Team Bank AG – Der Faire Credit – Produkte & Geschichte

Die TeamBank-Historie

Die Gründung des heute als TeamBank bekannten Finanzdienstleisters, fand bereits im Jahre 1950 in Berlin statt. Damals noch unter der Firmenbezeichnung WKV Bank und-Hanseatische Kreditbank bekannt. 1954 öffnete diese ihre Türen in dessen weiterem Verlauf sich die Noris Bank entwickelte.

Dieses zwischenzeitlich als Noris Bank bekannt gewordene Finanzinstitut, erfuhr mehrere Umbenennungen. Wobei der namentliche Ausgang unter der Firmenbezeichnung »Norddeutsche Teilzahlungsbank« seinen Ausgang nahm.

In weiterer Folge erfolgte eine Fusion mit der Verbraucherbank. Woraus die heute bekannte Noris Bank entstand. Wobei die offizielle Namenseintragung erst im Jahre 1998 erfolgte. Dem ging eine Integration mit der WKV-Kreditbank Mainz und der Hanseatischen Kreditbank, sowie der Kreditbank Kiel voraus.

Der Fokus der heute als TeamBank bezeichneten Bank liegt dabei auf der Vergabe von Teilzahlungskrediten, welche vor allem im Online- und Direktbanking vergeben werden. Die offizielle Firmenbezeichnung lautet: TeamBank AG. Sitz ist Nürnberg.

Der Faire Credit der Team Bank AG in Österreich

Diese beschäftigt sich auf dem europäischen Finanzmarkt in der Hauptsache mit dem Vertrieb der Finanzprodukte »Easy Credit«.

Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um die Vergabe von Krediten, sondern erstreckt sich außerdem auf Ratenkredit-Funktionen für Kreditkarten, dem sogenannten »Easy Credit- Finanzservice«. Als zusätzlicher Service werden Kreditprodukte auf Basis von Teilzahlungslösungen für den E-Commerce Handel und dem sogenannten Point of Sale angeboten.

Deutsche Bank wird Großaktionär

2003 wurde die Deutsche Bank Großaktionär der TeamBank und bestimmte von da an über weite Strecken die Aktivitäten der nach wie vor in der Hauptsache als Noris Bank bekannten Firma.

Tatsache ist, dass die Deutsche Bank es verstand, die Noris Bank in der Öffentlichkeit als (relativ) kleine und daher persönlichere darzustellen um den Hauptgeschäftsteil, die Kreditvergabe an Private, Klein und mittlere Betriebe für diese potenzielle Kundengruppe attraktiver zu gestalten.

Dies kann zu Recht als Marketingstrategie angesehen werden. Der Grund mag im angeschlagenen Image der Deutschen Bank in den späten 90er Jahren angesehen werden. Damals drangen Informationen an die Öffentlichkeit, das die Deutsche Bank versuchte, versteckte Kosten bei der Kreditvergabe zu benutzen, um höhere Gewinne zu erzielen.

Gleichzeitig wollte man verhindern, dass es zu einer Untersuchung, aufgrund des Verdachtes kommen würde, welcher der Deutschen Bank vorwarfen, eine zu große Marktdominanz erreichen zu wollen.

Denn, ursprünglich war geplant, die Noris Bank mit den ständig wachsenden Anteilen am Kreditmarkt ganz zu übernehmen. Fakt ist, dass die Deutsche Bank ab dem Jahre 2003 als Großaktionär auftretend, die Noris Bank fortan als Teil des genossenschaftlichen Finanzverbundes angehörte. Diese wiederum war von diesem Augenblick an Mitglied der DZ Banken Gruppe.

Ausweitung der Aktivitäten

Ab dem Jahr 2006 fokussierte man sich auf eine neue Imagestrategie. Diese zielte darauf ab in der Öffentlichkeit flexible Kundenbindungen bei der Ablöse und Sondertilgungen zu propagieren.

Diese sollten dafür sorgen, dass vorhandenes Kundenpotenzial genutzt werden sollte, um den eigenen Anteil am Kreditmarkt zu vergrößern.

Eine Strategie die letztendlich nicht zum Erfolg führte, da der Gesetzgeber darauf aufmerksam machte, das dies ohnehin, basierend auf dem Verbraucherschutzgesetz, möglich sei. Unabhängig davon ging der gesamte Tätigkeitsbereich, inklusive aller Kundenbindungen, des gesamten Filialnetzes an die Süddeutsche Bank über. Eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank.

2008-Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf Österreich

Im September 2008 erweiterte sich der Geschäftstätigkeit der Noris Bank, somit der Deutschen Bank, auf den österreichischen Finanzdienstleister die Volksbanken-Raiffeisen Banken aus. Tätigkeitsschwerpunkt das Produkt »easyCredit«, welches man vornehmlich versucht im Internet zu vertreiben.

Hauptprodukte der TeamBank

Die folgenden drei geschäftlichen Standbeine gestalten sich wie folgt:

  • 1. Der »faire Credit«

Hierbei wird die Kreditvergabe via Internet ermöglicht. Von der Antragsübermittlung bis hin zur Überprüfung, sprich, der Verifizierung geschieht die Kreditvergabe online.

  • 2. »Ratenkauf by Easy Credit«

Dies stellt eine mehr oder weniger neue Kombinationsmöglichkeit zwischen einem Point of Sale und einer Ratenzahlungsvereinbarung von Anbieter und Abnehmer dar, welche vor allem für Onlinehändler in Betracht kommt.

  • 3. Fymio

Fymio ist eine webbasierte App die aufgrund eingehender Finanzdaten, wie Abbuchungen, Behebungen und Überweisungen die Finanzsituation via eines Algorithmus berechnet und vorhersagen kann, wo und wann es zu finanziellen Engpässen kommen wird.

TeamBank – Ein Produkt im Produkt

Ausgehend von der Gründung der Noris Bank, der zunehmenden Einflussnahme der Deutschen Bank, welche als Großaktionär seit dem Jahre 2003 hauptsächlich für die Produktstrategie und daher den Vertrieb verantwortlich ist, gestaltete sich die TeamBank zunehmend mehr zu einem nicht selbstständigen Finanzdienstleister.

Wobei die Hauptaufgabe der TeamBank darin besteht weniger als Bank, sondern als Finanzprodukt innerhalb eines Vertriebsnetzes angesehen werden muss. Weshalb das Unternehmen nicht mehr als solches fugiert, sondern von Finanzfachleuten als »Produkt im Produkt angesehen wird.

Tatsächlich besteht die Hauptaufgabe der »TeamBank« darin als Aktiengesellschaft zu fungieren, welches unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bank Kreditprodukte anbietet. Hier wiederum wird eine ganze Produktpalette, welche unter dem Sammelbegriff »Easy Credit« angeboten wird, dem Konsumenten via Internet zur Verfügung gestellt. Eine Unternehmung die betrachtet man die Zahlen, als erfolgreich bezeichnet werden kann. De facto handelt es ich bei der TeamBank um eine Produkterweiterung der Deutschen Bank. Zwar wird die TeamBank in der Öffentlichkeit als selbständiges Finanzinstitut präsentiert, unterliegt jedoch den Direktiven der DB!

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