SPÖ – 4 Tage Woche mit staatlicher Förderung als Vorschlag

Im Rahmen der Maßnahmen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik in Österreich kommt nun ein Vorschlag von Seiten der SPÖ. Diese hat nun mit dem Vorschlag für eine vom Staat geförderte 4 Tage Woche für Aufsehen und aktuelle Diskussionen gesorgt. Die Umsetzung soll durch die aktuelle türkis-grüne Regierung vorgenommen werden.

Vorschlag der Sozialdemokraten gegen den Nachfrageeinbruch

Als Reaktion auf den Einbruch bei der Nachfrage durch die Corona-Krise fordert die SPÖ in Österreich nun eine Verkürzung der Arbeitszeit, eine 4 Tage Woche soll laut einem aktuellen Konzept umgesetzt werden.

Wer kommt für die Kosten auf?

Laut der SPÖ beinhaltet das Konzept der Reduktion der Arbeitszeit um 20 Prozent eine Aufteilung der Kosten zwischen dem AMS, dem Arbeitgeber (Unternehmen) sowie dem Arbeitnehmer.

Die Aufteilung ist wie folgt geplant:

  • AMS – 1/3
  • Unternehmen – 1/3
  • Arbeitnehmer – Brutto Gehalt Reduktion um 6,6 % (1/3 von 20 Prozent)
  • Nach dem Wegfall einer allfälligen AMS Förderung soll eine Entscheidung der Sozialpartner branchenabhängig über die Aufteilung vom AMS Anteil zwischen Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer entscheiden.

Profit für alle Seiten laut SPÖ Einschätzung

Der Staat profitiert laut SPÖ davon, weil das Modell günstiger wäre als das Modell der Kurzarbeit, das Unternehmen durch niedrigere Kosten für das Personal sowie durch eine erhöhte Produktivät.

Für Mitarbeiter bleibt des Gehalt bei ca 95 % beim Nettogehalt bei einer Arbeitszeit von 80 Prozent.

“Damit werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen, von der Krise betroffene Betriebe unterstützt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert. Das Modell ist eine moderne, zukunftsweisende Regelung, die mehr Flexibilität schafft – und zwar für die Unternehmen und die ArbeitnehmerInnen”, erklärte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner.

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