SVA/SVS Beiträge Rechner 2021 – Sozialversicherungsbeitrag berechnen, SVS abmelden – Sachleistung/Geldleistung

Wer in Österreich als Angestellter, bzw. als Arbeitnehmer aktiv ist, muss sein Gehalt versteuern. Vom Brutto Gehalt wird nicht nur die Steuer abgezogen, sondern darüber hinaus auch noch die Beiträge für die Sozialversicherung.

Wer in Österreich als Angestellter, bzw. als Arbeitnehmer aktiv ist, muss sein Gehalt versteuern. Vom Brutto Gehalt wird nicht nur die Steuer abgezogen, sondern darüber hinaus auch noch die Beiträge für die Sozialversicherung.

Wer sich im Internet umschaut, wird feststellen, dass sich viele Arbeitnehmer fragen, wie viel Netto von ihrem Bruttogehalt übrig bleibt. Oftmals stellen die Arbeitnehmer fest, dass ihr Bruttogehalt auf den ersten Blick recht hoch wirkt, jedoch unter dem Strich gar nicht so viel übrig bleibt.

Es ist daher zu empfehlen, bei einem Gespräch mit dem Chef über das neue Gehalt in jedem Fall den Brutto Netto Rechner zu nutzen und somit zu berechnen, wie hoch die Abgaben für die Sozialversicherungen sind.

Wie berechne ich meine Sozialversicherungsabgaben 2017 in Österreich?

Wer in Österreich lebt und hier arbeitet, muss natürlich auch seine Sozialversicherungsabgaben in Österreich leisten. Das bedeutet, dass bei einem Gehalt in Höhe von z.B. 5.500 Euro Brutto nicht automatisch 5.500 Euro auf dem Konto ankommen, sondern deutlich weniger.

Die Steuern sowie die Sozialversicherungsabgaben werden automatisch vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt, so dass entsprechende Abzüge schriftlich auf der Lohnabrechnung dargestellt werden und nachvollzogen werden können.

Die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge sowie die Höhe der Lohnsteuer für Österreich kann auch mit dem kostenlosen Sozialversicherungsbeitragsrechner ermittelt werden. Dieser rechnet genau aus, wie hoch die Summe ist, die nach allen Abzügen übrig bleibt und netto auf dem Konto ankommt.

Wie benutze ich den Sozialabgaben Rechner in Österreich?

Es ist erforderlich das Brutto-Gehalt anzugeben, z.B. für einen Monat. Im Anschluss wird als Art der Beschäftigung der Angestellte, bzw. Arbeiter ausgewählt und der AVAB (0 Kinder, 1 Kind, 2 Kinder etc.) angegeben. Nachdem der Button „Berechnen“ gedrückt wurde, ist es möglich, binnen weniger Minuten entsprechende Sozialabgaben und Steuerabzüge in Werten erfasst zu haben.

5.500 Euro Bruttolohn in Österreich – wie hoch sind die Sozialabgaben im fiktiven Beispiel?

Wer einen monatlichen Lohn in Höhe von 5.500 Euro Brutto in Österreich verdient, erhält netto eine Summe in Höhe von 3.212,02 Euro auf sein Konto überwiesen. Die Sozialbeiträge liegen bei 996,60 Euro und die abzuführende Lohnsteuer liegt bei 1.291,38 Euro.

Der Sozialversicherungsrechner kann kostenlos genutzt werden und ist mehr als einfach zu bedienen. Es ist möglich, dass binnen weniger Sekunden ohne Probleme berechnet werden kann, wie hoch die Sozialabgaben sind.

SVS abmelden – Beendigung der Erwerbstätigkeit – Ausnahmen & Befreiuung – Sozialversicherung Österreich

Wann macht es Sinn und was muss man wissen?

Der Start und das Ende der Sozialversicherung als Selbstständiger ist zu einem Großteil davon abhängig, wann Sie ihren Gewerbeschein anmelden, oder abmelden. Sind Sie nicht als Einzelgewerbetreibender selbstständig, sondern im Rahmen einer Gesellschaft, können auch andere Gründe eine Rolle spielen.

Ihr Vorteil ist es, dass Sie als Gewerbetreibender sich überhaupt nicht um die An -und Abmeldung bei der SVS kümmern müssen. Beides wird Ihnen von der Bezirkshauptmannschaft elektronisch und automatisch weitergeleitet.

Mögliche Gründe für eine SVS Abmeldung bzw. das Ende ihrer Sozialversicherung:

  • Ihre Einkünfte überschreiten im betreffenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht die Versicherungsgrenze.
  • Sie haben Ihre selbständige Tätigkeit ruhend gemeldet.
  • Sie unterbrechen Ihre selbständige Tätigkeit während des Mutterschutzes.
  • Sie haben Ihre selbständige Tätigkeit beendet.
  • Ihre berufsrechtliche Berechtigung ist weggefallen.
  • Ein Insolvenzverfahren über Ihr Vermögen wurde mangels hinreichenden Vermögens abgewiesen oder aufgehoben.

Wann macht die SVS Sinn?

Gesund mit ärztlicher Hilfe macht Sinn und es ist immer gut zu wissen, was gesünder macht. So können Berechtigte von Sachleistungen sämtliche Pflichtleistungen ohne vorherige Auslagen von der gewerblichen Krankenkasse in Anspruch nehmen.

Eine direkte Verrechnung der medizinischen Leistungen bei einem Sachleistungsanspruch erfolgt zwischen der SVS und den Vertragspartnern.

Wichtig auch für Unternehmer: Lassen Sie sich beraten

Lässt ein Berechtigter von Sachleistungen Behandlungen oder Untersuchungen „privat“ checken, können die Rechnungen oder Honorare der Ärzte online oder im Original zur Verfügung eingereicht werden.

Der Kostenersatz erfolgt dann über die SVS bis zur Höhe der von der SVS aufzuwendenden Kostenregelung. Der Eigenanteil beträgt in der Regel 20 % der vom Wahlarzt eingereichten Rechnung.

Was muss man wissen?

Bei Einzelgewerbetreibenden beginnt die Sozialversicherung mit dem ersten Tag der Aufnahme eines Gewerbes. Sollten Sie bis hierher von der Sozialversicherung befreit gewesen sein, beginnt die Sozialversicherung an dem Tag, an dem die Befreiung beendet ist.

Bei Gesellschaftern einer GmbH, mit der angestrebten Position eines Geschäftsführers erfolgt die Pflichtversicherung ab dem Eintrittsdatum.

Nachdem die Meldung bei der Gewerbebehörde eingetroffen ist, wird meist rückwirkend Ihre Pflichtversicherung festgestellt und es erfolgt von der Sozialversicherung ein Willkommensbrief in dem sich alle wichtigen Unterlagen einer Erstinformation zur gewerblichen Sozialversicherung befinden.

Auch erhalten Sie mit diesem Brief eine Einverständniserklärung und die Versicherungserklärung. Diese Unterlagen schicken Sie dann binnen zwei Wochen an die SVS zurück. Die Formulare können auch online ausgefüllt werden.

Bin ich bei der SVS auch versichert, wenn ich arbeitslos werde?

Grundsätzlich sind Sie als Arbeitsloser dort nicht mehr versichert. Sie können allerdings innerhalb von sechs Monaten, ab Pflichtversicherungsbeginn, besser gesagt, zum Zeitpunkt der Gewerbeanmeldung zur Arbeitslosenversicherung eine Option beantragen.

An diese Option sind Sie dann allerdings acht Jahre gebunden. Frei wählbar sind dann 6 % von € 1356,25, € 2712,50, oder € 4068,75 zu zahlen. Es wird dann nur Arbeitslosengeld ausbezahlt, wenn Sie Ihren Gewerbeschein bei Seite legen. Mit anderen Worten: „Nicht, nur wenn es einmal schlechter läuft“.

Beendigung einer Erwerbstätigkeit

Hier gilt bei der SVS eine Besonderheit, im Gegensatz zu anderen Versicherungen. Bei der gewerblichen Sozialversicherung endet die Pflichtversicherung immer mit dem letzten Kalendertag eines jeweiligen Monats. Was so viel bedeutet, dass Ihre Sozialversicherung noch bis zum Ende des Monats gilt, obwohl Sie Ihr Gewerbe schon Mitte des Monats abgemeldet haben.

Die Gewerbebehörde tätigt die Abmeldung frühestens ab dem Tag der Bekanntgabe. Gut zu merken: Sie können Ihren Gewerbeschein auch ruhig eine Zeitlang ruhen lassen und dieses der SVS melden. Das kommt vor, wenn Sie zu einem anderen Zeitpunkt beabsichtigen, dass Gewerbe wieder fortzuführen.

Vielfach können Sie die Meldung auch rückwirkend an die Wirtschaftskammer senden. Auch in diesem Fall erhält die Wirtschaftskammer elektronisch und automatisch Kenntnis. Über das Ende Ihrer Pflichtversicherung werden Sie dann schriftlich verständigt. Bestimmte Voraussetzungen lassen es auch zu, dass Sie sich von der Pflichtversicherung befreien lassen können.

Ausnahmen und Befreiung?

In der Regel bedeutet die Anmeldung eines Gewerbescheins auch automatisch immer die Anmeldung zur Sozialversicherung. Es gibt aber Möglichkeiten und Situationen, bei denen eine Pflichtversicherung nicht infrage kommt, oder Sie sich davon befreien lassen.

Unterbrechung der Selbstständigkeit

Arbeiten Sie z. B. in der Saison und somit nicht das ganze Jahr, ist es möglich, dass Sie Ihren Gewerbeschein bei der Wirtschaftskammer ruhend melden. Im Normalfall schickt die Wirtschaftskammer rechtzeitig ein Formular, in dem Sie die Ruhezeiten eintragen und senden diesen an die Wirtschaftskammer zurück.

Bei einer Ruhemeldung aus saisonalen Gründen endet die Versicherung bei der SVS mit dem letzten Kalendertag des Monats, an dem Ihr Gewerbe ruhend gemeldet wurde. Es beginnt dann erst, wenn der Gewerbeschein wieder aktiv wird bzw. das Gewerbe.

Kleinunternehmer-Ausnahme bei geringen Umsätzen und Einkünften

Sie betreiben zum Beispiel einen Imbiss oder Cafe in der Wintersaison für die Monate Dezember – Januar – Februar – März. Da die Saison erst ca. am 22.12. beginnt, kommen gerade einmal rund drei Monate produktives Arbeiten zustande.

In diesem Fall können Sie sich von der Pensions- und Krankenversicherung freistellen lassen. Bei dieser Ausnahme läuft lediglich die Unfallversicherung weiter. Um diesen Status Kleinunternehmer zu erreichen, sind allerdings bestimmte Bedingungen zu erfüllen.

  • Jahresumsatz bis maximal 30.000 € im Jahr.
  • Jahresgewinn unter € 4871,76.
  • Keine Pflichtversicherung über 12 Monate bei der Sozialversicherung innerhalb der letzten 60 Monate oder Pensionsalter erreicht. Als Rentenanspruchsteller ist selbst als Kleinunternehmer die SVS nicht mehr zuständig, hier tritt dann über die Rentenversicherung die Leistungen der Tiroler Gebietskrankenkasse in Kraft. In diesem Fall ist lediglich nur der Fixbeitrag der Unfallversicherung von ca. rund 100 € zu zahlen.

Die in Österreich anfallende Sozialversicherung kann zum Beispiel auch wegfallen, wenn Sie zwar in der Saison in Österreich arbeiten, aber die anderen Monate gleichzeitig in einem EWG-Raum oder der Schweiz einen Job ausüben.

Neue Selbstständige

Unter „Neue Selbstständige“ versteht man Selbstständige, welche in Berufen tätig sind, für die kein Gewerbeschein gebraucht wird. Darunter fallen z. B. Schriftsteller – Künstler – Journalisten – selbstständige Krankenpfleger – Hebammen (siehe unseren Ratgeber zum Thema Hebamme Ausbildung in Österreich ) – Wissenschaftler und viele weitere Berufsgruppen.

  • Neue Selbstständige müssen sich selbst bei der SVS anmelden und versichern, spätestens dann, wenn Ihr Gewinn eine bestimmte Grenze (Versicherungsgrenze) überschritten hat.

Ab wann bin ich versicherungspflichtig?

An dem Tag, wenn Sie mit Ihrer selbstständigen Arbeit starten, beginnt auch die Versicherungspflicht.

Wann und wie erfährt die Versicherung von meiner Selbstständigkeit?

Die Wirtschaftskammer kümmert sich bei den Gewerbetreibenden um die Meldung. Als Neuer Selbstständiger sind Sie selbst dafür verantwortlich, in einem zeitlichen Rahmen von einem Monat seit dem ersten Tag Ihrer Tätigkeit.

VORSICHT: Melden Sie sich nicht rechtzeitig zur Versicherung an, nimmt die Versicherung an, dass eine Pflichtversicherung über das ganze Jahr erfolgen soll.


Wie melde ich mich an?

Der einfachste Weg ist online. Wenn Sie sich in Innsbruck befinden, ist die SVS beispielsweise in nur fünf Minuten vom Bahnhof direkt in der Stadt entfernt zu erreichen. Der Vorteil besteht darin, tauchen noch Fragen auf, können diese direkt an Ort und Stelle geklärt werden.

Es geht aber auch online, mit folgenden Unterlagen:

  • Personenangaben
  • voraussichtliche Höhe der Einkünfte (geschätzt)
  • eventuell noch weitere Leistungen wie: soll eine freiwillige Arbeitslosenversicherung beantragt werden? Vorsicht: (Gilt dann für acht Jahre)
  • ein Fragebogen der Zuständigkeit, ob Einstufung als Selbstständiger oder als Dienstnehmer in Betracht kommt
  • Einverständniserklärung unterschreiben, dass die Versicherung auch mit Ihnen Informationen austauschen kann.

Was erwartet mich als Versicherter?

Quartalsmäßig erhalten Sie, sobald Sie pflichtversichert sind eine Zahlungsaufforderung (28/29.Februar, 31. Mai, 31. August, 30. November).

Am Anfang Ihrer Selbstständigkeit zahlen Neue Selbstständige Ihre Beiträge auf Basis eines fiktiven Einkommens.

In diesem Fall geht die SVS von der Mindestbeitragsgrundlage aus. Bis 2018 ergab es Beitragshöhen von:

  • 82,66 € Pensionsversicherung
  • 34,18 € Krankenversicherung
  • 9,79 € Unfallversicherung
  • 6,84 € Selbstständigenvorsorge

ACHTUNG: Wird der entsprechende Steuerbescheid rechtskräftig, erfolgt eine Nachberechnung, auf Basis des Einkommensteuerbescheids.

Anhand der daraus ergebenen tatsächlichen Einkünfte müssen Sie dann die tatsächlich fälligen Beiträge nachzahlen. Ein vorzeitiges kleines Polster kann hier recht hilfreich sein!

Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass rund 28 % von Ihrem Gewinn an die Versicherung für Unternehmen in Österreich wandert, für Kranken und Unfallversicherung sowie die Pensionsversicherung.

Sachleistung oder Geldleistung – die Unterschiede bei der Berechtigung

Wann kann die Sachleistung oder die Geldleistung in Anspruch genommen werden?

Wenn ÖsterreicherInnen einer selbständigen Arbeit nachgehen, dann müssen sie sich versichern lassen.

Mit dieser Sozialversicherung sind die Bürger aus Österreich auch dann gut abgesichert, wenn sie einer selbstständigen Arbeit nachgehen und keinen Arbeitgeber haben.

Eine gute, soziale Versicherung ist gerade für die Menschen wichtig, welche keinen Chef haben und alle Sozialabgaben selbst bezahlen müssen.

Damit auch die Selbstständigen im Krankheitsfall zum Arzt gehen können und ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen dürfen, müssen sie sich bei SVS anmelden.

Mit dieser Regelungen will die Regierung in Österreich vermeiden, dass die Selbständigen ohne Sozialversicherung leben müssen.

Die Selbständigen, welche in Österreich gemeldet sind, können zwischen der Geldleistungs- und der Sachleistungsberechtigung auswählen. Bevor die Bürger eine Entscheidung treffen, sollten sie sich über die genauen Unterschiede, Vor- und Nachteile der Geldleistungs- und Sachleistungsberechtigungen informieren.

Was ist eine Sachleistungsberechtigung?

Wenn die Bürger aus Österreich die Sachleistungsberechtigung auswählen, dann dürfen sie bei jedem Krankheitsfall zum Arzt oder in ein Krankenhaus gehen. In diesem Fall werden alle Behandlungen kostenlos für die Patienten ausgeführt.

Wichtig: Eine entsprechende Beratung und Behandlung!

Die Verbraucher aus Österreich müssen also nichts dazu zahlen. Wenn bei der Versicherung ein Selbstbehalt ausgewählt wurde, dann muss dieser Anteil nach der Behandlung von den Patienten getragen werden.

Damit alle Behandlungen kostenlos für die Patienten ausgeführt werden können, sollten die Verbraucher nach einem Vertragsarzt Ausschau halten.

Nur in diesem Fall werden die anfallenden Kosten übernommen. Zudem sollten die Verbraucher aus Österreich beachten, dass bei manchen Behandlung ein Selbstbehalt bezahlt werden muss.

Was sind die Sachleistungen ohne Selbstbehalt?

Die Selbstständigen, welche in Österreich gemeldet sind, können Sachleistungen ohne oder mit Selbstbehalt aussuchen. Bevor die Verbraucher zum Arzt gehen und Behandlungen in Anspruch nehmen, sollten sie sich über die Sachleistungen ohne und mit Selbstbehalt informieren.

Bei manchen Behandlungen müssen die Versicherten der SVS genauso wie die Kunden der Gebietskrankenkassen einen gewissen Betrag selbst zahlen. Dazu gehört auch der anfallende Spitalskostenbeitrag, welcher für jeden verbrachten Tag im Krankenhaus berechnet wird.

Die Behandlung im Krankenhaus ist für die Versicherten der Sozialversicherung der Wirtschaft kostenlos.

Wenn der Vertragsarzt den Patienten Medikamente verschreibt, dann müssen die Bürger eine Rezeptgebühr  bezahlen.

Bei Vorsorgeuntersuchungen und Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen fallen keine Gebühren an. Die Versicherten sollten sich am besten im Vorfeld über die anfallenden Kosten und Gebühren informieren.

Was sind die Sachleistungen mit Selbstbehalt?

Die Versichertenmüssen bei einigen Untersuchungen und Behandlungen einen Selbstbehalt rechnen. In der Regel müssen die Patienten einen Selbstbehalt zwischen 10% und 20% bezahlen.

Die Bürger in Österreich können jederzeit eine Arzt in der Vertragsordination aufsuchen. Wenn der Arzt eine Rechnung ausstellt, dann müssen die Verbraucher 20% der Rechnung selbst bezahlen.

Wenn ein vorsorglicher Gesundheitscheck durchgeführt wurde, dann müssen die Kunden der SVS nur 10% der Rechnung selbst begleichen. Wenn die Bürger aus Österreich einen Arzt in der Privatordination aufsuchen, dann müssen sie mit keinen zusätzlichen Kosten rechnen. In diesem Fall wird die komplette Rechnungübernommen.

Wenn die Kunden einen Zahnarzt aufsuchen, dann müssen sie in der Regel 20% bis 30% der Rechnung selbst begleichen. Zudem muss die komplette Rechnung eingereicht werden. Manche Zahnbehandlungen lassen sich von den Verbrauchern mit der E-Card abrechnen.

Wenn die Versicherten bestimmte Hilfsmittel oder Heilbehelfe benötigen, dann müssen sie mit einem Selbstbehalt von 20% rechnen. Die Kosten für die Gleitsichtbrillen werden von der Sozialversicherung nicht übernommen und müssen von den Patienten in voller Höher übernommen werden.

Bei ambulanten Behandlungen im Krankenhaus müssen die Versicherten in einem Quartal 25,51 Euro selbst bezahlen. Diese Gebühr muss in jedem Krankenhaus entrichtet werden.

Wenn die Patienten einen Krankentransport benötigen, dann müssen sie den Selbstbehalt von 20% selbst tragen.

Die Bürger aus Österreich, welche sozial schutzbedürftig sind, können einen Antrag auf die Befreiung des Selbstbehalts stellen. Diesen Antrag können auch Verbraucher, welche eine Ausgleichszulage zur Pension erhalten, einreichen. Zudem müssen die Kinder, welcher noch minderjährig sind, keine Gebühre oder Selbstbehalte bezahlen.

Wer kann die Sachleistungsberechtigungen in Anspruch nehmen?

  • Wenn die Bürger aus Österreich neu versichert sind und nicht länger als drei Jahre eingetragen sind.
  • Zudem sind die Selbstständigen in Österreich sachleistungsberechtigt, wenn sie nur
    geringe Einkünfte erzielt haben und keine Einkommenssteuer zahlen konnten.
  • Aber auch die Gewerbepensionisten und sonstige Versicherte, welche keinen Versicherungsschutz haben, sind sachleistungsberechtigt.

Was ist eine Geldleistungsberechtigung?

Wenn die Versicherten die Geldleistungsberechtigung beantragen, dann müssen sie alle Arztbesuche selbst im Vorfeld selbst begleichen. Später können die Patienten die gesammelten Rechnungen  einreichen, damit ein Teil der Kosten übernommen wird. Die Versicherten werden in diesem Fall wie Privatpatienten behandelt und können auch anspruchsvolle und umfangreiche Behandlungen in Anspruch nehmen.

Wenn die Versicherten  ärztliche Hilfe erhalten wollen, dann können sie zu jedem Arzt gehen und sich behandeln lassen. Die anfallenden Rechnungen müssen die Patienten jedoch selbst bezahlen. Später können die Versicherten die ausgestellten Rechnungen einschicken. In der Regel werden maximal 80% der gesamten Kosten übernommen.

Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus werden die Versicherten  wie Privatpatienten behandelt. Zudem erfahren sie professionelle und umfangreiche Behandlungen. Allerdings müssen die Verbraucher einen Teil der Kosten selbst bezahlen. Den anderen Teil der Summe muss die Sozialversicherung übernehmen.

Wenn die Bürger aus Österreich zum Zahnarzt gehen, müssen sie die Rechnungen selbst begleichen. Die Versicherung kommt nur für einen kleinen Teil der angefallenen Kosten auf. Die Verbraucher sollten sich über die bestimmten Tarife und Regelungen informieren.

Bei den Medikamenten müssen die Rezepte von den Bürgern selbst bezahlt werden. Später können die Rezepte  vorgelegt werden. In manchen Fällen können die Rezepte auch als Kassenrezepte akzeptiert werden. In diesem Fall müssen die Versicherten nur eine kleine Gebühr selbst bezahlen.

Die Tarife, Regelungen und Gesetze für die Geldleistungen werden jährlich aktualisiert und erneuert. Die Verbraucher sollten sich jedes Jahr über die neuen Gesetze informieren.

Was ist bei der Sach- und der Geldleistung gleich?

Die Verbraucher müssen bei den Vorsorgeuntersuchungen keine Gebühren bezahlen. Zudem müssen sie bei Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen keine Kosten selbst tragen.

Die Transportkosten, die Gebühren für ambulante Behandlungen, die Kosten für Hilfsmittel und Heilbehelfen sowie die Gebühren für die Behandlungen im Krankenhaus der allgemeinen Gebührenkasse sind bei den Sach- und den Geldleistungen  gleich. In diesen Fällen müssen alle Versicherten die gleichen Gebühren und Kosten tragen.

Welche Personen sind geldleistungsberechtigt?

Zu den Geldleistungsberechtigten gehören die neuen Selbstständigen sowie Gewerbegesellschafter, welche das jährliche Einkommen von 73.079,99 Euro erreicht haben.

Zudem sind Gewerbepensionisten, welche die Einkommenshöhe von 73.079,99 Euro im Jahr überschritten haben, geldleistungsberechtigt.
Aber auch andere Versicherte  und Pensionisten können Geldleistungen  in Anspruch nehmen.

Welche Vor- und Nachteile müssen die Verbraucher beachten?

Die Versicherten  sollten die Vor- nach Nachteile der Geld- und Sachleistungen der SVS abwägen und dann eine Entscheidung treffen. Mit der Sachleistungsberechtigung können die Versicherten der SVS jederzeit kostenlos zum Arzt gehen.

Die Patienten mit der Geldleistungsberechtigung werden wie Privatpatienten behandelt und erfahren bessere Behandlungen. Allerdings müssen die Versicherten mit der Geldleistungsberechtigung einen Großteil der Kosten auch selbst bezahlen.