Umzug Checkliste, Umzug ins Ausland,Meldepflicht, Sonderurlaub & Umzugsfirmen

Ratgeber Umzug – Checkliste und Tipps für den stressfreien Umzug!

Das Thema Umzug steht für die meisten Menschen irgendwann auf dem Plan. Sei es der Auszug aus dem Elternhaus, oder der Umzug in eine andere Stadt z.B. aufgrund eines Studiums oder eines Jobwechsels.

Stressfreier Umzug dank genauer Vorbereitung

Wer sich mit dem Thema Umzug befasst wird merken, dass es so viel zu erledigen und zu regeln gibt, dass man schnell etwas vergisst. Dieser Ratgeber soll dabei helfen, dass alles berücksichtigt wird und entsprechend nichts vergessen wird.

Die nachfolgenden Checklisten helfen, vor und nach dem Umzug alles entsprechend zu klären. Wer etwas vergisst, kann schnell unnötig Geld ausgeben, was natürlich nicht zu empfehlen ist. Es sollte daher darauf geachtet werden, was beim Thema Umzug alles zu berücksichtigen ist.

Was hab ich vor dem Umzug alles zu klären?

Wer einen Umzug planen möchte, der hat im Vorfeld einiges zu klären. Grundsätzlich muss in den Mietvertrag geschaut werden, wie es mit der Kündigung aussieht. In der Praxis bedeutet dies, dass die alte Wohnung, oder das alte Haus gekündigt werden muss.

Die Kündigungsfrist beläuft sich in den meisten Fällen auf 3 Monate. Das bedeutet, dass der Vermieter 3 Monate oder auch früher schriftlich darüber in Kenntnis setzen muss, dass man die Wohnung zum Stichtag XX. Monat XX. Jahr XXXX kündigen möchte. Ferner bittet man ihn, dieses Schreiben kurz zu bestätigen.

Natürlich muss auch eine neue Wohnung zum entsprechenden Datum angemietet werden, was jedoch deutlich einfacher erscheint. Grundsätzlich ist es wichtig, dass geprüft werden muss, wie es mit Telefon und Internet weitergeht.

Sollte der alte Anbieter auch am neuen Wohnort verfügbar sein, stellt dies in der Regel keine Probleme dar. Auch können Telefonnummern und Tarife häufig mitgenommen werden. Wenn der aktuelle Anbieter am neuen Standort nicht zur Verfügung steht, ist es häufig möglich, dass entsprechend ein Kündigungsrecht besteht. Vielfach können Telefon und Internetverträge mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt werden, wenn z.B. am neuen Wohnort kein Kabel zur Verfügung steht.

Auch was die Stromversorgung angeht muss man sich um eine entsprechende Kündigung kümmern. In vielen Fällen wird dies auch durch die Hausverwaltung übernommen. Wer sich online nach entsprechenden Möglichkeiten umschaut wird feststellen, dass alles sehr simpel ist, jedoch in jedem Fall auf die entsprechenden Dokumentationen geachtet werden muss.

Bei der Übergabe der Wohnung müssen Schäden und Mängel dokumentiert werden. Ferner ist ein Übergabeprotokoll der Schlüssel anzufertigen. Es ist erforderlich, dass die Heizung abgelesen wird, der Stromzähler abgelesen wird und sämtliche weiteren Dinge dokumentiert werden.

Die Abrechnung der Nebenkosten erfolgt in der Regel erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich wenn das Jahr abgeschlossen ist und der Vermieter entsprechend berechnet, wie viel ausgegeben wurde und dies durch die Parteien im Haus aufteilt.

In der Praxis funktioniert dies sehr leicht und sorgt dafür, dass einige Zeit nach dem Umzug vom alten Vermieter Post mit einer Aufschlüsselung der Nebenkosten kommt.

Ob hier Geld nachzuzahlen ist, oder sogar eine Erstattung erfolgt, ist vom tatsächlichen Verbrauch abhängig. Sollte man nur eine gewisse Anzahl an Tagen im Jahr die Wohnung gehabt haben, ist es erforderlich, dass die Abrechnung für z.B. 23/365 erfolgt. In diesem Beispiel wurde die Wohnung zu 23 Tagen von 365 Tagen im Jahr bewohnt.

Auch Adressen müssen geändert werden, wenn man umzieht. Das bedeutet, dass z.B. zahlreiche Verträge auf die neue Adresse umgestellt werden.

Die Post bietet einen Nachsendeservice an, der genutzt werden kann, um entsprechend Dokumente zu transferieren. Diese Punkte sind mit die wichtigsten, wenn es darum geht, dass ein Umzug geplant wird.

Nachfolgend alle entsprechenden Punkte in einer Checkliste – vor dem Umzug:

  • Schriftliche Kündigung innerhalb der Kündigungsfrist (3 Monate) inkl. Bestätigung durch Vermieter zum Stichtag
  • Übergabeprotokoll der Wohnung inklusive Schlüsselübergabe und Dokumentation der Mängel bzw. mängelfrei
  • Stromzähler ablesen
  • Heizung ablesen
  • Telefon und Internet bei Bedarf kündigen
  • Postadresse ändern
  • Nebenkostenabrechnung abwarten

Diese Punkte sollten bei einem Umzug auf keinen Fall vergessen werden. Besonders praktisch ist es, wenn sich eine Hausverwaltung um den Umzug kümmert. Dies hat den großen Vorteil, dass sie meist genau weiß, was alles dokumentiert werden muss und auch Vorlagen für die entsprechenden Ausführungen hat.

Umzug erfolgreich – und wie geht es jetzt weiter?

Wer erfolgreich in eine neue Wohnung umgezogen ist, muss sich ebenfalls um einige Dinge kümmern. Dies beginnt mit der eigenen Wohnung. Jeder Mieter sollte überlegen, ob er für den Zeitraum der Miete das Schloss in der Wohnung austauscht.

Das bedeutet, dass ein neues Schloss eingebaut wird und nicht mehr das alte Schloss verwendet wird. Das liegt daran, dass der Vermieter und möglicherweise auch Vormieter den Zugang mit einem Schlüssel zu dem aktuellen Schloss haben können.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, tauscht das alte Schloss gegen ein neues Schloss aus. Hierbei sollte ein mittelpreisiger Zylinder erworben werden und nicht das einfachste Modell. In der Praxis ist anzumerken dass es bei den Schlössern zahlreiche Unterschiede gibt.

Nachdem das Schloss gewechselt wurde ist es natürlich wichtig, dass auch der Name an der Klingel angepasst wird. Sofern dies nicht durch den Vermieter oder durch die Hausverwaltung erledigt wurde ist es notwendig, dass der Mieter selbst die entsprechenden Schritte einleitet und seinen Namen an der Klingel, bzw. an der Haustüre anbringt. Somit kommt auch die Post endlich an der neuen Adresse an.

Im Anschluss sollte man sich unbedingt bei den neuen Nachbarn vorstellen. Wer weiß schon, wie lange man in dem Haus wohnt? Grundsätzlich ist es daher ratsam, kurz bei den Nachbarn zu klingeln und seinen Namen zu sagen. Oft bekommt man somit auch einen ersten Eindruck davon, wer alles in dem Haus wohnt und was den einzelnen Menschen wichtig ist. Wenn es mal darum geht, dass ein Paket angenommen wird, spielen Nachbarn in jedem Fall eine wichtige Rolle.

Was Telefon und Internet angeht ist es möglich, dass man manchmal sogar den alten Anbieter beibehalten kann. Wenn dies nicht der Fall ist, lohnt es sich, den Anbieter zu wechseln und darauf zu achten, welche Anbieter genutzt werden können. Im Vorfeld sollte geprüft werden, ob Kabel oder SAT vorhanden ist und ob man das Internet via Kabel, via Glasfaser oder via Telefonleitung nutzen kann.

Was die Versorgung mit Strom angeht ist man in der Regel beim regionalen Anbieter gelandet. Wer wechseln möchte, weil er zum Beispiel einen Online Tarif nutzt, oder einen anderen Stromanbieter nutzen möchte, der kann ohne Probleme über das Internet einen anderen Anbieter und Tarif auswählen und darüber Strom beziehen.

Zum Einzug in die neue Wohnung ist es erforderlich, dass die Heizung abgelesen wird. Somit wird klar, wie hoch der Verbrauch ist. Das bedeutet, dass bei der Übernahme der Wohnung ein kurzes Protokoll ausgefüllt werden muss, so dass geklärt ist, dass die Heizung ohne Probleme korrekt abgelesen wurde.

Nachfolgend alle entsprechenden Punkte in einer Checkliste – nach dem Umzug:

  • Schloss in der neuen Wohnung wechseln
  • Klingelschild austauschen
  • Sich bei den Nachbarn vorstellen
  • Telefon und Internet anmelden
  • Stromanbieter prüfen
  • Heizung ablesen
  • Übergabeprotokoll inkl. Schlüssel checken

Nachdem die entsprechenden Punkte nach dem Umzug abgearbeitet wurden gibt es einige weitere Dinge, die zu erledigen sind.

Was bedeutet Meldepflicht und wie funktioniert sie?

Wer an einen neuen Ort zieht, bzw. an eine neue Adresse, der muss ich im Bürgerbüro der Stadt melden. Fakt ist, dass die neue Adresse im Personalausweis eingetragen werden muss. Dazu gibt es in der Regel einen Aufkleber und einen Stempel durch die Stadt, der aufgetragen wird.

Die bisherige Wohnanschrift wird überklebt, damit kein komplett neues Dokument ausgestellt werden muss. Darüber hinaus ist es erforderlich, dass man auch sein Fahrzeug (KFZ) ummeldet, wenn man an eine neue Adresse zieht.

In den meisten Fällen ist der zeitliche Aufwand hier für gar nicht so hoch, aber es ist in jedem Fall erforderlich, dass entsprechend das Bürgerbüro besucht wird, bzw. das Straßenverkehrsamt besucht wird. Somit kann dafür gesorgt werden, dass alle notwendigen Änderungen in den Papieren durchgeführt werden.

Es empfiehlt sich, mit den Änderungen nicht zu lange zu warten, denn wer z.B. seinen KFZ Schein entsprechend nicht änder, sondern weiterhin hier die alte Adresse hat, kann bei einer Kontrolle mit einem Bußgeld belangt werden.

Auch Firmen oder Gewerbe, die man an seiner alten Adresse genutzt hat, müssen umgemeldet werden. Dazu ist es in den meisten Fällen erforderlich, dass man sich bei seiner alten Gemeinde abmeldet und bei der neuen Gemeinde anmeldet.

Es gibt zum Teil ein Formular, welches ausgefüllt werden kann, wenn das Unternehmen umzieht. Somit findet der Austausch direkt zwischen den entsprechenden Ämtern statt. In der Praxis reicht es aus, hier einen Termin beim zuständigen Amt zu machen und alle Änderungen dort zu besprechen, bzw. die notwendigen Formulare auszufüllen.

Bei einigen Gemeindeämtern gibt es die Formulare auch online zum Ausdruck bereit, was natürlich sehr praktisch ist und dazu führt, dass die entsprechenden Formulare schnell ausgefüllt, unterschrieben und via Postweg versandt werden können.

Der Weg zum Amt kann dadurch gespart werden, was gerade dann zu empfehlen ist, wenn man nicht direkt in der Nähe des Amtes wohnt, oder nicht zu den üblichen Öffnungszeiten dort erscheinen kann.

  • Adresse im Personalausweis muss geändert werden
  • Adresse im Fahrzeugschein muss geändert werden
  • Selbstständige: das Unternehmen muss wenn es den gleichen Wohnsitz hat, umgemeldet werden

All diese Dinge kosten an sich nicht sehr viel Zeit, müssen jedoch umgehend in Angriff genommen werden, damit es keine Probleme gibt.

Ebenso muss die neue Adresse der Krankenversicherung und anderen Versicherungen wie z.B. der Haftpflichtversicherung und der Hausratversicherung mitgeteilt werden. Sollte es hier zu einer Änderung des Bedarfes kommen, weil zum Beispiel die neue Wohnung größer ist, oder sich der Hausstand geändert hat, muss dies ebenfalls den entsprechenden Versicherungen mitgeteilt werden, damit die Deckungssumme entsprechend angepasst werden kann.

In der Praxis reicht es bei vielen Versicherungen aus, wenn eine formlose Email mit den Nutzerdaten wie z.B. Name und Anschrift alt und neu mitgeteilt wird. Auch eine Information darüber, unter welcher Versicherungsnummer man gemeldet ist, ist auf keinen Fall falsch.

Wo erhalte ich Informationen über den neuen Wohnort?

Wer frisch in eine neue Stadt oder in eine neue Gemeinde gezogen ist, der sollte sich auch darüber informieren, was der neue Ort bietet.

Das bedeutet in der Praxis, dass darauf geachtet werden muss, wie groß das Freizeitangebot ist, welche Sportmöglichkeiten und Vereine es gibt und was einen noch so interessiert. Auch Strukturmaßnahmen, Infrastruktur oder der öffentliche Nahverkehr spielen eine Rolle, wenn es darum geht, dass der neue Wohnort entsprechend kennengelernt wird.

Wer möchte, kann diese Informationen direkt im Bürgerbüro in Erfahrung bringen. Hier gibt es meist Flyer und Infobroschüren, die genutzt werden können, um sich über den Ort zu informieren. Ferner gibt es im Internet auf der Homepage der Stadt meist sehr viele Informationen und Möglichkeiten, etwas über den Ort, über die Gemeinde oder über einzelne Bezirke und Stadtteile zu erfahren.

  • Informationen beim Bürgerbüro oder Bürgerservice einholen
  • Informationen über das Internet (z.B. Homepage der Stadt einholen)
  • Infos über Sportvereine, Aushänge und schwarze Bretter
  • Informationen über Smalltalk mit den Nachbarn einholen

Wichtig ist es natürlich auch, einen regelmäßigen und intensiven Austausch mit den Nachbarinnen und Nachbarn zu pflegen.

Dieser kann dazu führen, dass Dinge kennengelernt werden, von denen man über die lokalen Medien nichts erfährt. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich ein kleines Netzwerk in der neuen Heimat aufzubauen und dieses auch intensiv zu nutzen.

Bekomme ich Sonderurlaub für einen Umzug?

Es gibt viele Unternehmen, bei denen es Sonderurlaub gibt, wenn man aus privaten Gründen, oder aber auch aus beruflichen Gründen umzieht.

Einige Arbeitgeber geben sogar einen Zuschuss, wenn sich durch den Umzug der Weg zur Arbeit deutlich verkürzt. Somit kann es möglich sein, dass der Umzugswagen bezahlt wird, oder aber auch genug Zeit vorhanden ist, um die entsprechenden Ummeldungen bei den Ämtern zu vollziehen.

Wer einen Umzug aus persönlichen Gründen vollziehen möchte, kann im Vorfeld bei seinem Arbeitgeber anfragen, ob es dafür einen Tag zusätzlichen Urlaub gibt. Dabei kann der Vorgesetzte gefragt werden, oder aber auch die Kolleginnen und Kollegen.

Oftmals besteht auch die Möglichkeit, im HR Portal entsprechend nachzuschauen, ob ein Sonderurlaub gewährleistet wird, wenn man in eine andere Stadt umzieht. Wem dieser Urlaub nicht zusteht, der kann entsprechend den Urlaub anders wahrnehmen und von einem Jahresurlaub einen Tag frei nehmen.

Auch besteht die Option, mit dem Chef zu sprechen, wenn man für einen Termin zum Amt muss und zum Beispiel mal eine Stunde früher nach Hause möchte. Dies ist für die meisten Arbeitnehmer kein Problem und deutlich attraktiver, als wenn ein Urlaubstag eingesetzt wird.

  • Einige Arbeitgeber gewähren Sonderurlaub
  • Sonderurlaub muss dem Vorgesetzten gemeldet werden
  • Alternativ: Bitte früher zu gehen, da ein Amtstermin bevorsteht

Grundsätzlich ist das Thema Urlaub bei einigen Firmen kein Problem, gerade bei kleineren Betrieben aber sollte hier sensibel mit dem Thema umgegangen werden, wenn gerade viel zu tun ist.

Umzug ins Ausland – was habe ich zu beachten?

Oft kommt es vor, dass Arbeitnehmer nicht nur in ihrem Heimatland umziehen, sondern zum Beispiel ins Ausland umziehen, weil sie von ihrer Firma ein entsprechendes Angebot bekommen haben. Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass man ins Ausland umziehen kann, wenn man z.B. für seine Firma an einem anderen Standort arbeiten möchte.

Dies ist gerade innerhalb der EU kein Problem. EU Bürgerinnen und Bürger dürfen in anderen Ländern ohne Probleme entsprechende Immobilien erwerben, oder aber auch mieten. Grundsätzlich ist die Einreise mit einem gültigen Personalausweis kein Problem.

Bei einigen Ländern gibt es aktuell Grenzkontrollen, bei anderen nicht. Es besteht die Option, dass EU Bürgerinnen und EU Bürger ohne großen Aufwand in einem anderen EU Land eine Tätigkeit nachgehen dürfen. Auch das Studium im EU Ausland stellt für die Bürgerinnen und Bürger der EU kein Problem dar.

Arbeiten im EU Ausland – die Krankenversicherung muss informiert werden!

Wer im Ausland arbeiten möchte und hier über einen längeren Zeitraum lebt, der sollte drauf achten, dass er auch seine Krankenversicherung darüber informiert. Oftmals greift der EU Auslandsschutz nur über einen bestimmten Zeitraum von wenigen Wochen.

Dies ist dafür gedacht, wenn ein Urlaub im EU Ausland genossen werden soll. Wer jedoch für einen langen Zeitraum im Ausland arbeiten möchte, der sollte darüber in jedem Fall rechtzeitig seine Krankenversicherung informieren!

Studieren in der EU – kann ich im Ausland einem Studium nachgehen?

Wer in Österreich lebt und damit in einem EU Land, kann sich ohne Probleme für ein Studium in einem anderen EU Land bewerben. Zu beachten sind die spezifischen Bewerbungsregulatorien. Das bedeutet, dass in einigen Ländern Bewerbungen z.B. gemäß einer bestimmten Prozedur zu vollziehen sind.

Es ist möglich, dass eine Bewerbung zum Beispiel über ein Formular auf der Homepage der Universität eingereicht werden muss. In manchen Ländern wird die Vergabe der Studienplätze zentral geregelt, in anderen bewirbt man sich direkt für den jeweiligen Studiengang.

Es ist erforderlich, dass ein Nachweis über das Matura, bzw. das Abitur erbracht wird. In der Regel können die entsprechenden Unterlagen via Post an die Universität gesendet werden. Auch eine entsprechende Krankenversicherung studentischer Natur für das Studium im Ausland muss abgeschlossen werden, wenn man in einem anderen Land in Europa einem Studium nachgehen möchte.

Generell ist anzumerken, dass es in Österreich zum Beispiel einige Studiengänge gibt, bei denen sich die Bewerberinnen und Bewerber einem Test unterziehen müssen, damit sie zugelassen werden. Dies ist jedoch nicht in allen Ländern in Europa der Fall.

Auch was die Studiengebühren angeht, gibt es in den Ländern einige Unterschiede. Die meisten Informationen zum Thema Studium im Ausland gibt es inzwischen im Internet und häufig auf der Homepage der Zieluniversität.

Wie finde ich eine Wohnung für mein Studium im Ausland?

Wer eine passende Wohnung für ein Studium im Ausland sucht, findet meist auch über das Internet, oder eben direkt vor Ort in der Universitätsstadt entsprechende Angebote.

Oftmals lohnt es sich, auch auf die Aushänge am schwarzen Brett an der Universität selbst zu achten. Ebenso bieten Gruppen in sozialen Netzwerken gute Möglichkeiten, Informationen zu erhalten und sich darüber zu informieren, wo entsprechende Wohnungen gemietet werden können.

Der Umzug in das Ausland kann entweder mit Hilfe der eigenen Familie, oder aber auch mit einem professionellen Umzugsunternehmen absolviert werden. Häufig ist dies davon abhängig, wohin man zieht und natürlich auch davon, wie weit es von zu Hause weg ist. Manchmal ist es attraktiver, vor Ort neue Möbel zu kaufen, als die eigenen Möbel von zu Hause mit zu führen.

Gebrauchte Möbel gibt es z.B. über typische Verkaufsplattformen und auch über Studentennetzwerke sehr schnell und meist zu niedrigen Preisen. Ebenso ist es denkbar, dass Möbel vom Vorbesitzer der Wohnung übernommen werden.

Arbeiten und Wohnen in Österreich – was haben so genannte EWR Bürgerinnen und Bürger zu beachten?

In Österreich gibt es einige Bürgerinnen und Bürger, die aus der EU sowie aus der Schweiz kommen und sich hier länger als drei Monate lang aufhalten möchten. Grundsätzlich ist es erforderlich, dass bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten eine Anmeldebescheinigung vorzulegen ist.

Der entsprechende Antrag muss binnen 4 Monate ab der Einreise in Österreich gestellt werden. Nachdem die Personen 5 Jahre ununterbrochen und rechtmäßig ihren Aufenthalt in Österreich hatten, erwerben sie automatisch das Recht auf einen Daueraufenthalt. Darüber können sie eine Bescheinigung mit dem Titel „Bescheinigung des Daueraufenthalts“ bekommen.

Um länger als 3 Monate in Österreich bleiben zu dürfen ist es wichtig, dass die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden. Dies ist dann der Fall, wenn sie in Österreich als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer sowie als Selbstständige tätig sind. Ebenso ist es möglich, dass ausreichende Existenzmittel für sie selbst und für ihre Familien vorhanden sind sowie ein umfangreicher Krankenversicherungsschutz.

Das bedeutet, dass während des Aufenthaltes in Österreich keine Sozialhilfeleistungen beansprucht werden oder Ausgleichszulagen erfragt werden.
Ebenso dürfen Personen länger als 3 Monate in Österreich bleiben, wenn sie zum Beispiel einer Ausbildung sowie eine Berufsausbildung absolvieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ausbildung an einer öffentlichen Schule oder an einer Privatschule sowie einer anderen Bildungseinrichtung absolviert wird. Der entsprechende Krankenversicherungsschutz muss ebenfalls vorhanden sein, so dass Sozialhilfeleistungen nicht beansprucht werden.

Welche Möglichkeiten haben Drittstaatenangehörige in Österreich?

Zu den so genannten Drittstaatenangehörigen Bürgerinnen und Bürger gehören Personen, die weder EU Bürger bzw. EU Bürgerin noch EWR Bürgerinnen oder Bürger sind. Auch ist es erforderlich, dass die Personen nicht aus der Schweiz kommen.

Sollten Personen aus so genannten Drittstaaten in Österreich länger als 6 Monate bleiben wollen, benötigen sie einen Aufenthaltstitel. Wenn sie unionsrechtlich aufenthaltsberechtigt sind, ist dies nicht erforderlich. Personen, die aus der Schweiz kommen, sind den EWR Bürgerinnen und Bürger in zahlreichen Bereichen gleichgestellt.

Der Aufenthaltstitel wird in Österreich für einen bestimmten Zweck ausgestellt. Nur wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden, ist es möglich, dass der Titel geändert wird. Der Aufenthaltstitel wird in Österreich in Form einer Scheckkarte ausgestellt, so dass er im Portemonnaie mitgeführt werden kann.

Wie lange ist der Aufenthaltstitel in Österreich gültig?

Der Aufenthaltstitel ist in der Regel über einen Zeitraum von 12 Monaten gültig. Es gibt jedoch als Ausnahme die Blaue Karte EU und die Rot-Weiß-Rot-Karte. Mit Hilfe der Blaue Karte EU ist es möglich, dass der Aufenthaltstitel über einen Zeitraum von 2 Jahren ausgestellt wird. Auch die Rot-Weiß-Rot Karte wird über einen Zeitraum von 2 Jahren ausgestellt.

Wer die Niederlassungsbewilligung-Forscher erhält, kann diese mit einer Dauer von bis zu 2 Jahren ausstellen lassen. Sofern die Person aus den Drittstaaten das Modul 1 der Integrationsvereinbarung erfüllt hat und in den vergangenen zwei Jahren durchgehend in Österreich rechtmäßig niedergelassen war, ist es möglich, dass bestimmte Aufenthaltstitel wie die Rot-Weiß-Rot-Karte plus oder diverse Niederlassungsbewilligungen über 3 Jahre ausgestellt werden.

Sollte der Aufenthaltstitel über einen kürzeren Zeitraum benötigt werden, als die maximal angegebene Zeit, so wird er nur über diesen Zeitraum ausgestellt.
Mit einer Aufenthaltsdauer von 5 Jahren kann der Aufenthaltstitel Daueraufenthalt – EU genutzt werden. Auch wenn die Karte in ihrer Gültigkeit befristet ist, ist das unbefristete Aufenthaltsrecht vorhanden.

Umzug nach Österreich – was kostet ein Umzug und welche Umzugsfirmen sind zu empfehlen?

Wer in Österreich umziehen möchte, muss sich natürlich über Umzugsfirmen informieren. Gerade in den großen Städten wie z.B. in Graz und Wien gibt es jede Menge Wohnungen, die jedes Jahr neu vergeben werden.

Umzugsunternehmen in Wien

In Wien gibt es eine große Auswahl an Umzugsfirmen. Viele von Ihnen haben eine Homepage, so dass man sich über die Dienstleistungen und auch über die Preise informieren kann. Auch Entrümpelungen sowie Umzüge ins Ausland werden über die Portale angeboten.

Umzugsunternehmen in Graz

Die Auswahl der Umzugsunternehmer und Spediteure in Graz ist recht groß, so dass schnell ein passendes Unternehmen gefunden werden kann. Einige Unternehmen bieten sogar Kontaktformulare sowie Preisinformationen auf ihren Webseiten an, so dass es sich lohnen kann, diese zu vergleichen.

Was kostet ein Umzugsunternehmen in Österreich? – Wieviel kostet ein Umzug?

Wer in Österreich umziehen möchte, der muss damit rechnen, dass der Umzug pauschal, oder nach Dauer verrechnet wird. In der Praxis bedeutet dies, dass zum Beispiel ein Umzug einer kleinen Wohnung mit 2 Möbelpackern und 1 LKW pro Stunde 48 Euro inkl. Mehrwertsteuer kostet. Wer mit einem kompletten Haushalt umziehen möchte, muss pro Stunde mit 4 Personen und einem LKW rechnen. Dies kostet inkl. Mehrwertsteuer dann 98 Euro je Stunde.

Unter dem Strich betrachtet sind die Kosten für einen Umzug in Österreich gar nicht so hoch. Das bedeutet konkret, dass ein kleinerer Umzug, der in z.B. 4 Stunden erledigt ist ohne Probleme rund 200 Euro kostet. Dafür hat man alles auf einmal erledigt und muss die schweren Dinge nicht selbst tragen. Lediglich das Packen der Kisten und Kartons wird von keinem übernommen.

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