Aktuelle AMS Kurse & Fördermittel in Österreich – Umschulung, UGP Programm, Lehre

Wenn Menschen nach einem Unfall oder durch eine schwere Erkrankung nicht mehr in ihrem gelernten Beruf arbeiten können, ist das zunächst ein sehr schwerer Schlag.

In solchen Situationen tauchen bei den Betroffenen viele Fragen auf: An wen kann ich mich wenden? Wer berät und unterstützt mich? Die folgenden Informationen geben erste Antworten auf diese Fragen.

Aktuelle AMS Kurse und Fördermittel in Österreich

In Österreich bietet der Arbeitsmarktservice Kurse an, bei denen Arbeitslosen geholfen werden soll, sich auf der Suche bei einem neuen Job zu orientieren, jede Menge an Hilfestellungen an. So genannte AMS Kurse können wahrgenommen werden, um sich besser für neue Berufe vorzubereiten und zu qualifizieren.

Die AMS Kurse können in verschiedenen Bereichen wahrgenommen werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel so genannte Weiterbildungen im Rahmen einer überbetrieblichen Lehre wahrgenommen werden können, oder aber auch eine Ausbildung in einem Bereich wahrgenommen werden kann, in welchem es zu wenig Absolventen gibt.

Auch bei der Gründung von Unternehmen können Kurse wahrgenommen werden. Innerhalb der Bildungskarenz ist es ebenfalls möglich, Kurse zu absolvieren.

  • Kurse während der Bildungskarenz
  • Kurse als überbetriebliche Lehre oder in Mangelberufen
  • Kurse bei der Gründung eines Unternehmens
  •  Unternehmensgründungsprogramm – UGP Programm als Unterstützung
  • Geld für Umschulungen
  • Arbeitsplatznahe Qualifizierung, kurz AQUA
  • Beihilfe für Gebärdensprache
  • Unterstützung und Förderung der Lehrausbildung

Die Gelder, die gezahlt werden, sollen auf der einen Seite dazu dienen, dass der Lebensunterhalt finanziert werden kann und auf der anderen Seite die Kurskosten sowie die Kursnebenkosten decken. Anzumerken ist, dass es notwendig ist, vor einem Kurs den AMS Berater zu kontaktieren und nach entsprechenden Förderungen zu fragen.

Im Rahmen der Förderung der Lehrausbildung besteht die Möglichkeit, dass zum Beispiel eine Förderung im Rahmen einer Teilqualifikation erlangt werden kann, oder eine Lehrausbildung mit einer verlängerten Lehrzeit. Die Förderung kann von Unternehmen und auch von Ausbildungszentren beantragt werden.

Sollte man Anspruch auf eine Beihilfe haben, können dadurch folgende Kosten gedeckt werden:

  • Kosten für die Fahrt zu einer Fortbildung
  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung, falls dies erforderlich ist, da der Wohnort weit entfernt ist
  • Kosten für Dolmetscher z.B. in Gebärdensprachen
  • Kosten für Gutachten von Ärzten und Psychologen

Grundsätzlich ist die Auswahl der Beihilfemöglichkeiten in Österreich recht groß, so dass verschiedene Kosten übernommen werden können.

Unterstützung durch das UGP – AMS Unternehmensgründungsprogramm

Für diejenigen Arbeitslosen, die aus der Arbeitslosigkeit mit einer eigenen Idee in die Selbständigkeit starten möchten hilft das AMS bei der Gründung eines Unternehmens mit einem umfangreichen Unternehmensgründungsprogramm – Das UGP bietet hierbei zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten an, um erfolgreich selbständig zu werden.

Das UGP wird hierbei in 4 Phasen unterteilt:

  • 1. Die Klärungs-Phase
  • 2. Die Vorbereitungs-Phase
  • 3. Die Realisierungs-Phase
  • 4. Die Nachbetreuung-Phase

 

Genaue Details zum UGP gibt es in unserem Artikel auf Förderportal zum  Nachlesen.

Beruflicher Neubeginn aus gesundheitlichen Gründen

Stockfoto-ID: 2540435 Copyright: lisafx/Bigstockphoto.com

Wichtig: Sich vorab zum Thema Umschulung informieren!
Stockfoto-ID: 2540435 Copyright: lisafx/Bigstockphoto.com

Eine chronische Erkrankung, zum Beispiel Rheuma, eine plötzlich auftretende Allergie, ein Unfall auf dem Arbeitsplatz oder auch eine stressbedingte Erkrankung, kann dazu führen, dass manchen Betroffenen es unmöglich wird, in dem alten Beruf zu arbeiten.

Somit ist die Rückkehr in das Arbeitsleben nur mit einer Umschulung möglich. Die berufliche Rehabilitation ermöglicht Menschen mit körperlichen seelischen und/oder geistigen Beeinträchtigungen einen Wiedereinsteigerin in das Arbeitsleben.

Erste Anlaufstelle AMS

Sollte eine berufliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann, ist das Arbeitsmarktservice die erste Anlaufstelle. Das AMS dient hierbei als Beratungsstelle und unterstützt Sie unter anderem:

  • Bei der Berufsfindung und Orientierung
  • Bei der Wahl einer Weiterbildung bzw. Umschulung
  • Mit Beihilfen zu Kurzkosten und Existenzsicherung
  • Bei der Stellensuche

AMS Umschulungsgeld in Österreich

 

  • Welche Bedingungen müssen Sie erfüllen?
  • Wie viel Umschulungsgeld erhalten Sie von uns?
  • Wie lange erhalten Sie Umschulungsgeld von uns?
  • Wie beantragen Sie das Umschulungsgeld?

Diese häufigen Fragen sowie weitere Details zum Thema Umschulungsgeld und zusätzliche Unterstützungen durch das AMS sowie dem Angebot für Umschulung, Berufe für die Umschulung sowie Beratungsmöglichkeiten gibt es beim AMS an dieser Stelle zum Nachlesen.

 

Der Weg zur Umschulung

  • Der erste Termin beim AMS
    Im ersten Schritt wird gemeinsam mit dem/der AMS-BertaterIn die persönliche Situation besprochen. Dabei werden unter anderem die beruflichen Fähigkeiten festgehalten und die gesundheitlichen Einschränkungen aufgenommen.
  • Gesundheitsstraße
    Als nächster Schritt folgt eine arbeitsmedizinische Untersuchung, bei der die gesundheitlichen Einschränkungen abgeklärt werden.
  • Orientierung und Planung
    Im nächsten Schritt wird die Situation analysiert und ein Plan für die Organisation und Finanzierung der Umschulung erarbeitet. In Zusammenarbeit mit dem AMS wird ein passender Kurs ausgewählt.
  • Der Kurs
    Eine Weiterbildung bzw. Umschulung kann beispielsweise am BRRZ aber auch bei anderen Bildungseinrichtungen absolviert werden. Das BRRZ bietet beispielsweise kaufmännische und technische Angebote an. Abhängig nach Situation und beruflichen Vorkenntnissen übernimmt das Arbeitsmarktservice einen Teil der bzw. die gesamten Kurskosten und die Existenzsicherung, unter Umständen gemeinsam mit anderen Institutionen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung bzw. Umschulung unterstützt das AMS bei der Jobsuche.

Hürden und Chancen

Menschen, die den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, werden häufig von Zukunft- und Existenzängsten geplagt. Dazu kommt oft eine große Traurigkeit, vor allem, wenn man gerne im gelernten Beruf gearbeitet hat. Es ist nicht einfach mit der neuen Situation zurechtzukommen.

Auch während einer Umschulung können durchaus Probleme auftreten. Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit der ungewohnten schulähnlichen Umgebung oder müssen sich zuerst wieder an das Lernen gewöhnen.

Der Kontakt mit Menschen in ähnlichen Situationen kann dabei sehr hilfreich sein. MitarbeiterInnen des Arbeitsmarktservice und von Bildungseinrichtungen stehen mit Rat und Tat zur Seite und begleiten die Betroffene auf dem Weg zum neuen Beruf.

Der berufliche Neubeginn macht sehr viel Kraft und Mut erforderlich. Allerdings bietet er die Chance, in einem neuen Beruf glücklich zu werden. Optimal ist es, wenn man fachliche Kenntnisse und Erfahrungen aus dem erlernten Beruf in den neuen Job einbringen kann.

Institutionen und Zuständigkeit

Abhängig von der persönlichen Situation können neben dem AMS auf folgende Kostenträger und Institutionen eine wichtige Anlaufstelle sein:

  • Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (zuständig für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten)
  • Pensionsversicherungsanstalt (zuständig für Personen, die von einer Invalidität oder Berufsunfähigkeit bedroht bzw. betroffen sind)
  • Bundessozialamt (Ansprechperson für Menschen mit Behinderung)
  • Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum (zuständig für die Orientierungs- und Planungsphase sowie für die Durchführung von Umschulungen)

Eigene Chancen erkennen und nutzen

Wenn der erlernte Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeführt werden kann, fällt die Suche nach einem Beruf sehr schwer. Folgende Tipps sollen Sie bei der Neuorientierung helfen.

Sie sollten sich genau überlegen, was Ihnen an Ihrem erlernten Beruf besonders gut gefällt. Sollte Ihnen zum Beispiel der Kontakt zu Menschen immer sehr wichtig sein, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie auch im neuen Beruf mit Menschen zu tun haben.

Machen Sie sich Ihrer Stärken bewusst. Welche Fähigkeiten zeichnen Sie besonders aus? Versuchen Sie einen Beruf oder eine Tätigkeit zu finden, in dem Sie Ihre Kompetenzen verwenden können. Vielleicht können Sie in der gleichen Branche tätig werden.

Wenn Sie die Branche wechseln möchten oder sogar müssen, kann eine sogenannte Potenzialanalyse sehr hilfreich sein. Dadurch erfahren Sie, welche Tätigkeiten oder Berufe optimal für Sie geeignet sind.

Nutzen Sie zahlreichen Beratung- und Informationsangebote des AMS und von weiteren Institutionen.

Sie sollten sich gut über die möglichen Berufe informieren. Der Neustart ist nicht einfach. Umso mehr Sie sich schon vor der Umschulungen über den neuen Beruf wissen, desto besser wird der Umstieg gelingen.

Sprechen Sie mit Ihrem Freunde- und Bekanntenkreis über Ihre gegenwärtige Situation. Vielleicht erhalten Sie dadurch gute Anregungen.

Voraussetzungen für den Anspruch

Berufliche Schritte der Rehabilitation können im Zweig der Sozialversicherung von einem Unfallversicherungsträger bzw. von einem Pensionsversicherungsträger erbracht werden. Bei einer drohender Invalidität oder Berufsunfähigkeit besteht bei Durchführung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen ein Anspruch auf Schritte der beruflichen Rehabilitation.

Die Invaliditätspension

Mit Jänner 2014 trat für unselbstständige Erwerbstätige eine Reform des Invaliditätspensionsrechts in Kraft, diese hatte das Ziel, Menschen länger im Arbeitsleben zu halten und die Zahl der Invaliditätspension zu reduzieren.

Dabei soll der Grundsatz „Rehabilitation statt Pension“ verstärkt werden. Ein gesicherter Anspruch auf eine Invaliditätspension oder Berufsunfähigkeitspension für ab 1964 geborene Versicherte nicht mehr in Betracht. Im Austausch wird Rehabilitationsgeld bzw. Umschuldungsgeld gewährt.

Für ArbeitnehmerInnen, welche nur vorrübergehend invalid oder berufsunfähig sind, die die erlernten Tätigkeit nicht mehr ausüben können und die beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen nicht zweckmäßig bzw. zumutbar sind, soll eine Umschulung erfolgen. Die Geldleistungen sind als Umschuldungsgeld vorgesehen. Die Berechnung, Gewährleistung sowie die Auszahlung des Geldes und die Durchführung der berufsmäßigen Maßnahmen der Rehabilitation obliegt dem zuständigen AMS.

JUST Jugendstiftung – Berufliche Wiedereingliederung, Förderung, Jobs, Implacement – AMS

JUST Jugendstiftungen gegen die Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit ist in Österreich ein wichtiges Thema und wird auch immer ein solches sein. Vor allem Jugendliche kämpfen oftmals mit der Suche nach ihrem vielleicht ersten oder zweiten Arbeitsplatz, und das für sehr lange Zeit.

Um diesen Kampf zu unterstützen und die Arbeitslosenrate zu reduzieren ist die JUST Jugendstiftung ein wichtiger Ansprechpartner.

Mit der Unterstützung durch das AMS ist es der JUST Jugendstiftung möglich, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Jugendliche hervorzubringen und diese langfristig bis zur Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag aufrecht zu erhalten.

Was ist die JUST Jugendstifung?

Bei der JUST Jugendstiftung handelt es sich um eine Stiftung zur Arbeitskräfteüberlassung. Besonderes Augenmerk ist dabei nicht nur ausschließlich auf Jugendliche gerichtet, sondern auch auf junge Erwachsene, die ihren Arbeitsplatz auf Grund von Personalabbau verloren haben.

Die Organisation agiert bundesweit und ist nicht nur ein Vermittler, sondern bietet auch allfällige Hilfestellungen an, wie beispielsweise eine praktische Ausbildung, eine neue Berufsorientierung oder die eigene Unternehmensgründung.

Dies hat den Vorteil, dass die Betroffenen für ihren neuen Berufseinstieg die erforderlichen Einschulungen und Qualifikationen zu einem gewissen Teil schon mitbringen.

Neuer Job dank JUST

Die JUST Jugendstiftung ist eine nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation.

Die Ziele der JUST Jugendstiftung

Die unmittelbare Zielsetzung der JUST Jugendstiftung ist, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die notwendigen Fähigkeit, Fertigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die zu ihrer beruflichen Wiedereingliederung führen sollen.

Die Stiftung wird im Auftrag von Unternehmen tätig, die maximal 250 Mitarbeiter bei sich anstellen, oder auch im Auftrag verschiedenster Firmen zur Arbeitskräfteüberlassung. Dabei hat sie eine ganz spezielle Zielgruppe im Auge:

  • Jugendliche und junge Erwachsene, die ihren Arbeitsplatz unverschuldet verloren haben (Personalabbau durch Firmenschließung)
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die grundsätzlich Anspruch auf Arbeitslosengeld haben
  • Betroffene, die maximal 25 Jahre alt sind; ältere Personen nur unter bestimmten Bedingungen
  • Betroffene, die mindestens drei Monate lang bei ihrem letzten Arbeitgeber beschäftig war
  • Personen, die nach dem 31. Dezember 2018 entweder einvernehmlich gekündigt haben oder gezwungenermaßen gekündigt wurden
  • Personen, die keine höhere Ausbildung als einen Lehrabschluss oder eine vergleichbare Schulbildung haben

Vorteile für Stiftungsmitglieder und Auftraggeber

Im Rahmen einer Kooperation profitieren alle Beteiligten: die Mitglieder der Stiftung, die Betroffenen Jugendlichen und auch der Auftraggeber. Für die Firma, die den Mitarbeiter kündigen musste, kann ihre Umstrukturierung wie geplant durchführen und kann gleichzeitig aus sozialer Sicht Verantwortung für den entlassenen Mitarbeiter übernehmen.

Außerdem besteht für eben diesen entlassenen Mitarbeiter die spätere Möglichkeit einer Wiedereinstellung in bzw. durch das Unternehmen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass dem Unternehmen keinerlei Aufwand im Bereich der Organisation oder Administration entsteht.

Im Zuge dieser Maßnahmen erhält der betroffene gekündigte Mitarbeiter die Möglichkeit auf eine neue berufliche Orientierung sowie Aus- und Weiterbildung.

Zuschuss und Förderung sowie Ausbildung & Weiterbildung

Auf der Suche nach Arbeit steht ihm ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung und ein Monatszuschuss von € 100,- ist ebenfalls Bestandteil der Leistung der Stiftung. Der Betroffene erhält diesen Betrag von seinem ehemaligen Arbeitgeber.

Alle übrigen entstehenden Kosten für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden teils vom AMS und teils vom IEF getragen.

Die Aufnahme in die Stiftung ist die einzige Hürde, die es zu überwinden gilt. Für gewöhnlich werden Betroffene nur aufgenommen, nachdem sie von ihrem Betrieb vorgeschlagen wurden. Eine eigene Bewerbung der Person selbst ist nur auf Anfrage und in speziellen Fällen möglich.

JUST Jugendstiftung Niederlassungen

Die Stiftung ist österreichweit in mehreren Bundesland mindestens einmal vertreten.

  • Niederösterreich: Zwölfaxing
  • Steiermark: Graz
  • Oberösterreich: Linz
  • Vorarlberg: Dornbirn
  • Wien

Projekte

In vielen Angelegenheiten ergreift die JUST Jugendstiftung auch selbst die Initiative und trifft Maßnahmen zur Verbesserung der Situation im Bezug auf die Arbeitslosigkeit. So arbeitet man zum Beispiel daran, die Langzeitarbeitslosigkeit in Österreich zu eliminieren.

Deshalb werden bevorzugt jene Betroffene weitervermittelt, die bereits längere Zeit arbeitslos sind, als jene, die erst vor einer Woche mit der Stiftung in Kontakt traten. Außerdem kämpfen die JUST Jugendstiftungen aktiv gegen Ausbeutung und setzen sich für bezahltes Arbeiten ein.

Im zwischenmenschlichen Zusammenleben stehen Respekt, Wertschätzung, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Schutz der einzelnen Individuen und auch deren Gleichberechtigung im Mittelpunkt.

Themenbereiche der JUST Jugendstiftungen

Die österreichischen JUST Stiftungen legen ihre Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen hauptsächlich – jedoch nicht ausschließlich – auf einige Überkategorien. Aus diese Überkategorien kann abweichend in nahezu jede berufliche Richtung weitergegangen werden.

Sie bilden die grundlegenden Maßnahmen hinsichtlich der Aus- und Weiterbildung der Jugendlichen auf ihrem Weg der neuen beruflichen Selbstfindung und dienen als Wegweiser für mögliche zukünftige Wahlen ihres Arbeitsplatzes. Zu diesen Kategorien gehören unter anderem die nachstehend Angeführten.

  • Lohnfertigung (Metallbearbeitung, Assembling, Verpackung- und Sortierarbeiten, Qualitätskontrollen, Textil- und Kunststoffbearbeitung)
  • Altstoffe (Altstoffsammelzentren, Recyclinghöfe und Sperrmüll)
  • Dienstleistungen (Call Center, allgemeine Bürodienstleistungen und Zählerablesungen)
  • Gastronomie (Kantinen, Restaurants, Caterina und Bewirtschaftung von Automaten)
  • Gebäude (Entrümpelung, Sanierung/Umbau/Abbruch und Malerei)
  • Pflege von Grünanlagen
  • Personal

Unternehmen, die vom erzwungenen Personalabbau gezwungen sind, können sich zeitgerecht an die JUST Jugendstiftung wenden und so nicht nur sich selbst entlasten, sondern auch ihrem Angestellten oder ihrem Arbeiter Alternativen und Perspektiven aufzeigen.

Deine Meinung ist uns wichtig

*