krankenversicherung zu entschieden. Damit auch eine Versorgung im Krankheitsfalle auf jeden Fall gewährleistet ist, ist im Zuge einer Gesundheitsreform aus dem Jahr 2007 eine Versicherungspflicht mit eingeführt worden.

Diese gilt vor allem für jede Person, die einen Aufenthaltsort in Deutschland besitzt. Das heißt wiederum auch, dass eine gesetzliche Krankenkasse jeden Antragsteller auf jeden Fall aufnehmen muss, der entsprechend gemäß dem Sozialgesetzbuch V auch die Voraussetzung dafür erfüllt. Dazu gehören auch diejenigen Personen, deren Einkommen im Monat bei über 400,00 Euro liegt. Hingegen können private Krankenkassen einen Antragsteller aufgrund des Alters, Geschlechts oder auch der persönlichen Krankheitsvorgeschichte entsprechend ablehnen. Tätigkeiten neben der Betreuung auf Honorarbasis sind daher auch häufig im publizistischen, künstlerischen oder auch journalistischen Bereich üblich. Für Künstler aus dieser Branche bietet dabei eine Versicherung in der sogenannten Künstlersozialkasse an.

Allerdings ist eine Aufnahme stets an bestimmte Bedingungen geknüpft. So muss man als Journalist oder auch Künstler gewisse Mindesteinnahmen vorweisen. Ebenso muss auch eine künstlerische sowie kreative Tätigkeit der Sozialkasse nachgewiesen werden. Eine Betreuer- und Lehrtätigkeit auf Honorarbasis ist daher rentenversicherungspflichtig. Wenn man also selbständig eine Hausaufgabenbetreuung leitet, muss man sich daher in einem Zeitraum von drei Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit auf einer Honorarbasis auch bei der bekannten Deutschen Rentenversicherung melden. Ausgenommen von einer Rentenversicherungspflicht sind jedoch Kursleiter sowie auch Dozenten, die selbst dabei einen entsprechenden versicherungspflichtigen Arbeitnehmer bei sich beschäftigen.

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