Teilzeitjob – Gehalt, Versicherung und gesetzliche Regelungen – Aktuelle Regelungen 2019 in Österreich – Fragen & Antworten

Derzeit gibt es über 1000 Teilzeitstellen von bekannten Arbeitgebern wie Microsoft, Siemens, L’Oréal, EF Education First und DHL Express. Die verschiedenen Teilzeitjobs sind auf viele Städte in Österreich verteilt, darunter Wien, Kufstein, Weiz und Salzburg.

Wir informieren in diesem Artikel über das Thema Teilzeitjob in Österreich, Wieviel verdiene ich mit einem Teilzeitjob, Was ist Brutto/Netto und zu den gesetzlichen Vorgaben für ihren Job und die Arbeitserlaubnis in Österreich.

Arbeiten und Leben in Österreich

Österreich zählt mit über 8,5 Millionen Einwohnern eine der reichsten Nationen der Europäischen Union und bietet damit eine Vielzahl von Teilzeitarbeitsplätzen für Studierende und andere Arbeiter.

Die vier größten Städte der Alpennation sind die Hauptstadt Wien sowie die Landeshauptstädte Linz, St. Pölten und Graz.

Für die meisten internationalen und größeren lokalen Konzerne ist Wien ein wichtiger europäischer Knotenpunkt, insbesondere aufgrund seiner Nähe zu Handelspartnern in Osteuropa. Der wichtigste Exportpartner des Landes ist jedoch sein Nachbar im Norden, Deutschland. Sie sollten auch beachten, dass in Österreich die Hauptsprache ist (obwohl die Akzente in den verschiedenen Regionen stark variieren).

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Möglicher Teilzeitjob: Gastronomie
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Wenn Sie die kleineren Städte in Österreich im Auge behalten, kann dies auch interessante Teilzeitarbeitsplätze für Studenten und Absolventen bieten, da mehrere international bekannte Unternehmen außerhalb der größeren Stadtgebiete angesiedelt sind.

Die Getränkefirma Red Bull in Fuschl am See oder der Schmuckhersteller Swarovski in Wattens sind nur zwei Beispiele.

Neben der Industrie sind Freizeit und Tourismus ein wichtiger Teil der österreichischen Wirtschaft und bieten eine breite Palette von Teilzeitarbeitsplätzen.

Teilzeitjobs und Studium

Studierende, die EU-, EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)- oder Schweizer-Staatsbürger sind, haben keine Einschränkungen hinsichtlich der Arbeit in Österreich, solange die steuerlichen und nationalen Versicherungsvorschriften erfüllt sind. Studierende aus Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn benötigen jedoch eine Arbeitserlaubnis, bevor sie eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können.

Studenten, die nicht Mitglied der EU, des EWR oder der Schweiz sind und arbeiten möchten, benötigen eine Arbeitserlaubnis. Die Anzahl der Arbeitserlaubnisse ist jedoch begrenzt. Diese Erlaubnis ist vom Arbeitgeber vor Arbeitsbeginn des Studenten einzuholen.

Die Genehmigung wird nur für geringfügige Teilzeitarbeit (Mindesteinkommen) oder für höchstens drei Monate während der Ferien erteilt. Arbeiten im Bereich Wissenschaft und Forschung oder auf der Grundlage eines Arbeits- und Arbeitsvertrags (Selbstständigkeit) (durch den Sie nicht vollbeschäftigt sind und Ihre Einkommensteuer- und Krankenversicherung selbst übernehmen müssen, bedarf keiner Genehmigung.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Arbeitsmarktservice. Bitte beachten Sie, dass Ihr Aufenthalt in Österreich nicht ausschließlich durch eine solche Beschäftigung finanziert werden kann und dass Ihre Arbeit Ihr Studium nicht beeinträchtigen darf. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmungen kann zum Ausschluss aus Österreich führen.

Falls Ihr Studienplan den Nachweis eines Berufspraktikums empfiehlt oder verlangt, benötigen Sie keine Arbeitserlaubnis. Ein Berufspraktikum in Österreich ist eine Anstellung (praktische Ausbildung), die der Studienplan einer österreichischen Bildungseinrichtung mit öffentlichem Status vorschreibt.

Der Arbeitgeber muss den Arbeitsdienst und die zuständige Abgabenbehörde mindestens zwei Wochen vor Beginn des Arbeitsverhältnisses benachrichtigen.

Quelle: https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Arbeitszeit/SonderformenderArbeitszeit/Nebenjob_erlaubt.html , https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=470&langId=de

Gesetzliche Regelungen

Was sind die wichtigsten Satzungen und Regelungen für die Beschäftigung?

Das österreichische Arbeitsrecht ist durch eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen geregelt. Das wichtigste Gesetz, das allgemeine Regeln für das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das Kollektivarbeitsrecht usw. festlegt, ist das Arbeitsverfassungsgesetz.

Die Rechtsgrundlage für Arbeitsverträge sowie allgemein gültige Bestimmungen für alle Arbeitsverträge finden Sie im ABGB. Das Angestelltengesetz enthält besondere Bestimmungen für Angestellte. Darüber hinaus sind Schutzvorschriften ua im Arbeitsschutzgesetz, im Arbeitszeitgesetz und im österreichischen Ruhezeitengesetz festgelegt.

Bestimmungen über die individuellen Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind ebenfalls im Gesetz zur Anpassung des Arbeitsvertragsgesetzes geregelt.

Die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer in Österreich ist im Gesetz über die Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern geregelt, und die Haftung der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber ist im Gesetz über die Haftung von Arbeitnehmern enthalten.

Ab 2017 wurde der Kodex zur Bekämpfung des Dumping von Löhnen und Sozialdiensten (LSD-BG) eingeführt, der Bestimmungen enthält, die die formalen Voraussetzungen für die Versetzung von Mitarbeitern aus dem Ausland nach Österreich regeln.

Welches sind die primären Regierungsbehörden oder sonstigen Stellen, die für die Durchsetzung der Arbeitsgesetze und -vorschriften zuständig sind?

Die Arbeitsaufsichtsbehörde ist die größte Behörde für die Überwachung der Beschäftigungsbedingungen in Österreich. Sie besteht aus 19 regionalen Inspektoren und einem separaten Inspektorat für Bauarbeiten, die alle dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Verbraucherschutz unterstehen.

Die Aufsichtsbehörden überwachen den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer, die Einhaltung der Bestimmungen zu Arbeitszeiten und Ruhezeiten, die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen, den Schutz von Schwangeren und stillenden Müttern sowie die Durchsetzung des Gesetzes über ausländische Arbeitnehmer.

Die wichtigsten gerichtlichen Instanzen zur Durchsetzung von Arbeitsgesetzen und -vorschriften, einschließlich Arbeitsverträgen, Tarifverträgen, illegaler Beschäftigung oder Lohn- und Sozialdumping, sind die Arbeits- und Sozialgerichte.

Quelle: https://www.jusline.at/gesetz/azg/paragraf/19d , https://www.studieren.at/arbeiten-als-student/

Gehalt für einen Teilzeitjob in Österreich (Studentenjob, Minijob, Nebenjob)

Für den Start gibt es verschiedene Stellen, die zwischen zehn und zwanzig € pro Stunde bezahlen (mehr oder weniger ist auch möglich). Bei 20 Stunden pro Woche wären das 200 bis 400 €, pro Woche. => 800 bis 1600 € pro Monat

Das Problem ist, dass mehr verdienen bedeutet, mehr für die Sozialversicherung und die Steuern zahlen zu müssen:

Quelle: http://www.ezw-innsbruck.at/nebenverdienst-wie-viel-duerfen-studenten-dazu-verdienen/,
https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/207/Seite.2070006.html

Aus diesem Grund vermeiden die meisten mehr als 446,81 Euro / Monat (Geringfügigkeitsgrenze 2019) . Selbst wenn sie selbst eine Versicherung zahlen müssen, sind es nur 58,68 €.

Das was übrig bleibt reicht nicht zum Leben, aber die meisten österreichischen Studenten können sich auch auf die Familienbeihilfe (ca. 200 € pro Monat) und auf die Hilfe der Familie verlassen.
Sobald man mehr als 446,81 Euro im Monat verdient, ist die Sozial- und Pensionsversicherung deutlich höher.

Quelle: https://www.arbeiterkammer.at/beratung/steuerundeinkommen/freiedienstnehmerinnen/sozialversicherungsrecht/Sozialversicherungsbeitraege.html

Das sind 14,62% Rabatt auf Ihr Brutto-Gehalt. Außerdem muss der Arbeitgeber zusätzlich zu Ihrem Brutto-Gehalt 22,51% zahlen, so dass Sie am Ende weniger pro Stunde zahlen müssen.

Außerdem verlieren die österreichischen Studierenden die Familienbeihilfe, wenn sie mehr als 10.000 € / Jahr verdienen.

Wenn Sie als “Freie Dienstnehmer” arbeiten, müssen Sie außerdem Steuern zahlen, wenn Ihr Jahresgehalt (abzüglich der Kosten, z. B. für Bildung) über 11.000 EUR oder 12.000 € pro Jahr liegt.

(https://www.bmf.gv.at/steuern/arbeitnehmer-pensionisten/dienstvertrag-werkvertrag/einkommensteuer-einkuenfte-aus-freien-dienstvertrag-werkver.html).

Wenn Sie es schaffen, einen vollständigen Mitarbeiterstatus zu erhalten, erhalten Sie schließlich 14 Gehälter und in den meisten Orten zwölf, und am Ende des Jahres fallen keine zusätzlichen Steuern an.

Im Gegenteil, Sie können sogar Geld vom Staat zurückbekommen. Die Brutto / Netto-Berechnung ist für das 13. und 14. Gehalt besser, aber der Unterschied ist gering bei Gehältern unter 2000 € Brutto.

Brutto-Rechner: http://onlinerechner.haude.at/bmf/brutto-netto-rechner.html.

Die meisten Studierenden arbeiten jedoch als “Freie Dienstnehmer”.

Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Mit einem Teilzeitjob in Österreich (Netto) können Sie mit 20 Stunden Arbeit pro Woche 1.000 € / Monat pro Monat verdienen. Die meisten Teilzeitjobs werden jedoch nicht besonders gut bezahlt.

Die meisten Teilzeitarbeiter bekommen 10,58 € brutto die Stunde, das wären 846,40 € im Monat.

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