Trading Apps Vergleich in Österreich

Eines der Merkmale der Neobroker wie Trade Republic ist, dass der Handel nur noch per App möglich ist. Das bedeutet aber keineswegs, dass Lynx, Flatex und Co jetzt die Server herunter fahren.

Der Ansatz ist ein grundlegend anderer, und damit auch das Leistungsspektrum. Wir wollen in diesem Beitrag nicht Licht in das Dunkel der Trading Apps bringen, das gibt es schon. Unser Ziel ist, die einzelnen Trading Apps vorzustellen und zu definieren, wer braucht eine Trading App und wer handelt besser über die klassische Handelsplattform eines Brokers.

Was sollte eine Trading App leisten?

Am Beispiel von Trade Republic wird deutlich, dass eine echte Trading App gegenüber der Browserplattform anders aufgestellt ist. Natürlich bieten die klassischen Onlinebroker auch Apps an, ergänzen ihr Angebot aber noch durch den browserbasierten Onlineauftritt.

Trading Apps im Vergleich für Österreich

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Mit einer Trading App handeln heißt technisch gesehen, dass die grundlegenden Funktionen, kaufen, verkaufen, Limitvorgaben, vorhanden sind. Charts oder Wachtlists lassen sich ebenfalls noch integrieren. Was die Nutzer allerdings vermissen werden, sind die umfangreichen Features, die klassische Onlinebroker im Bereich Information und Training anbieten. Reine Trading Apps verfügen nicht über die umfassenden Marktnews mit Analystenmeinungen. Sie bieten auch keine Ausbildungsinhalte, wie die Onlinebroker. Diese vermitteln in Webinaren und Tutorials das Wissen, um aus einem absoluten Neuling einen Trader zu machen, der sich auf dem Börsenparkett schon recht sicher bewegt und auch außerhalb der Börse, im außerbörslichen Handel unterwegs ist.

 

Trading App bietet niedrigste Kosten

Wer eine Trading App nutzt, will Kosten sparen. Er verzichtet bewusst auf Serviceleistungen der Broker, um seinen Trade so kostengünstig wie möglich zu platzieren. Die Transaktionsgebühren der klassischen Banken und Broker sind teilweise alles andere als zeitgemäß. Vor wenigen Jahren lösten die ersten reinen Onlinebroker mit volumenunabhängigen festen Courtagen die prozentual von der Ordergröße abhängigen Provisionen ab. Wer für 4,95 Euro pro Trade handelte, sparte eine Menge Geld. Im Vergleich zu beispielsweise Trade Republic sind diese Konditionen allerdings völlig überzogen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Broker über den Handel hinaus noch weiteren Mehrwert bieten.

Marginale Gebühren bedeuten aber keineswegs, dass die handelbaren Werte extrem überschaubar sind. Bezüglich der Basiswerte stehen die Trading Apps den Brokern in keiner Weise nach. ETFs, Aktien und Derivate sind genauso handelbar. Der Zugang zu ausländischen Börsen ist in der Regel ebenfalls sichergestellt. Welche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern, aber auch zwischen Brokern und Neobrokern bestehen, zeigt unser Trading App Vergleich auf diesem Portal.

Natürlich kommt an dieser Stelle die berechtigte Frage auf, wie Trading Apps, wenn sie für Anleger teilweise nur symbolische Handelsgebühren berechnen, ihr Geld verdienen. Ganz einfach, sie erhalten von dem jeweiligen Börsenplatz eine Provision für die platzierte Order.

Wie funktionieren Trading Apps?

Grundsätzlich sind Trading Apps recht schlank gestaltet. Nach dem Download aus dem App Store oder Google Play muss man sich anmelden. Einige Broker bieten die Apps auch an, wenn man dort ein Depot unterhält und üblicherweise die browserbasierte Version nutzt.

Mit den Trading Apps richten sich einige Anbieter direkt an die Einsteiger im Börsengeschäft. Hintergrund ist, dass die Apps durch ihre einfache Aufmachung Anfängern kein allzugroßes Kopfzerbrechen bereiten und es ermöglichen, mit der Trading App mit dem Handel sofort zu beginnen. Geld einzahlen, Aktie oder ETF auswählen und kaufen. Im nächsten Schritt kann der Neuling dann testweise auch einmal ein Limit eingeben.

Trading App sind einfach und ermöglichen es, sofort und von überall per Smartphone Wertpapiere oder Derivate zu handeln. Was mit welcher App geht, zeigt unser Trading App Vergleich.

Die möglichen Handelsplätze

Eine weitere Eigenschaft von Trading Apps ist der Fokus auf meist nur einen Handelsplatz in Deutschland. LS Exchange der Börse Hamburg beispielsweise taucht immer wieder auf. Zuzeiten, zu denen der XETRA aktiv ist, gibt es keine Kursabweichungen. Außerhalb der Handelszeiten müssen Hamburg, Frankfurt und Stuttgart aber nicht immer identische Kurse aufweisen.

Welche Trading Apps sind empfehlenswert?

Diese Frage können wir euch nicht pauschal beantworten. Wir persönlich sind jedoch Freunde von klaren Gebührenmodellen. Anbieter, die hier eher nebulös agieren, sehen wir in der zweiten Reihe. Alle anderen Faktoren sind rein subjektiver Natur. Der eine wünscht umfassende Analystenmeinungen und Informationen zu einem Wertpapier, der andere sucht sich selbst  zusammen, was er benötigt und möchte einfach so wenig Gebühren wie möglich bezahlen.
Trading Apps – Test und Vergleich 2021

Nach den allgemeinen theoretischen Betrachtungen zu Trading Apps wollen wir euch jetzt einmal die Anbieter für Trading Apps, aber auch Broker mit guten Trading Apps, vorstellen. Aktuell ist im deutschsprachigen Raum nur Trade Republic als echte Trading App erhältlich. Die in den USA viel beworbene und beachtete Trading App Robin Hood steht hier noch nicht zur Verfügung. Vielleicht zeigt unser Test aber auch, dass „billig“ nicht alles ist und so manches Feature der Onlinebroker doch einen Mehrwert beim Handel bietet.

Trade Republic

Trade Republic wurde im Jahr 2019 in Berlin gegründet. In Österreich ist das Unternehmen seit November 2020 aktiv. Trade Republic stellt die Technologie. Als Verwahrbank für die Wertpapiere dient die HSBC, das Verrechnungskonto wird bei der Solarisbank geführt.

Das besondere Highlight bei Trade Republic sind die fast schon symbolisch anmutenden Handelsgebühren von einem Euro, unabhängig davon, wie hoch die Order ausfällt. Dabei handelt es sich allerdings um eine Fremdkostenpauschale. Der Handel ist allerdings auf die Hamburger LS Exchange beschränkt. Das Traden an der Wiener Börse ist nicht möglich. Ein wenig nachteilig für österreichische Anleger fällt der Umstand aus, dass Trade Republic nicht steuereinfach ist. Anleger müssen sich selbst um die Abführung der Steuer aus ihren Wertpapiergeschäften kümmern.

Was und wie kann bei Trade Republic gehandelt werden?

Das Handelsuniversum von Trade Republic umfasst

  • 8.500 Aktien & ETFs
  • 4.000 Kostenfreie Aktien- und ETF-Sparpläne
  • 40.000 Optionsscheine, Knock-Out-Produkte und Faktor-Zertifikate

Als Ordermöglichkeiten stehen Limitorders, Stoporders und natürlich Marketorders zur Auswahl.

Sparpläne werden ab einer Größenordnung von 25 Euro ausgeführt. Der Handel mit Aktien und ETFs ist in der Zeit zwischen 7:30 Uhr und 23 Uhr möglich. Derivate können zwischen 8:00 Uhr und 22 Uhr gehandelt werden.

Allerdings offenbart die App auch die Schwäche von Trade Republic. Bei der Auswahl einer Aktie werden nur das Kurschart angezeigt und einige wenige Kennzahlen. Researchdaten fehlen völlig. Trader haben auch keine Möglichkeit, ein Demokonto anzulegen.

Die Erreichbarkeit von Trade Republic

Trade Republic ist entweder per E-Mail oder nur über die App im Live-Chat zu erreichen. Allerdings ist die Responsedauer immer wieder Anlass zur Kritik an den Berlinern.

Wie sicher ist Trade Republic?

An der Sicherheit der Einlagen und Kundengelder gibt es keinen Zweifel. Die Wertpapiere werden bei der Depotbank HSBC als Sondervermögen verwahrt. Bareinlagen bei der Solarisbank fallen unter die europäische Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Anleger. Trade Republic ist als Bank für Depotgeschäft nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 KWG zugelassen und wird von der BaFin reguliert. Alle Beteiligten unterliegen der BaFin-Regulierung.

Die Kontoeröffnung

Die Depoteröffnung kann im Browser erfolgen. Sie ist in vier Schritte untergliedert,

  • Nutzerkonto
  • Persönliche Daten
  • Identifizierung
  • Erfahrungen

Gleich im ersten Schritt wird die Handynummer abgefragt. Der Interessent erhält eine SMS mit einem Verifizierungscode und muss eine PIN eingeben. Damit ist das Nutzerkonto eröffnet. Es folgt die Abfrage der persönlichen Daten. Obwohl der Anmeldeprozess sehr klar gegliedert ist, wäre es hübsch, wenn eine Kontaktmöglichkeit für eventuelle Rückfragen gegeben wäre.

Die grafische Darstellung der Trading App

Die nachfolgende Bilderstrecke gibt dir einen Überblick, wie die Trading App von Trade Republic gegliedert ist:

Trade Republic auf einen Blick

Die Vorteile
  • Nur ein Euro Kosten pro Trade
  • Über 1.500 gebührenfreie ETF-Sparpläne
  • 500 Aktien-Sparpläne dauerhaft gebührenfrei
  • Null Euro Depotführungsgebühren
  • Über 7.300 Aktien und 1.500 ETFs handelbar
  • Ca 40.000 Derivate
Anmerkungen:
  • Trade Republic ist eine von der BaFin regulierte Wertpapierhandelsbank.
  • Depotbank ist die HSBC Deutschland
  • Kundengelder liegen bei der Solaris Bank
  • Nur per App nutzbar (Android oder iOS)
  • Nicht steuereinfach
An wen wendet sich Trade Republic?

Trade Republic wendet sich an Anfänger und Fortgeschrittene, die nur wenig Anforderungen an die Rahmenbedingungen stellen, aber möglichst günstig traden wollen.

Dadat

Hinter dem dadaistisch anmutenden Namen Dadat verbirgt sich die in Salzburg ansässige Direktbanktochter des Wiener Bankhauses Schellhammer und Schattera. Bei Dadat handelt es sich um keine Trading App, sondern um eine Direktbank mit breiter Produktpalette. Natürlich bietet Dadat aber auch eine spezielle Trading App an. Für österreichische Anleger hat ein Depot bei Dadat den Vorteil, dass es steuereinfach ist. Aber auch sonst muss sich Dadat nicht vor der teilweise schon übermächtig erscheinenden Brokerkonkurrenz aus dem Ausland verstecken.

Was und wie kann bei Dadat gehandelt werden?

Dadat lässt seinen Kunden die Wahl, entweder über den Browser oder über die für Android und iOS  verfügbare Trading App einzusteigen. Die App bietet unter anderem

  • Marktübersicht: Die wichtigsten Indizes auf einen Blick inklusive Push-Funktion
  • Wertpapiere-Suche: Einfach und schnell das gesuchte Wertpapier finden.
  • Detailinformationen: Umfangreiche Informationen zu den Einzeltiteln oder Indizes.
  • Chart: Überblick über die Historie und den Kursverlauf
  • Watchlist: Die bevorzugten Wertpapiere nicht aus den Augen verlieren.

An erster Stelle steht natürlich das Traden an der Börse Wien. Entsprechend günstig fallen die Kosten für den Handel dort aus. Wir haben einmal, zum besseren Verständnis, die Kosten für Wien, Xetra und New York tabellarisch gegenübergestellt:

Wiener BörseXETRANYSE / NASDAQ
Order 1.000 €:6,70 €Order 1.000 €:11,35 €Order 1.000 €:12,58 €
Order 2.000 €:7,70 €Order 2.000 €:13,46 €Order 2.000 €:14,33 €
Order 5.000 €:10,70 €Order 5.000 €:20,15 €Order 5.000 €:19,58 €
Order 10.000 €:16,90 €Order 10.000 €:31,30 Order 10.000 €:28,33 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 3,90 € fix
  • + 0,100 % max. 59,95 €
  • + 0,03 % (min. 1,80 € max. 70 €)
Berechnung Ordergebühr:

  • 4,95 € fix
  • + 1,00 Euro Clearing-Gebühr
  • + 0,175 % max. 59,95 € (ab 25.000 € Volumen 0,15 %)
  • + 0,015 % (mind. 1,95 €, max. 15,00 €) fremde Spesen
  • + 0,048 % (min. 0,60 €, 18 €) XETRA-Entgelt
  • + mind. 0,50 € Clearstream Entgelt
  • + 0,60 € Namensaktien-Umschreibung
Berechnung Ordergebühr:

  • 4,95 € fix
  • + 0,175 % max. 59,95 € (ab 25.000 € Volumen 0,15 %)
  • + 0,05 % fremde Spesen (mind. jedoch 7,00 US-Dollar)

Zugegeben, richtig kompliziert wird es beim Handel mit unseren deutschen Nachbarn. Der außerbörsliche Handel bei Lange und Schwarz ist schon ab 0 Euro bis Mai möglich, danach für 2,95 Euro für die Dauer von sechs Monaten nach Depoteröffnung. Danach kostet eine Order 3,90 Euro. Über Unicredit onemarkets lassen sich Hebelprodukte, Zertifikate und Optionsscheine spesenfrei handeln. Wer lieber mit Fonds arbeitet, spart bei Dadat 80 Prozent des Ausgabeaufschlags, muss aber 1,95 Euro Grundgebühr entrichten. Im Fall eines Fondssparplans entfällt die Grundgebühr, der Ausgabeaufschlag reduziert sich jedoch nur um 60 Prozent.

Leider ist die Depotführung bei Dadat, im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern, nicht kostenfrei. Dadat berechnet 0,09 Prozent pro Jahr, mindestens 3,04 Euro pro Wertpapierposition. Abgerechnet wird alle drei Monate. Für Fonds entfällt die Depotgebühr. Das Verrechnungskonto kostet leider auch, und zwar 10,12 Euro im Jahr.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass Dadat die häufige Nutzung des Depots mit Vieltrader-Rabatten honoriert. Diese gliedern sich wie folgt:

Depotgebühr:

  • Ab 100 Trades: 25 % Rabatt
  • Ab 200 Trades: 100 % Rabatt – keine Depotgebühr mehr

Transaktionsgebühr:

  • Ab 100 Trades: 15 Prozent Nachlass auf die Provision
  • Ab 200 Trades: 25 Prozent Nachlass auf die Provision

Verrechnungskonto:

  • Ab 100 Trades wird das Konto gebührenfrei geführt.

Auf jeden Fall gilt Dadat als eine der ersten Adressen unter den in Österreich nutzbaren Brokern:

Im Gegensatz zu reinen Trading Apps bietet Dadat seinen Kunden einen deutlichen Mehrwert. Im Musterdepot können Trader ihre Allokationen testen. Im Rahmen von Erklärvideos erläutert Dadat die einzelnen Ordermöglichkeiten, aber auch den Wertpapierhandel von der Pike auf, beispielsweise die Unterschiede zwischen börslichem und außerbörslichem Handel.

Die Erreichbarkeit von Dadat

Dadat ist telefonisch unter der Rufnummer +43 (0) 50 – 33 66 99 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr erreichbar. Auf Wunsch kann der Kunde auch einen Rückruf anfordern. Wer den E-Mailkontakt vorzieht, nutzt die Adresse [email protected].

Wie sicher ist Dadat?

Dadat gehört über Schellhammer und Schattera zur GRAWE Gruppe. Die Regulierung von Dadat erfolgt über die Finanzmarktaufsicht. Kundeneinlagen sind im Rahmen der Europäischen Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro abgesichert. Die Wertpapiere im Depot werden, wie es sich gehört, als Sondervermögen verwahrt.

Die Kontoeröffnung

Über den Button „Kunde werden“ öffnet sich das Fenster, in dem der Antragsteller das Depot eröffnen kann. Die Eröffnungsprozedur beginnt mit der Eingabe der E-Mailadresse und gliedert sich dann in folgende Schritte:

  • Persönliche Angaben
  • Anlegerprofil
  • Zugangsdaten
  • Legitimation
  • Zusammenfassung

Erfreulicherweise blendet Dadat am oberen Bildschirmrand permanent die Servicerufnummer für mögliche Rückfragen ein.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

An der grafischen Darstellung gibt es sowohl am Desktop als auch bei mobilen Endgeräten wenig auszusetzen, wie sich anhand des folgenden Screenshots nachvollziehen lässt:

Dadat auf einen Blick

Die Vorteile
  • Steuereinfacher Onlinebroker
  • Handel schon ab 0 Euro
  • Deckt das gesamte Handelsuniversum ab.
  • 80 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei Fonds.
  • Preisvorteile und Bonifikationen für Vieltrader
Anmerkungen:
  • Regulierung durch die Finanzmarktaufsicht.
  • Keine Zinsen auf dem Verrechnungskonto.
  • Depotgebühr und Kontoführungsgebühr für das Verrechnungskonto.
  • Kosten bei Xetra-Handel verwirrend.
  • Wahlweise per App oder per Browser nutzbar.
An wen wendet sich Dadat?

Dadat bietet jedem Anlegertypus ideale Möglichkeiten, zu handeln. Der Fondssparer, der sich erst langsam das Thema Börse erarbeitet, ist hier genauso gut aufgehoben, wie der „heavy trader“.

Die Erste und George

Die Erste und die österreichischen Sparkassen bieten im Rahmen des Onlinezugangs George ein Direktdepot für Sparkassenkunden an. George trat im Jahr 2016 die Nachfolge des Vorgängers „Brokerjet“ an. Bei George handelt es sich um keine Trading App wie Smartbroker, sondern um ein Onlinedepot mit umfangreichem Trading Tool. Hervorzuheben ist, dass George eine steuereinfache Lösung darstellt. Anleger, die George nutzen, agieren ohne Beratungsleistung der Sparkassen. Als Alternative bieten die Erste und die Sparkassen noch ein Beratungsdepot an, welches aber mit deutlich höheren Kosten verbunden ist.

Was und wie kann bei George gehandelt werden?

George ermöglicht den Handel mit Anleihen, strukturierten Produkten, Fonds, ETFs, Aktien, Gold, Optionsscheine oder den Investmentmanager mit Anlageverwaltung durch professionelle Vermögensverwalter. Andere Wertpapiere wie Futures können nur über die jeweilige Sparkasse erworben werden.

Währungen und CFDs fallen nicht unter das Handelsuniversum. Bei den Ordertypen ist George ein wenig sparsam. Möglich sind nur

  • Market
  • Limit
  • Stop-Limit

Die Gültigkeitsdauer einer Order ist auf

  • Gültigkeit mit Datum
  • Tagesgültig

beschränkt. Der Handel mit George kann entweder im Rahmen des Onlinebankings browserbasiert erfolgen oder auch über mobile Endgeräte mit der George-App. Die App ist für iOS und Android erhältlich.

Neben der klassischen Handelsplattform bietet George auch ein Marktdatenportal. Abgesehen von den Rahmenbedingungen für den Handel sind natürlich die Kosten ein entscheidender Faktor, der für oder gegen eine Trading App oder einen Onlinebroker spricht. Da es sich bei George um einen Broker handelt, der auch Mehrwerte in Form von Datensammlungen oder auch Ausbildung im Rahmen von Webinaren anbietet, ist die Leistung der Depotverwaltung und des Handels nicht kostenlos.

Allerdings gibt es auch keine verbindliche Kostenstruktur, da die Sparkassen aufgrund ihrer Autonomie die Gebühren zum Teil selbst festlegen können. Wir stellen hier das Gebührenmodell der Ersten Bank vor.

Die Depotgebühr beträgt mindestens 18,43 Euro im Jahr und mindestens 4,61 Euro je Position. Prozentual berechnet die Erste Bank für Inlandswertpapiere 0,2792568 % pro Jahr, für ausländische Effekten 0,6346752 % jährlich. Die Kosten für das Referenzkonto orientieren sich an der jeweiligen Sparkasse. Wer bereits ein Girokonto dort besitzt, muss kein zusätzliches Konto eröffnen. Alternativ bietet die Erste Bank ein reines, kostenloses Wertpapierverrechnungskonto ausschließlich als Depotreferenzkonto an.

Bei den Ordergebühren hängt die Höhe der Courtage vom Handelsplatz ab.

Wiener BörseXETRANYSE / NASDAQ
Order 1.000 €:16,65 €Order 1.000 €:16,73 €Order 1.000 €:17,85 €
Order 2.000 €:16,65 €Order 2.000 €:17,11 €Order 2.000 €:18,85 €
Order 5.000 €:20,30 €Order 5.000 €:22,27 €Order 5.000 €:28,50 €
Order 10.000 €:40,00 €Order 10.000 €:43,29 Order 10.000 €:57,00 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,22 %, mind. 7,95 € (Für Vieltrader: 0,17 %, mind. 5,00 €)
  • + 0,15 % (mind. 6,90 €) Fremde Gebühren – Brokerage und Lagerstellen
  • + 0,03 % (mind. 1,80 €) Fremde Gebühren – Xetra Wien
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,22 %, mind. 7,95 € (Für Vieltrader: 0,17 %, mind. 5,00 €)
  • + 0,15 % (mind. 6,90 €) Fremde Gebühren – Brokerage und Lagerstellen
  • + 0,00504 % (mind. 0,63 – 75,60 €) Fremde Gebühren – Xetra Frankfurt
  • + 1,25 Euro Fremde Gebühren – Xetra Frankfurt
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,22 %, mind. 7,95 € (Für Vieltrader: 0,17 %, mind. 5,00 €)
  • + 0,15 % (mind. 6,90 €) Fremde Gebühren – Brokerage und Lagerstellen
  • + 0,02 % (mind. 3,00 USD)

Natürlich ist der Handel mit George nicht auf diese drei Plätze beschränkt. Mit George können Anleger weltweit handeln. Neben dem Handel an der Börse bietet George natürlich auch den außerbörslichen Direkthandel für Optionsscheine und Zertifikate an. Als Partner stehen dafür

  • BNP PARIBAS
  • Citigroup Global Markets Deutschland AG
  • Commerzbank AG
  • Deutsche Bank AG
  • DZ BANK AG
  • Erste Group Bank AG
  • HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
  • HVB Unicredit
  • ING Bank N.V.
  • Lang & Schwarz
  • Société Générale S.A
  • UBS
  • Bank Vontobel Europe AG

zur Verfügung. Der außerbörsliche Handel ist in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 22:00 Uhr möglich.

Bei den Emittenten im rein börslichen Handel greift George auf

  • Goldman Sachs International
  • Raiffeisen CENTROBANK AG
  • The Royal Bank of Scotland

zurück.

Während es bei den meisten Onlinebrokern inzwischen üblich ist, den Ausgabeaufschlag bei Investmentfonds zu rabattieren oder ganz zu streichen, sind solche Gedanken bei der Ersten und den Sparkassen leider fremd. Ausgabeaufschläge werden in der Regel in voller Höhe „durchgeholt“.

Die Erreichbarkeit der Erste Bank

Wie es sich mit der Erreichbarkeit der Sparkasse vor Ort verhält, müssen deren Kunden leider selbst in Erfahrung bringen. Die Erste Bank ist 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche unter der Rufnummer 0 501 00 – 5 22 22 erreichbar. Alternativ dazu bieten sich das E-Mail-Kontaktformular oder der Weg zur nächsten Sparkasse an.

Wie sicher ist die Erste Bank?

Es mag sein, dass die Erste Bank und die Sparkassenorganisation nicht zu den preiswertesten Anbietern zählt. Zu den sichersten gehören die öffentlich-rechtlichen Institute aber auf jeden Fall. Die Einlagen sind natürlich im Rahmen der Einlagensicherung mit mindestens 100.000 Euro je Anleger gesichert.

Die Kontoeröffnung

Die Depoteröffnung kann sowohl online als auch in einer Filiale erfolgen. Der Online-Prozess gestaltet sich etwas verwirrend. Wer auf den Button „Online eröffnen“ klickt, landet zunächst in der Übersicht aller Produktschienen. Über den Feinfilter „Anlegen“ kommt er dann zu den unterschiedlichen Produkteröffnungen in diesem Produktfeld. Erst mit dem Klick auf „Depot auswählen“ gelangt der Interessent zum eigentlichen Eröffnungsprozess. Es folgen zunächst die Fragen zum gewünschten Produkt, dann zu den persönlichen Daten an die sich die Zusammenfassung und die Kaufentscheidung anschließen. Die Fragen sind selbsterklärend. Dennoch ist es immer wünschenswert, wenn eine Telefonnummer für Rückfragen auf der Antragsstrecke eingeblendet wäre.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Die App bietet ein angenehmes „Look and Feel“, die grafische Darstellung wirkt positiv:

 

Die Erste Bank und George auf einen Blick

Die Vorteile
  • Steuereinfacher Onlinebroker
  • Kostenloses Wertpapierverrechnungskonto
  • Umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Betreuung auch in Filialen.
  • Vermögensverwaltung möglich
Anmerkungen:
  • Regulierung durch die Finanzmarktaufsicht.
  • Depotgebühr und Kontoführungsgebühr für das Verrechnungskonto.
  • Wahlweise per App oder per Browser nutzbar.
An wen wendet sich George?

George, die Handelsplattform der Sparkassenorganisation wendet sich in erster Linie an Menschen, die bereits Kunde bei der Ersten Bank oder einer Sparkasse sind. Der Sicherheitsaspekt und der Wunsch nach Altbekanntem wiegen wichtiger als Schnäppchen beim Wertpapierhandel. Sind wir ehrlich, Trader, die möglichst günstig handeln wollen und auch Tradingaktionen mit null Euro suchen, sind andernorts besser aufgehoben.

Hello Bank

Die Hello Bank mit Sitz in Salzburg ist seit 2014 eine Direktbanktochter der französischen BNP Paris-Bas. Das Produktportfolio hat seinen Schwerpunkt klar im Bereich Sparen-Anlegen-Traden, bietet aber auch klassisches Banking und Kredite. Das Institut ging im Jahr 1995 als reiner Broker unter dem Namen „direktanlage.at“ an den Start.

Die Bank ist in den fünf größten Städten Österreichs mit Filialen vor Ort vertreten. Dies mag gerade für die Kunden interessant sein, die im Rahmen der Vermögensverwaltung das persönliche Gespräch suchen. Für österreichische Anleger fällt positiv ins Gewicht, dass die Hello Bank steuereinfach ist.

Was und wie kann bei Hello Bank gehandelt werden?

Hello Bank ermöglicht den Handel mit allem, was im Wertpapierbereich vorhanden ist. Einzige Ausnahmen sind Optionen. Die Bandbreite reicht vom Fondssparplan bis hin zu CFDS.

An Ordertypen ermöglicht die Hello Bank

  • Market
  • Limit
  • Stop-Limit
  • Stop-Loss-Buy
  • OCO
  • Folgeorder

Bei der Gültigkeitsdauer der Orders deckt die Hello Bank alle Möglichkeiten ab:

  • Gültigkeit mit Datum
  • Tagesgültig
  • Unbefristet
  • Wochenultimo
  • Monatsultimo

Der Handel bei der Hello Bank ist entweder über den Browser oder über die Apps möglich. Diese stehen für Android und iOS zur Verfügung. Der Broker bietet fünf verschiedene Apps an, die teilweise dem Handel dienen, teilweise der Marktinformation:

  • Hello Portal als Allround-App für Banking und Trading
  • Musterdepot
  • Power Trader Pro für aktive Trader. Diese App lässt sich modular nach eigenen Bedürfnissen zusammenstellen.
  • Hello Markets App als Finanztool für Märkte und Analysen
  • Hello CFD für den Handel mit CFDs und Forex.

Neben den Möglichkeiten des Handels und den Rahmenbedingungen sind natürlich auch die Kosten interessant. Hello Bank zählt nicht zu den Brokern, die eine kostenlose Depotverwaltung anbieten. Die Depotgebühr beläuft sich auf 0,1 Prozent des Kurswertes, mindestens jedoch 4,50 Euro je Position oder 12,50 Euro für das Depot bei weniger als drei Positionen. Investmentfonds sind von der Gebühr befreit. Das obligatorische Verrechnungskonto kostet 4,50 Euro im Quartal.

Beim klassischen Handel unterscheiden sich natürlich die Kosten entsprechend der Börsenplätze:

Wiener BörseXETRANew York
Order 1.000 €:4,95 €Order 1.000 €:14,95 €Order 1.000 €:16,70 €
Order 2.000 €:4,95 €Order 2.000 €:14,95 €Order 2.000 €:18,45 €
Order 5.000 €:9,95 €Order 5.000 €:21,95 €Order 5.000 €:23,70 €
Order 10.000 €:9,95 €Order 10.000 €:32,00 Order 10.000 €:35,45 €
Berechnung Ordergebühr:

  • Bis 3.000 Euro: 4,95 Euro
  • 3.000,01 – 10.000 Euro: 9,95 Euro
  • 10.000,01 – 25.000 Euro: 19,95 Euro
  • ab 25.000,01: 0,175 % vom Ordervolumen, maximal 69,95 Euro
Berechnung Ordergebühr:

  • 7,95 € fix
  • 0,18%
  • + 0,015 % (mind. 1,95 €, max. 20 €) Börsenplatzspesen
  • + 0,04 % (mind. 2,70 €) Börsengebühr
  • + 0,00036 % (mind. 0,60) Börsenspesen
Berechnung Ordergebühr:

  • 7,95 € fix
  • + 0,10 % (mind. 7 USD) Auslandsspesen

Für den Direkthandel gelten die folgenden Konditionen:

EmittentFlat Fee / GrundgebührProvision
BNP Paribasnurkeine
Morgan StanleyEUR 4,95
UBS
Vontobel
Baader BankEUR 4,950,175% max. EUR 69,95
sonstige Direkthandelspartner³EUR 5,950,175% max. EUR 69,95

Dazu kommen Aktionen mit den unterschiedlichsten Partnern für den Handel mit null Euro. Wann welcher Partner den kostenlosen Handel anbietet, können die Interessenten dem Free-Trade Kalender im Rahmen des Internetauftritts der Hello Bank entnehmen.

Für den Fondserwerb gelten die folgenden Rabatte auf den Ausgabeaufschlag:

HandelsplatzRabattVolumen
Fondsgesellschaft50,00%bis EUR 24.999,-
60,00%von EUR 25.000,- bis EUR 49.999,-
70,00%von EUR 50.000,- bis EUR 74.999,-
80,00%ab EUR 75.000,-

Fondssparpläne sind teilweise vollständig kostenlos.

Hello Bank geht in dem Serviceangebot weit über die Möglichkeiten einer reinen Trading App hinaus. Der „Hello Börsenführerschein“ macht Einsteiger fit für die Börse. Webinare und Tutorials vertiefen das Wissen. Umfassende Marktanalysen bieten die Grundlagen für die Handelsentscheidungen.

Die Erreichbarkeit von Hello Bank

Die Servicemitarbeiter der Hello Bank sind telefonisch montags bis freitags zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr unter der Rufnummer +43 50 5022 222.  Für das persönliche Gespräch stehen die Mitarbeiter in den fünf Filialen zur Verfügung. Alternativ bietet die Hello Bank auch den Kontakt via E-Mail-Formular an.

Wie sicher ist Hello Bank?

Hello Bank ist eine Tochter einer der größten Banken der Welt. Die Regulierung erfolgt durch die Finanzmarktaufsicht, die Europäische Zentralbank und die Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR). Guthaben sind durch die Europäische Einlagensicherung geschützt, das Depotguthaben wird als Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Bank geführt. Hello Bank ist sicher.

Die Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung bietet keine Überraschungen. Gefragt werden die persönlichen Daten, notwendige Angaben zum Produkt, die Bestätigung der Daten und die Legitimation. Alles in allem handelt es sich um einen selbsterklärenden Prozess. Sollten dennoch Fragen auftreten, ist die Servicerufnummer am oberen Bildschirmrand eingeblendet. Der Antragsteller muss nicht extra die Seite verlassen.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Die grafische Ausgestaltung der Nutzeroberfläche gibt auch keinen Ansatz zu negativer Kritik. Sie wirkt aufgeräumt und klar.

Hello Bank auf einen Blick

Die Vorteile
  • Steuereinfacher Onlinebroker
  • Handel schon ab 0 Euro
  • Deckt mit Ausnahme von Optionen das gesamte Handelsuniversum ab.
  • Bis zu 80 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei Fonds.
  • Preisvorteile und Bonifikationen für Vieltrader.
  • Umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Betreuung auch in Filialen.
  • Vermögensverwaltung möglich
  • Wiederkehrende Aktionen für den Handel zu null Euro.
Anmerkungen:
  • Regulierung durch die Finanzmarktaufsicht.
  • Depotgebühr und Kontoführungsgebühr für das Verrechnungskonto.
  • Wahlweise per App oder per Browser nutzbar.
An wen wendet sich Hello Bank?

Hello Bank ist ein Allrounder unter den Onlinebrokern. Blutige Anfänger finden sich hier genauso zurecht, wie Profis, die auf die Power Trader Pro App zurückgreifen und aktiv am Börsengeschehen teilnehmen.

Smartbroker

Hinter dem 2019 gestarteten Onlinebroker Smartbroker steckt wallstreet.online, Deutschlands größte Finanzcommunity. Smartbroker wurde von den Machern auf der Grundlage der Leserwünsche der Community erstellt, spiegelt also das Bedürfnis der Anleger wider. Das bedeutet aber nicht, dass Smartbroker nicht auch in Österreich oder der Schweiz nutzbar wäre. Bei der Depoteröffnung muss dem in Berlin ansässigen Unternehmen lediglich eine gültige Meldebescheinigung vorgelegt werden. Leider gilt, dass Smartbroker für österreichische Anleger nicht als steuereinfach eingestuft werden kann.

Als Kooperationsbank für die Depotverwaltung agiert die DAB BNP Paris-bas.

Wer sich im Vorfeld ein Bild über das sonstige Angebot von Smartbroker machen möchte, wird enttäuscht. Alle Informationen sind nur im eingeloggten Zustand ersichtlich.

Was und wie kann bei Smartbroker gehandelt werden?

Smartbroker ermöglicht den Handel an allen deutschen Börsen, den Direkthandel, das Traden via Lang & Schwarz, Tradegate, Quotrix und Xetra. Internationale Aktien können an den jeweiligen Heimatbörsen gehandelt werden:

  • Australien (Sydney Stock Exchange)
  • Belgien
  • Dänemark
  • England
  • Finnland
  • Frankreich
  • Hongkong
  • Italien
  • Japan
  • Kanada (TSE, TSX)
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Österreich
  • Portugal
  • Schweden
  • Schweiz
  • Singapur
  • Spanien
  • USA (NYSE, NYSE Amex, NASDAQ, Pink Sheet, OTC Bulletin Board)

Für den außerbörslichen Handel greift Smartbroker auf

  • Baader Bank,
  • BNP Paribas
  • Citi
  • Commerzbank
  • Deutsche Bank
  • DZ Bank
  • Goldman Sachs
  • HSBC
  • HVB
  • ING
  • JP Morgan
  • Lang & Schwarz
  • Morgan Stanley
  • Société Générale
  • UBS
  • Vontobel

zurück.

Die Depotführung ist bei Smartbroker kostenfrei. Der Handel mit Aktien kostet lediglich eine Flat-Fee von vier Euro pro Trade, zuzüglich der Börsenplatzgebühren. Bei gettex fallen ab einem Ordervolumen von 500 Euro gar keine Courtagen an. Der Handel bei Lang & Schwarz schlägt noch mit einem Euro pauschal zu Buche. Fondssparpläne werden gebührenfrei ausgeführt. Das Handelsuniversum von Smartbroker erstreckt sich auf

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Optionsscheine
  • Gold

Allerdings wird es für den Handelsplatz Wien vergleichsweise zu Xetra richtig teuer:

  • 49,95 € Grundpreis
  • + 0,25 % vom Ordervolumen
  • Mindestens 54,95 €

Deutlich preiswerter ist der Handel in New York an der NYSE oder NASDAQ:

  • 19,95 € Grundpreis
  • + 0,25 % vom Ordervolumen
  • Mindestens 24,95 €,
  • Höchstens 69,00 €

Ebenfalls nicht ganz preiswert ist die Haltung von Barreserven auf dem Verrechnungskonto. Machen diese mindestens 15 Prozent des Gesamtvolumens aus, fällt ein Minuszins von 0,5 Prozent darauf an.

Für die 18.000 Fonds, die zur Verfügung stehen gilt, dass sie durchgängig ohne Ausgabeaufschlag erworben werden können. Bei den Sparplänen zeigt Smartbroker ebenfalls echten Aktionismus:

  • 604 sparplanfähige ETFs zu Auswahl
  • Mehr als 1.400 sparplanfähigen Fonds
  • 93 sparplanfähigen Aktien auf 93.
  • 13 ETCs

Die Erreichbarkeit von Smartbroker

Smartbroker ist telefonisch erreichbar. Von Montag bis Freitag stehen die Mitarbeiter unter der Rufnummer +49 30 275 77 64 zwischen 8 Uhr und 20 Uhr zur Verfügung. Samstags, sonntags und an Feiertagen sind sie von 10 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Alternativ bietet Smartbroker den Kontakt per E-Mail über die Adresse [email protected]

Wie sicher ist Smartbroker?

Smartbroker und die DAB BNP Paris-bas werden von der BaFin reguliert. Kundeneinlagen unterliegen der europäischen Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro je Anleger, die Wertpapiere selbst werden von der DAB BNP Paris-bas als Sondervermögen verwahrt. An der Sicherheit gibt es bei diesem Broker nichts auszusetzen.

Die Kontoeröffnung

Bei der Kontoeröffnung steht Smartbroker seinen Mitbewerbern in nichts nach oder macht nichts besser. Die Prozedur ist bei den Anbietern standardisiert und fragt logischerweise die persönlichen Daten sowie die bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren ab. Auch bei Smartbroker wäre es wünschenswert, wenn die Rufnummer während der Antragsroutine für mögliche Rückfragen eingeblendet wäre.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Für viele Menschen spielt die grafische Gestaltung der Handelsoberfläche bei der Auswahl des Brokers durchaus eine Rolle. Wir haben hier einen Screenshot als Beispiel:

Smartbroker bietet keine Trading App an. Der gesamte Handel läuft über den Browser.

Smartbroker auf einen Blick

Die Vorteile
  • Sehr günstige Flatrates abhängig vom Ordervolumen
  • Handel schon ab 0 Euro
  • Keine Depotverwaltungsgebühr
  • 000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Anmerkungen:
  • Smartbroker wird von der BaFin reguliert.
  • Minuszinsen auf dem Verrechnungskonto
  • Nicht steuereinfach
  • Handel an der Wiener Börse extrem teuer.
  • Keine App, nur browserbasiert.
An wen wendet sich Smartbroker?

Smartbroker wendet sich an alle Anleger, die den kostengünstigen Handel in Deutschland suchen.

Cap Trader

Bei Cap Trader handelt es sich um einen in Düsseldorf ansässigen Onlinebroker. Das deutsche Unternehmen ging bereits im Jahr 1997 an den Start. Bis zum Jahr 2019 war Cap Trader nur eine Marke der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH. Seit 2019 agiert Cap Trader als eigenständige GmbH. Der ausschließliche Sitz in Deutschland führt leider dazu, dass Cap Trader kein steuereinfacher Broker ist. Mit dem umfangreichen Trainings- und Ausbildungsprogramm grenzt sich Cap Trader auch deutlich von einer Trading App ab. Im Hintergrund von Cap Trader steht Interactive Brokers als ausführendes Unternehmen. Interactiv Brokers ist seit 40 Jahren am Markt und zählt zu den größten US-Brokern.

Was und wie kann bei Cap Trader gehandelt werden?

Cap Trader bietet nicht nur ein anspruchsvolles Handelsumfeld, die Düsseldorfer bieten auch eine breite Handelspalette. Cap Trader arbeitet ausschließlich als Onlinebroker. Die Kunden können

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Futures
  • Optionen
  • Anleihen
  • CFDs
  • Forex
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Einzig beim Handel mit Kryptowährungen muss Cap Trader passen.

Auf die Orderarten wollen wir nicht im Detail eingehen, da über die Handelsplattform rund 40 Ordertypen zur Auswahl stehen, natürlich auch

  • Tagesgültige Order
  • Unbefristete Order
  • Limit Order
  • Market Order
  • Stop Loss Order
  • Stop Limit Order

Gehandelt wird über die Trader Workstation, die noch durch zahlreiche Zusatzmodule erweitert werden kann, den Web Trader, die App oder weitere Tools.

Cap Trader selbst stellt keinerlei Marktinformationen oder Research zur Verfügung. Allerdings können die Kunden diese jederzeit über die Handelsplattformen selbst in Erfahrung bringen.

Vor dem Hintergrund, dass Webtrader eher zu den Brokern zählt, auf die auch Börsenprofis zurückgreifen, wollen wir einen Blick auf die Kostenstruktur werfen.

Die Depotführung ist kostenfrei. Allerdings wird ein Mindestguthaben in Höhe von 2.000 Euro oder 2.000 US-Dollars auf dem Referenzkonto oder in Form eines Wertpapierübertrags in das Cap-Trader-Depot vorausgesetzt.

Für den Handel gelten volumenabhängige Größen:

Wiener BörseXETRANew York
Order 1.000 €:4Order 1.000 €:4Order 1.000 €:1,8
Order 2.000 €:4Order 2.000 €:4Order 2.000 €:1,8
Order 5.000 €:5Order 5.000 €:5Order 5.000 €:2,10772834
Order 10.000 €:10Order 10.000 €:10Order 10.000 €:35,45 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,10%
  • mind. 4 €
  • max. 120 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,10%
  • mind. 4 €
  • max. 99 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,01$ pro Aktie
  • mind. 2 $
  • max. 0,5 * 4

Der Handel ist bei Cap Trader an insgesamt 135 Börsenplätzen möglich. Außerbörslicher Handel wird jedoch nicht ermöglicht. Echtzeitkurse stehen gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung.

Von den 6.800 Fonds und 4.300 ETFs sind 6.300 Fonds und 400 ETFs sparplanfähig. Sparpläne werden über den Partner eBase abgewickelt.

Für Einsteiger, aber auch für experimentierfreudige Profis ist das kostenlose Demokonto möglicherweise ein wichtiges Entscheidungskriterium pro Cap Trader.

Ein Kostenpunkt, der eventuell zu Irritation führt, ist die Auszahlung vom Handelskonto. Eine Einzahlung und eine Auszahlung im Monat sind kostenfrei. Für jede weitere berechnet Cap Trader acht Euro. Handelt es sich um eine SEPA-Überweisung, reduziert sich der Betrag auf einen Euro.

Die Erreichbarkeit von Cap Trader

Cap Trader ist aus Österreich unter der Rufnummer 00800-08723370 rund um die Uhr erreichbar. Alternativ bietet sich ein E-Mail-Kontaktformular an, die direkte Mail an [email protected] oder der Rückrufservice.

Wie sicher ist Cap Trader?

Die Depots und Verrechnungskonten werden ausschließlich bei Interactive Brokers LLC geführt. Die Absicherung geht bis zu einem Volumen von 30 Millionen britischen Pfund pro Kunde. Darüber hinaus sind die Depots über die Securities Investor Protection Corporation (SIPC) bis zu einem Betrag von 500.000 GBP geschützt.

Was das Traden betrifft, greift Cap Trader auf höchste Serversicherheit zurück. Einzig kundenseitig ist keine TAN notwendig. Zum Handeln reichen Username und Passwort.

Die Depoteröffnung

Bei der Depoteröffnung kann der Interessent zunächst wählen, ob er ein Live-Depot eröffnen möchte oder zunächst nur ein Musterdepot. Obwohl Cap Trader recht detaillierte Angaben wünscht, sind die Fragen klar und präzise formuliert:

Die Telefonnummer für Rückfragen ist dabei immer eingeblendet.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Die Oberfläche hängt von dem gewählten Tradingtool ab. Die individuelle Watchlist in der Workstation sieht folgendermaßen aus:

Die Order ist in folgendes Szenario „gebettet“:

Cap Trader auf einen Blick

Vorteile:
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Handeln ab 4,00 Euro an der Börse Wien und im Xetra.
  • In New York für mindestens 2 US-$ oder ein US-Cent je Aktie.
  • Neben Aktien und Anleihen auch Futures, Zertifikate, ETFs, ETCs, Fonds und Optionen handelbar.
  • Zugang zu 135 Handelsplätzen weltweit.
  • 400 kostenfreie ETFs
  • 300 kostenfreie Fonds.
Anmerkungen:
  • Ab der zweiten Ein- oder Auszahlung auf das Handelskonto fällt eine Gebühr an.
  • Nicht steuereinfach
An wen wendet sich Cap Trader?

Cap Trader ist ein Broker für alle Anleger, allerdings mögen sich Einsteiger von den Handelsplattformen zunächst überfordert fühlen. Fortgeschrittene und Profis sind dort auf jeden Fall gut aufgehoben. Das Ausbildungsangebot führt dazu, dass sich auch Einsteiger sehr schnell sehr sicher auf dem Börsenparkett bewegen.

Flatex

Einer der wichtigsten Punkte für österreichische Anleger vorweg: Flatex ist der einzige steuereinfache Onlinebroker, der eine kostenlose Depotführung anbietet.

Bei Flatex handelt es sich um einen echten Onlinebroker, nicht nur um eine Trading App. Das Unternehmen mit Hauptsitz im bayerischen Kulmbach und der österreichischen Niederlassung in Wien wurde bereits im Jahr 2006 gegründet. Flatex verfügt über eine Vollbanklizenz. Als depot- und kontoführende Bank agiert das Tochterunternehmen Flatexbank AG, ausgestattet mit einer Banklizenz und reguliert von der BaFin.

Im Gegensatz zu einer reinen Trading App unterstützt Flatex seine Kunden durch ein umfangreiches Researchangebot, Schulungsvideos, Expertentalks, Onlineseminare und Marktupdates. Allerdings hebt sich Flatex zwangsläufig auch bei den Kosten von einer reinen Trading App ab. Seit März 2020 gibt es einige Neuerungen.

So führten die Bayern in Deutschland ein Depotentgelt in Höhe von 0,1 Prozent ein, welches monatlich anhand des Börsenwertes des Portfolios ermittelt wird. Parallel dazu wurde das Handelsplatzentgelt für folgende Börsen auf zwei Euro angehoben:

  • Tradegate Exchange (flatex-Preis)
  • Quotrix
  • Lang & Schwarz
  • Lang & Schwarz Exchange
  • Baader Bank

In Österreich entfällt nach wie vor die Depotführungsgebühr.

Für den Handel an deutschen und österreichischen Börsen und im XETRA berechnet Flatex die Courtage abhängig vom Handelsvolumen pauschal zuzüglich der Gebühren für den Börsenplatz:

  • Orderbetrag bis 3.500,00 EUR: 5,90 EUR
  • Orderbetrag 3.500,01 EUR bis 12.500,00 EUR: 9,90 EUR
  • Orderbetrag ab 12.500,01 EUR: 19,90 EUR

Es  kommen allerdings noch Börsengebühren hinzu. Für den Handelsplatz Wien gelten folgende Daten:

Im Detail:
Börsengebühr pro Teilausführung:0,04% (mind. 1,80 €, max. 90,00 €)
Beispiel:OrdergrößeFremdkosten
kleiner 4.500 €€ 1,80
€ 10.000,00€ 4,00
€ 50.000,00€ 20,00
größer 225.000 €€ 90,00

Für europäische und nordamerikanische Börsen gilt ein bei der Courtage ein Festsatz von 15,90 Euro.

Für den außerbörslichen Direkthandel gelten die gleichen Konditionen. Für Fonds und ETFs, die im Rahmen eines Sparplans erworben werden, berechnet Flatex 1,50 Euro je Ausführung. Allerdings stehen 250 Sparpläne kostenfrei zur Verfügung.

Mit den Premiumpartnern Goldman Sachs, Morgan Stanley, Société Générale, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC ist der außerbörsliche Handel schon ab 0 Euro möglich.

Da Flatex.at ganz offiziell als österreichisches Portal auftritt, gilt Flatex als steuereinfach, ein wesentliches Merkmal für hiesige Anleger.

Ärgerlich ist, dass Flatex für Guthaben auf dem Verrechnungskonto ab 250 Euro einen Negativzins von –0,4 Prozent berechnet.

Was und wie kann bei Trade Republic gehandelt werden?

Flatex bietet ein sehr umfangreiches Handelsuniversum.

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Anleihen
  • Optionsscheine und Zertifikate
  • CFDs
  • Forex
  • Kryptowährungen

Mit über 40 Orderarten bietet Flatex weit mehr Möglichkeiten als der Durchschnitt. Dazu erhalten Neukunden bei Depoteröffnung 50 kostenlose Zugriffe auf Echtzeitkurse. Pro Monat „spendiert“ Flatex weitere 25 Zugriffe, jede Order wird mit weiteren zehn kostenlosen Echtzeitabfragen belohnt. Darüber hinausgehende Abfragen kosten lediglich 1 Cent pro Zugriff.

Flatex bietet keine App für den Handel von unterwegs, sondern seine „Web-Filiale“. Die Seite ist für mobile Endgeräte optimiert und kann auch von unterwegs hervorragend über den Browser bedient werden.

Die Erreichbarkeit von Flatex

Flatex ist entweder telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Die Hotline mit der Rufnummer +43 720 518 777 ist von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 22:00 Uhr erreichbar. Die E-Mailadresse lautet [email protected]

Wie sicher ist Flatex?

Einlagen unterliegen der europäischen Einlagensicherung, die Wertpapiere werden getrennt als Sondervermögen verwahrt. Die Regulierung erfolgt durch die BaFin und die Finanzmarktaufsicht (FMA).

Die Kontoeröffnung

Die Depoteröffnung ist Standard und fragt die klassischen persönlichen Daten des Neukunden ab.

Wie bei den Mitbewerbern wird gleich zu Beginn eine Verifizierung mittels SMS-Zusendung eines Codes vorgenommen. Erst dann startet die eigentliche Datenabfrage. Die Struktur der Anmeldung ist klar gegliedert, eine eingeblendete Rufnummer für Rückfragen wäre nett.

Die grafische Darstellung der Trading App

Hier ein Beispiel, wie die Handelsplattform von Flatex grafisch gestaltet ist:

Flatex auf einen Blick

Die Vorteile
  • Sehr günstige Flatrates abhängig vom Ordervolumen
  • Keine Depotverwaltungsgebühr
  • Kostenlose Zugriffe auf Echtzeitkurse
  • Über 250 gebührenfreie ETF-Sparpläne
  • Außerbörslicher Handel ab null Euro
  • Umfängliche Börseninformationen und News
  • Umfassendes Aus- und Weiterbildungsprogramm
Anmerkungen:
  • Flatex wird von der BaFin und der FMA reguliert.
  • Minuszinsen auf dem Verrechnungskonto
  • Steuereinfach
An wen wendet sich Flatex?

Flatex wendet sich an Einsteiger genauso wie an fortgeschrittene Trader. Der Sparplananleger ist hier genauso gut aufgehoben, wie der der Trader, der mit CFDs oder im Forex aktiv ist.

Lynx Broker

Lynx wurde im Jahr 2006 in Amsterdam gegründet, ist heute aber in vielen Ländern Europas aktiv. Die Beaufsichtigung erfolgt durch die deutsche BaFin. Die Verwahrung der Wertpapiere erfolgt durch die Interactive Brokers UK Ltd. Interactive Brokers gilt als einer der größten US-Broker und ist seit über 40 Jahren am Markt aktiv. Lynx unterhält zwar eine Adresse in Wien, agiert aber als ausländischer Wertpapierbroker, da die Filiale in Berlin für das Geschäft in Österreich zuständig ist. Damit gilt, dass Lynx Broker leider nicht steuereinfach ist.

Lynx hebt sich deutlich von einer Trading App ab, auch wenn der Handel per App selbstverständlich möglich ist. Allerdings fällt das Research-Angebot, analog zu den reinen Trading Apps, extrem schlank aus. Anleger sind hier zur Eigeninitiative aufgerufen.

Was und wie kann bei Lynx Broker gehandelt werden?

Lynx Broker ist zwar ein Online Broker „für alle“, es wird aber recht schnell deutlich, dass die Niederländer gerade die professionelle und semi-professionelle Klientel im Blick haben. Handelbar sind im Grunde alle Basiswerte sowohl im klassischen Depot zum Kaufen und Stillhalten, als auch im Daytrading-Geschäft und im Rahmen von CFDs. Gehandelt werden

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Futures
  • Optionen
  • Anleihen
  • CFDs
  • Forex
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Es ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Kryptowährungen handelbar sind. Freunde von Sparplänen suchen allerdings vergeblich nach Fonds-, ETF- oder Aktiensparplänen.

Ein Broker wie Lynx Broker deckt alle Orderarten ab, rund 40 Varianten. Dazu zählen auch

  • Tagesgültige Order
  • Unbefristete Order
  • Limit Order
  • Market Order
  • Stop Loss Order
  • Stop Limit Order

Für den Handel stehen verschiedene Plattformen zur Verfügung. Neben der Trader Workstation (TWS) auch der Webtrader, die Trading Apps für iOS und Android sowie die Trading Tools

  • ChartTrader
  • ComboTrader
  • BookTrader
  • FX Trader
  • OptionTrader

Das Trading Tool Mark Scanner dient dazu, die Märkte nach profitablen Wertpapieren zu durchforsten.

Lynx Broker bietet aber nicht nur den Handel, sondern eine der umfassendsten Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten unter allen Brokern. Vom Angebot sollten sich Interessenten auf der Seite des Brokers einfach selbst ein Bild machen.

Lynx Broker zählt zu den Anbietern, die sich auch an fortgeschrittene Anleger wenden, für die die Kostenstruktur eine entscheidende Rolle spielt. Vorab, die Depotführung ist in beiden angebotenen Depotvarianten kostenfrei. Allerdings muss eine Einzahlung in Höhe von 10.000 Euro für eine finale Depoteröffnung erfolgen.

Für den Handel gelten folgende Courtagen, die allerdings mit steigendem Volumen auch in Österreich höher ausfallen.

LandBörseKommissionMinimumMaximum
Österreich 0,14%EUR 5,80-
DeutschlandXetra®0,14%EUR 5,80EUR 99,00
Frankfurt - Parkett
0,14%EUR 5,80EUR 99,00
Stuttgart - Parkett0,14%EUR 10,00-
Tradegate0,14%EUR 5,80-
USA
  • Bis 2.000 Aktien: USD 0,01 pro Aktie
  • Ab 2.001 Aktien: USD 0,005 pro Aktie2
USD 5,00

Lynx Broker ermöglicht weltweiten Handel, einschließlich an der Moskauer Börse. Für ausgewählte Papiere stehen kostenlose Echtzeitkurse zur Verfügung.

Lynx bietet für den konkreten Handel zwei Depotmodelle an, eines für das reine Anlegen und Investieren, das andere auch für Margin-Trades. Zweites setzt ein Mindestalter von 21 Jahren voraus.

Wer sich zunächst mit Lynx Broker und der Welt der Börse vertraut machen möchte, kann zunächst ein Demokonto eröffnen.

Die Erreichbarkeit von Lynx Broker

Lynx Broker ist in Österreich unter der Rufnummer 00800 5969 0000, Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr, freitags bis 18:00 Uhr erreichbar. Alternativ bietet sich ein Kontaktformular oder die E-Mail-Adresse [email protected] an.

Wie sicher ist Lynx Broker?

Als depotführende Stelle sichert Interactive Brokers LLC die Depots der Kunden von Lynx Broker mit 30 Millionen britischen Pfund pro Kunde ab. Über die Securities Investor Protection Corporation (SIPC) greift eine weitere Absicherung in Höhe von 500.000 Pfund.

Lynx Broker wird von zahlreichen europäischen Aufsichtsbehörden, darunter der BaFin, der britischen Financial Service Authority (FSA) oder der niederländischen Zentralbank (DNB), reguliert.

In Bezug auf die Sicherheit bei Trading bietet Lynx Broker höchste Standards.

Die Depoteröffnung

Die Depoteröffnung kann zunächst nur für ein Musterdepot erfolgen oder gleich für ein Handelsdepot. Der Hinweis, dass eine endgültige Depoteröffnung für den Handel erst nach dem Eingang von 10.000 Euro möglich ist, dürfte allerdings viele Anleger abschrecken. Damit ist klar, dass sich Lynx Broker nicht an die Kleinsparer wendet.

Zwei Dinge werten wir negativ: Zum einen muss der Antragsteller zustimmen, aus werblichen Gründen kontaktiert zu werden, zum anderen wäre eine dauerhaft eingeblendete Telefonnummer wünschenswert.

Die Fragen zum Antrag sind allerdings selbsterklärend:

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Ein Blick auf die Trading Workstation zeigt, dass sich dieses Tool ebenfalls eher an fortgeschrittene Trader, weniger an „Buy-and-hold“-Anleger richtet:

Da es sich um die Oberflächen von Interactive Brokers handelt, sind sie auch mit denen von beispielsweise Cap Trader identisch. Hier der Blick auf die Watchlist:

Im Webtrader bietet Lynx Broker folgende Oberfläche:

Lynx Broker auf einen Blick

Vorteile:
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Handeln ab 5,80 Euro an der Börse Wien, im Xetra, Frankfurt Parket und Tradegate.
  • In New York für mindestens 5 US-$ oder ein US-Cent je Aktie.
  • Neben Aktien und Anleihen auch Futures, Zertifikate, ETFs, ETCs, Fonds und Optionen handelbar.
  • Weltweiter Handel möglich
Anmerkungen:
  • 10.000 Euro Mindesteinzahlung bei Kontoeröffnung notwendig.
  • Keine Fonds- oder ETF-Sparpläne.
  • Nicht steuereinfach.
An wen wendet sich Lynx Broker?

Theoretisch wendet sich Lynx Broker an alle Anleger. Das sehr umfangreiche Schulungsangebot macht auch aus Laien Profis. Allerdings setzt die Handelsumgebung schon eine gewisse Erfahrung voraus. Die fehlenden Sparpläne und sehr hohe Ersteinzahlung filtert klassische Fondssparplannutzer und Kleinsparer von vorneherein aus. Ganz ehrlich? Für die meisten Sparer und Anleger finden sich andernorts bessere Lösungen. Profis kommen dagegen voll auf ihre Kosten.

Degiro

Degiro mit Sitz in Amsterdam startete seine Plattform im Jahr 2013 in den Niederlanden. Inzwischen ist der Onlinebroker in 18 europäischen Ländern aktiv und zählt zu den größten Brokern in Europa. Es handelt sich bei Degiro nicht um eine Trading App, auch wenn der Onlineauftritt im Vergleich mit anderen Brokern sehr minimalistisch erscheint. Im Rahmen der Investor’s Academy bietet Degiro umfangreiche Aus- und Weiterbildungsangebote im Börsengeschäft. Ziel von Degiro ist es, privaten Anlegern „Großhandelskonditionen“ beim Traden zu ermöglichen. Da es sich allerdings um einen ausländischen Broker handelt, ist Degiro nicht steuereinfach. Österreichische Anleger müssen sich selbst um die steuerlichen Aspekte kümmern.

Was und wie kann bei Degiro gehandelt werden?

Anleger können bei Degiro mit Ausnahme von CFDs und Forex alles handeln, neben Aktien, Anleihen und Zertifikaten auch ETFs, ETCs, Optionen und Futures.

Bei den Orderfristen hält Degiro zahlreiche Varianten bereit:

  • Tagesgültige Order
  • Unbefristete Order
  • Limit Order
  • Market Order
  • Stop Loss Order
  • Stop Limit Order

Der Handel ist sowohl über den Webtrader als auch über eine App möglich. Schauen wir einmal auf die Kosten bei Degiro. Die Depotgebühr entfällt, dafür stellt das Unternehmen pro genutzten Handelsplatz zwei Euro im Jahr in Rechnung. Wer sich auf Wien beschränkt, zahlt zwei Euro, wer noch in New York oder Singapur traden möchte, kommt auf vier Euro etc.

Die Kosten für die Orders selbst errechnen sich abhängig vom Handelsplatz und vom Transaktionsvolumen.

Wiener BörseXETRANew York
Order 1.000 €:2,30 €Order 1.000 €:2,30 €Order 1.000 €:0,534 €
Order 2.000 €:2,60 €Order 2.000 €:2,60 €Order 2.000 €:0,619 €
Order 5.000 €:3,50 €Order 5.000 €:3,50 €Order 5.000 €:0,872 €
Order 10.000 €:5,00 €Order 10.000 €:0,00 Order 10.000 €:1,293 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 2 € fix + 0,03 %
  • max. 30 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 2 € fix + 0,03 %
  • max. 60 €
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,50 €
  • + 0,004 USD je Aktie

Für New York gilt die Annahme, dass das Ordervolumen durch den Wert der Aktie dividiert wird, in diesem Fall ein Aktienkurs von 42,70 Euro. Die Stückzahl wird dann mit 0,004 US-$ multipliziert.

Degiro ermöglicht, im Gegensatz zu fast allen anderen Brokern, keinen außerbörslichen Direkthandel.

Degiro bietet rund 200 ETFs an, die kostenfrei erworben werden können. Für alle anderen ETFs berechnet Degiro 2 Euro zuzüglich 0,03 Prozent.

Für Fonds, die über die Börse erworben werden, belastet Degiro 7,50 Euro zuzüglich 0,1 Prozent. Nutzt der Anleger Euronext Fund Service, kommt noch eine Servicegebühr von 0,2 Prozent dazu. Es sind weder Fondssparpläne noch ETF-Sparpläne möglich.

Unstrittig ist, dass die Kostenstruktur bei Degiro fast unschlagbar günstig ist. Die Niederländer müssen aber auch Geld verdienen. Dies geschieht beispielsweise bei einem Depotübertrag. Hier berechnen sie zehn Euro pro übertragener Wertpapierposition.

Degiro ermöglicht den Handel an über 50 Börsen weltweit, allerdings nur zu den ortsüblichen Börsenzeiten. Wer beispielsweise an der Börse Stuttgart den Direkthandel bis 22 Uhr nutzen möchte, kann dies bei Degiro nicht. In Deutschland sind nur Xetra und Frankfurt als Handelsplatz freigeschaltet.

In einem Punkt ähnelt Degiro mehr einer Trading App als einem Onlinebroker. Dies bezieht sich auf Research und Analysen. Hier sind die Anleger auf sich gestellt, anderorts notwendige Informationen zu finden. Ebenso vermissen wir ein Demokonto.

Die Erreichbarkeit von Degiro

Der Kundenservice ist unter der niederländischen Rufnummer +31 20 261 3072 von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr erreichbar. Allerdings sind die Plätze nur mit englischsprachigen Mitarbeitern besetzt. Für schriftliche Anfragen steht jedoch eine österreichische E-Mailadresse zur Verfügung: [email protected].

Wie sicher ist Degiro?

Zunächst einmal darf Degiro keine Kundengelder halten. Diese werden in einen Geldmarktfonds ausgelagert. Damit geht einher, dass das Guthaben bei niedrigen Kapitalmarktzinsen negativ verzinst wird, da der Fonds in diesem Fall mehr Kosten verursacht als Erträge erwirtschaftet.

Degiro bietet zwei Depotmodelle an. Das Modell Custody verzichtet darauf, im Depot gelagerte Papiere an Dritte zu verleihen. Damit besteht ein Schutz bei Insolvenz von Degiro oder Dritten. Im Basic Depot ist eine Verleihe der Papiere an Dritte möglich. Zwar verlangt Degiro dafür beim Entleiher Sicherheiten, aber am Ende lässt sich auch das Unmögliche nicht ausschließen und nach einer Insolvenzkette sind sowohl die Papiere als auch die Sicherheiten nicht mehr vorhanden. Wir empfehlen grundsätzlich das Depotmodell Custody.

Die Depoteröffnung

Degiro wirbt zurecht damit, dass die Depoteröffnung in zehn Minuten abgewickelt und der erste Handel möglich ist. Allerdings hat uns der Einstieg in die Eröffnung nicht überzeugt:

„Durch eine Datenpanne auf einer Website oder einer App wurde ihr Passwort preisgegeben.“

Im zweiten Anlauf gelang die Anmeldung, die mit einer Registrierung der E-Mailadresse und anschließender Bestätigung fortfuhr. Der Kunde muss sich für eine Variante unter fünf verschiedenen Depotmodellen entscheiden. So einfach der Kontoeröffnungsprozess gestaltet ist, so verwirrend kann er durch die unterschiedlichen Profile und damit verbundenen Leistungen ausfallen. Wir empfehlen vor der Eröffnung, die Profile durchzulesen. Ein späterer Wechsel ist nicht mehr möglich, es muss ein neues Depot eröffnet werden. Die Ergebnisseite der Anmeldung:

Erfreulicherweise blendet Degiro eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen permanent ein.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Der Aufbau der Handelsoberfläche ist für manchen Anleger durchaus entscheidend. Schließlich möchte er den Handel möglichst intuitiv gestalten und nicht erst eine Anleitung lesen müssen, um einen Trade abzuschließen. Degiro bietet alle notwendigen Informationen so, dass die Order direkt ausgeführt werden kann:

Die Order:

Degiro auf einen Blick

Vorteile:
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Handeln für 2,00 Euro + 0,03 Prozent an der Börse Wien und im Xetra.
  • In New York für 0,50 EURO + 0,004 USD je Aktie handeln.
  • Neben Aktien und Anleihen auch Futures, Zertifikate, ETFs, ETCs, Fonds und Optionen handelbar.
  • Zugang zu weltweiten Handelsplätzen
  • 200 kostenfreie ETFs
  • Kostenfreie Realtime-Kurse
Anmerkungen:
  • Depotübertrag kostet zehn Euro je Position.
  • Kein außerbörslicher Handel
  • Keine Sparpläne
An wen wendet sich Degiro?

Degiro wendet sich an alle Anleger, die möglichst kostengünstig traden möchten. Das gilt für Profis genauso wie für Einsteiger. Allerdings ähnelt Degiro durchaus einer reinen Trading App, da keinerlei Marktinformationen vorhanden sind. Das Research muss der Kunde selbst in die Hände nehmen.

Brokerpoint

Bei Brokerpoint handelt es sich um eine Marke der in Hamburg ansässigen Kaiser Global  Invest GmbH. Brokerpoint agiert als Reseller für Interactive Brokers.

Als in Deutschland ansässiges Branding ist Brokerpoint für österreichische Anleger nicht steuereinfach. Als einfache Trading App kann man Brokerpoint kaum bezeichnen, eher als Onlinebroker, der aufgrund der Handelsplattformen und den dazugehörigen Tools auch auf semiprofessionelle und professionelle Trader abzielt. Parallel zum Trading bietet Brokerpoint in Kooperation mit der Atvantis Asset Management eine digitale Vermögensverwaltung.

Die Verwahrung der Papiere erfolgt durch Interactive Brokers UK Ltd.

Sowohl das Researchangebot als auch Aus- und Weiterbildung im Börsenwissen fallen bei Brokerpoint eher dürftig aus. Es werden Schulungen zur Nutzung der Handelsplattform angeboten. Kunden erhalten darüber hinaus einen Newsletter.

Was und wie kann bei Brokerpoint gehandelt werden?

Brokerpoint bietet alle Möglichkeiten für den aktiven Handel. Die Betonung liegt dabei auf „aktiv“, da das Umfeld nicht für „Buy-and-hold“-Anleger gedacht ist. Das wird auch daran ersichtlich, dass keine Sparpläne angeboten werden. Bis auf Kryptowährungen lässt sich dagegen alles handeln:

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Futures
  • Optionen
  • Anleihen
  • CFDs
  • Forex
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Die Anzahl und Auswahl der Ordertypen dürfte Neueinsteiger zunächst verwirren. Die gängigen Orders dürften aber bekannt sein:

  • Tagesgültige Order
  • Unbefristete Order
  • Limit Order
  • Market Order
  • Stop Loss Order
  • Stop Limit Order

Der Zugang zum Handel kann auf die drei Arten, die bei Interactive Brokers angeboten werden, erfolgen:

  • Die Trading Work Station
  • Der Web-basierte Handel
  • Android- oder iOS-App

Wie sieht es bei den Kosten von Brokerpoint aus? Immerhin spielen diese bei der Entscheidung für oder gegen ein Depot auch eine Rolle. Zunächst, es fällt keine Depotverwaltungsgebühr oder eine Kontoführungsgebühr für das Verrechnungskonto an. Einzahlungen können in jeder Währung auf das Verrechnungskonto erfolgen. Eine Mindesteinzahlung ist nicht notwendig.

Wir können in Bezug auf die Courtagen sagen, dass Brokerpoint auch im internationalen Vergleich mit zu den günstigsten Anbietern überhaupt zählt.

Für den Handel gelten folgende Courtagen, die allerdings mit steigendem Volumen auch in Österreich höher ausfallen.

Wiener BörseXETRANew York
Order 1.000 €:2,29 €Order 1.000 €:2,29 €Order 1.000 €:2,00 US-$
Order 2.000 €:2,29 €Order 2.000 €:2,29 €Order 2.000 €:2,00 US-$
Order 5.000 €:5,00 €Order 5.000 €:5,00 €Order 5.000 €:2,00 US-$
Order 10.000 €:10,00 €Order 10.000 €:10,00 Order 10.000 €:2,34 US-$
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,10 %
  • mind. 2,29 Euro
Berechnung Ordergebühr:

  • 0,10 %
  • mind. 2,29 Euro
Berechnung Ordergebühr:

  • Mind. 2 USD bzw.
  • Bis 2.000 Aktien:
  • USD 0,01 pro Aktie
  • Ab 2.001 Aktien:
  • USD 0,005 pro Aktie
  • Berechnung der Ordergebühren mit beispielhaften 42,7 USD je Aktie

Mit Brokerpoint ist der Handel an 135 Börsenplätzen in 23 Ländern möglich. Allerdings bieten die Hamburger keinen außerbörslichen Handel an.

Potenzielle Kunden, die sich zunächst ein Bild von Brokerpoint machen möchten, haben die Möglichkeit, zunächst ein Demokonto zu eröffnen. Interessant ist auch der Umstand, dass Realtimekurse kostenlos zur Verfügung stehen.

Die Erreichbarkeit von Brokerpoint

Brokerpoint ist von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 22:30 unter den Rufnummern ++49 40 – 882 1556 – 11 und -12 erreichbar. Für die schriftliche Kontaktaufnahme bietet sich die E-Mail-Adresse [email protected] an.

Wie sicher ist Brokerpoint?

Die Wertpapiere werden getrennt vom Vermögen des Anbieters über Interactive Brokers verwahrt. Die Absicherung beträgt 30 Millionen britische Pfund pro Kunde. Dazu kommt noch eine zusätzliche Absicherung in Höhe von 500.000 Pfund über die Securities Investor Protection Corporation (SIPC).

Über die Atvantis Asset Management GmbH ist Brokerpoint auch Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen EdW. Die Regulierung des Unternehmens erfolgt durch die BaFin.

Die Depoteröffnung

Die Depoteröffnung benötigt laut Anbieter maximal sieben Minuten und erfolgt vollständig digital.

Es folgt die übliche Registrierungsmail, die bestätigt werden muss. Erst dann geht es mit der Depoteröffnung weiter. Da wir für diesen Fall eine valide E-Mailadresse hätten angeben müssen, uns aber die Spamflut ersparen wollen, haben wir die Eröffnung an dieser Stelle abgebrochen. Aus Erfahrungsberichten wissen wir, dass den Antragsteller keine Überraschungen erwarten. Positiv werten wir den Hilfebutton am rechten Rand, um während der Antragstellung mögliche Fragen klären zu können.

Die grafische Darstellung der Oberfläche

Da im Hintergrund Interactive Brokers aktiv sind, ist die Nutzeroberfläche mit der von Lynx Broker und anderen Unternehmen, die mit den US-Amerikanern kooperieren identisch. Zielgruppe sind fortgeschrittene Trader.

Die Watchlist könnte auch die von Cap Trader sein:

Der Webtrader unterscheidet sich ebenfalls nicht von der grafischen Oberfläche der anderen Mitbewerber:

Brokerpoint auf einen Blick

Vorteile:
  • Keine Depotführungsgebühren und Kosten für das Verrechnungskonto.
  • Handeln ab2,29 Euro an der Börse Wien und im Xetra, in New York schon ab 2 US-$.
  • Neben Aktien und Anleihen auch Futures, Zertifikate, ETFs, ETCs, Fonds und Optionen handelbar.
  • Handel an über 130 Börsen weltweit möglich.
  • Keine Negativzinsen auf Guthaben des Verrechnungskontos.
Anmerkungen:
  • Keine Fonds- oder ETF-Sparpläne.
  • Nicht steuereinfach.
An wen wendet sich  Brokerpoint?

Natürlich freut sich Brokerpoint über jeden Kunden, der ein Depot eröffnet. Die Tools für den Wertpapierhandel sind aber eher für semiprofessionelle und professionelle Trader ausgelegt. Dass keine Sparpläne angeboten werden, zeigt, dass sich Brokerpoint eher an die aktiven Trader, die kaufen und verkaufen, richtet. Für Durchschnittssparer finden sich an anderer Stelle Angebote, die ihnen vermutlich eher entgegenkommen. Insider finden bei Brokerpoint alles, was sie zum aktiven Traden benötigen.