Unternehmen gründen in Österreich – NeuFöG, Anleitung und Voraussetzungen

Jedes Jahr werden in Österreich viele Unternehmen gegründet, doch all das geschieht nicht ohne einen gewissen Risikofaktor. Es existiert kein allgemeingültiges Rezept, mit dem man garantiert ein Unternehmen schafft, das auf Dauer Bestand hat.

Zahlreiche Faktoren spielen hierbei eine Rolle. So kommt es beispielsweise nicht einzig auf die Persönlichkeit des Jungunternehmers an, sondern auch auf die Strategien und Motivation. Helfen lassen kann an sich bei der Unternehmensgründung von bestehenden Tipps im folgenden Ratgeber.

Grundsätzliche Überlegungen

Ein wichtiger Aspekt, der mit Überlegungen zur Selbständigkeit einhergeht, ist der Standort des Gewerbes, sofern es sich natürlich nicht um ein standortunabhängiges Geschäft handelt. Soll beispielsweise ein Laden oder eine Liegenschaft gemietet werden?

Wichtig: Lassen Sie sich umfassend beraten!

Vielleicht wäre sogar eine Pachtung oder ein Kauf sinnvoller? Solche und ähnliche Überlegungen sind zentral. Untrennbar mit dem Standort verbunden ist natürlich auch die Kundenstruktur. Welche Kunden kann man am jeweiligen Standort erreichen, wer sind überhaupt die potenziellen Kunden? Nicht selten passiert es, dass mit der falschen Standortauswahl eine Menge Potenzial verloren geht.

Inhalt:

Ebenso entscheidend ist die Frage nach der Konkurrenz und den Mitbewerbern. Sind einige davon vorhanden, sollte man sie genau studieren. Doch auch anders herum kann die Fragestellung entscheidend sein. Gibt es beispielsweise keine Konkurrenz, so könnten dafür einschlägige Gründe vorliegen.

Einer der zentralen Punkte richtet die Aufmerksamkeit auf die Frage, was den Kunden am eigenen Unternehmen überzeugen soll. Allein hieran lässt sich eine saubere Abgrenzung zur Konkurrenz vornehmen.

Es ist wichtig, sich im Vorfeld der einen oder anderen Überlegung zu widmen und die Antworten genau zu analysieren. Ebenso kann es sinnvoll sein, Freunde und Bekannte mit einzubeziehen. Je mehr Meinungen und Sichtweisen vorhanden sind, umso besser ist es für das eigene Unternehmen.

Vor- und Nachteile in der Selbständigkeit

Die Selbständigkeit ist nicht für jeden geschaffen. Der wohl größte Vorteil ist, dass man sein eigener Chef ist. Doch dieser kommt nicht ohne eine ganze Reihe von Schwierigkeiten. So ergibt sich beispielsweise als 1-Mann-Betrieb nicht selten eine Arbeitszeit von bis zu 60 Stunden pro Woche.

Wichtig: Ihr Unternehmen genau planen und Ziele planen!

Das wiederum führt zur Belastung für die gesamte Familie. Schwierig wird es auch in Krankheitsfällen, da der Betrieb nicht wirklich aufrecht erhalten werden kann. Nicht selten kommt es auf diese Weise zu finanziellen Einbußen, weil Rückzahlungen, Sozialversicherungsbeiträge und Steuern permanent eingefordert werden.

Sehr empfehlenswert ist daher, eine Arbeitsausfallversicherung abzuschließen, um geringfügige Ausfälle abzufedern.

Findet die Arbeit nicht alleine, sondern im Team statt, so ist eine aufwendige Suche nach dem richtigen Personal vonnöten. Dieses ist nämlich nicht so einfach zu finden, schließlich hängt vom Personal auch direkt die Kundenzufriedenheit ab.

Lohnt sich eine Unternehmensgründung?

Hierbei handelt es sich um eine wichtige Frage, die nach Möglichkeit vor der Gründung beleuchtet werden sollte. Folgende Faktoren sind dabei zu berücksichtigen:

  • Wie verhalten sich Angebot und Nachfrage zueinander?
  • Steht man einer großen oder eher kleinen Konkurrenz gegenüber?
  • Unterliegt der Markt starken Schwankungen?
  • Können Prognosen für die Zukunft erstellt werden?
  • Existieren vielleicht Marktlücken mit großem Potenzial?
  • Welche Entwicklung gab es in den letzten Jahren?
  • Wie kann man sich von anderen Anbietern abheben?

Weitere Ratgeber zum Thema Gründen & Selbständigkeit im Förderportal

Wann liegt eine Neugründung vor?

Von einer Neugründung spricht man, sobald eine noch nicht vorhandene Betriebsstruktur durch die Neueröffnung eines gewerblichen, forst- und landwirtschaftlichen beziehungsweise einem selbständigen Erwerb dienenden Betriebs geschaffen wird. Dabei darf der neue Betriebsinhaber im Rahmen der letzten 5 Jahre nicht in ähnlicher Art beherrschend betrieblich tätig gewesen sein.

Es darf außerdem keine bloße Änderung in der Rechtsform bezüglich eines bereits vorhandenen Betriebs erfolgen, ebenso wenig wie ein Wechsel des Betriebsinhabers eines vorhandenen Betriebs durch entgeltliche oder auch unentgeltliche Betriebsübertragung.

 

Als Betriebsinhaber nach dem NeuFöG gelten zum einen Einzelunternehmer, aber auch Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften. Wichtig ist, dass die letzten beiden entweder zu mindestens 50 Prozent am Vermögen beteiligt sind oder aber zu mehr als 25 Prozent am Vermögen beteiligt und weiterhin mit der Geschäftsführung verbunden sind.

Bei der Neugründung wird jener Kalendermonat als Gründungsdatum festgesetzt, in welchem der Betriebsinhaber zum ersten Mal werbend in Erscheinung tritt sowie die für seinen Betrieb typischen Leistungen auf dem Markt anbietet.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Die allgemeinen Voraussetzungen für eine Neugründung in Österreich besagen, dass ein Mindestalter von 18 Jahren erfüllt sein muss, die österreichische beziehungsweise die EU-Staatsbürgerschaft zu bestehen hat und keine Konkurse oder Insolvenzfälle in der Insolvenzdatei aufscheinen dürfen.

Außerdem dürfen beim Gründer keine strafrechtlichen Verurteilungen vorliegen, die eine Freiheitsstrafe von 3 Monaten oder eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen übersteigen.

Gibt es Unterstützung seitens der Wirtschaftskammer?

Kommt es zum ersten Gespräch mit der Wirtschaftskammer, so stehen vor allem gewerberechtliche Fragen im Fokus. Darüber hinaus bietet sie Informationen über die möglichen Auswirkungen der Selbständigkeit auf die Pensions-, die Kranken- und Unfallversicherung an.

NeuFöG Förderung in Österreich

Alle Neugründer erhalten außerdem die sogenannte NeuFöG-Bestätigung, sodass sämtliche Behörden auf die normalerweise vorzuschreibenden Gebühren verzichten. Zusammen mit dem Unternehmertraining und der Gründer-Akademie wird über das WIFI ein weit gefächertes Kursangebot für Jungunternehmer angeboten, das freiwillig vor der in Kraft tretenden Selbständigkeit beansprucht werden kann.

Quelle und Details: https://www.wko.at/service/steuern/neugruendungs-foerderungsgesetz-fuer-neugruender-faq.html

Wie viel Zeit ist für die Planung der Firmengründung einzuberechnen?

Die Zeitplanung hängt stark davon ab, in welchem Umfang man das Gewerbe künftig ausüben wird.

So wird das Gewerbe eines Warenpräsentators eher wenig Zeitaufwand benötigen, während die Planung für ein produzierendes Gewerbe allein schon wegen der anlagerechtlichen Genehmigungen bis zu einem Jahr oder darüber hinaus dauern kann.

Wie läuft die Finanzierung?

Wenn die Idee für eine Unternehmensgründung steht und die wichtigen Anforderungen erfüllt sind, so geht es an die Finanzierung. Doch nicht jeder verfügt über genug Startkapital. Hierzu gibt es Anlaufstellen in jedem österreichischen Bundesland, an die sich ein Unternehmensgründer wenden kann.

Eine Beratung oder bestimmte Informationen, die beispielsweise bei der Wirtschaftskammer oder beim Land selbst in Anspruch genommen werden können, sind hilfreich. Oftmals kann man als Jungunternehmer Förderungen oder Kredite beantragen, um den Traum vom Unternehmen zu realisieren.

Auf keinen Fall fehlen darf der Businessplan, was im Prinzip ein schriftliches Unternehmenskonzept darstellt. Darin sollten alle Schritte enthalten sein, die der Unternehmer für die Umsetzung der Geschäftsidee plant.

Welche Vorteile bietet ein Businessplan?

Fast alle Kapitalgeber bestehen auf den Businessplan, sodass er zum essenziellen Faktor für die Finanzierung wird. Beinhalten sollte er zum einen Visionen und Annahmen, aber auch Markteinschätzungen und Prognosen.

Mithilfe der so erarbeiteten Punkte werden die Realisierbarkeit, die Wirtschaftlichkeit und der Kundennutzen geprüft.
Sobald der Kapitalbedarf ermittelt wurde, kommt es zur Frage, in welchen Anteilen die Finanzierung läuft. Grundlegend gibt es verschiedene Wege:

  • Eigenkapital: Hierin enthalten sind Eigenleistungen, Eigenmitte, Business Angels, informelle Geldgeber, Börsengänge und Gewinnwertpapiere
  • Fremdkapital: Lieferantenkredite, Banken, Kundenanzahlungen
  • Alternative Finanzierungen: Factoring, Leasing
  • Förderungen: bundesweite Förderungen, Zuschüsse, Haftungsübernahmen, landesspezifische Förderungen

Wie meldet man sein Gewerbe an?

Wie das Gewerbe angemeldet werden muss, hängt vom Standort desselben ab, sodass die jeweilige Bezirksverwaltungsbehörde zuständig ist. Es handelt sich dabei um die Bezirkshauptmannschaft, das magistratische Bezirksamt oder das Magistrat. In einigen Fällen kommt es im Voraus sogar zur Unternehmensprüfung.

Sind bei der Anmeldung alle Voraussetzungen erfüllt, hindert einen nichts mehr am sofortigen Arbeitsbeginn.

Bei wenigen speziellen Gewerben darf allerdings erst begonnen werden, sobald ein rechtskräftiger Erteilungsbescheid existiert. Die Anmeldung des Gewerbes muss grundsätzlich die folgenden Punkte erfüllen:

  • persönliche Angaben: Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Wohnort
  • exakte Bezeichnung des Gewerbes
  • Standort

Ebenso ist es wichtig, die nötigen Unterlagen einzureichen, welche in die Unternehmensarten gegliedert sind. So werden für ein Einzelunternehmen der Reisepass, die Heirats- bzw. Scheidungsurkunde, Erklärung über das Nichtvorhandensein von Gewerbe-Ausschlussgründen, Zeugnisse über akademische Grade, ein Befähigungsnachweis und die NeuFöG-Bestätigung von der Wirtschaftskammer benötigt.

Für Gesellschaften ist es wichtig, einen Firmenbuchauszug und eine Erklärung zur Bestellung eines gewerberechtlichen Leiters einzureichen. Als gewerberechtlicher Geschäftsführer müssen ebenfalls der Reisepass, die Heirats- oder Scheidungsurkunde und der Befähigungsausweis vorliegen.

Tipps zur Versicherung – Wie sollte ich mein Unternehmen versichern?

Ein Einzelunternehmer, der gewerblich tätig ist, ist aufgrund dessen Mitglied der Wirtschaftskammer und daher GSVG-versichert. Die GSVG ist eine Pflichtversicherung, die nach dem gewerblichen Sozialversicherungsgesetz im Rahmen der Sozialversicherungsanstalt in Kraft tritt.

Sollte ein Unternehmer nicht Mitglied der Wirtschaftskammer sein, so ist er, je nach Höhe des Einkommens, ebenfalls nach dem GSVG versichert. Der Umfang der Versicherung umfasst dabei die Unfall-, Kranken- und Pensionsversicherung. Bemessen werden die Sozialversicherungsbeiträge am jeweils erzielten Einkommen im Kalenderjahr. GSVG-Pflichtversicherte haben grundsätzlich keine Arbeitslosenversicherung, können diese aber freiwillig hinzufügen.

Das Gewerbe für juristische Personen und Gesellschaften

Welche Rechtsform eine Gesellschaft nach sich zieht, ist erst einmal unwichtig, notwendig wird ein entsprechender Auszug aus dem Firmenbuch sowieso. Diesen kann man beispielsweise über die Gewerbebehörde beantragen, wobei dort nicht selten eine Rechnung in Gebühr gestellt wird. Als juristische Person hat man bei der Anmeldung des Gewerbes den Nachweis für dessen Bestehen beizulegen. Vereine regeln das über ihr Vereinsregister, Genossenschaft müssen sich ebenfalls des Firmenbuchs bedienen.

Wenn man eine Gesellschaft oder eine juristische Person anmeldet, wird ein gewerbeberechtigter Gesellschafter notwendig. Dieser hat die Aufgabe, Personaldokumente vorzulegen und eine Anordnungsbefugnis beziehungsweise eine Einverständniserklärung in schriftlicher Form vorzuzeigen.

Sollte der Geschäftsführer im Angestelltenverhältnis zu der Gesellschaft stehen, braucht er bei seiner Anmeldung ebenfalls eine Anmeldebestätigung von der zuständigen Gebietskrankenkasse. Bei dieser Behörde kann man von einer Frist von drei Monaten ausgehen, während welcher alle Schriftstücke und Dokumente eingetroffen sein müssen. Dementsprechend kommt der Behörde auch die Pflicht zu, den Gewerbetreibenden oder den Geschäftsführer rechtzeitig zu informieren.

Welche Unternehmensform ist die beste?

Die Entscheidung, ein Unternehmen zu gründen, ist keine leichtfertige. Ohne guten Businessplan und Durchblick gerät selbst die beste Idee ins Wanken. Doch oftmals fehlt nicht nur das Know-how, sondern auch der Ehrgeiz.

Allzu schnell ist man als Einzelperson überfordert und gibt auf, ehe das Projekt überhaupt begonnen hat. Leichter wird es bereits mit einem Geschäftspartner. Denn so lassen sich die Kompetenzen und die Verantwortung fair verteilen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Demgegenüber gibt es Unternehmer, die sich nur ungern in die Karten schauen lassen und ihre Idee daher alleine verwirklichen wollen. Zwar ist das auch völlig legitim, nur sollte man sich hierzu im Voraus Gedanken machen. Tatsächlich ist das eine zentrale Fragestellung und beide Wege, sofern sie gut und vernünftig umgesetzt werden, haben ihre Vorteile.

Ein Einzelunternehmen eignet sich für Menschen, die erfahrungsgemäß eher alleine arbeiten und sehr perfektionistisch veranlagt sind. So haben sie freie Hand und müssen sich nicht mit Partnern absprechen.

Weiterhin können sich davon ausgehen, dass die Arbeit zu ihrer Zufriedenheit erledigt wird, da sie sie zum großen Teil selbst verwirklichen. Ebenso geht der Verdienst vollständig an einen selbst und muss nicht geteilt werden. Auch die Ausgaben sowie die Planung sind bei Einzelunternehmen meist geringer und einfacher.

Eine Gesellschaft hingegen bietet den klaren Vorteil, dass man die ganze Arbeit nicht allein bewältigen muss, wodurch man zeitlich viel flexibler agieren kann. Weiterhin wird es finanziell leichter sein, das nötige Kapital für die Unternehmensgründung aufzubringen.

Durch die gemeinsame Zusammenarbeit wird es möglich, Kompetenzen, die einem selbst fehlen, durch eine weitere Person auszugleichen. So kann nicht jeder, der gute Ideen hat, sie auch entsprechend umsetzen. Umgekehrt gibt es wirtschaftlich versierte Menschen, die für praktische Aufgaben eher wenig geeignet sind. In Österreich genügt es beispielsweise, wenn nur einer der Partner über eine Gewerbeberechtigung verfügt, was bei der Firmenbucheintragung entsprechend vermerkt wird.

Auch die Entscheidungsfindung kann einfacher vonstattengehen, wenn man nicht alleine dafür verantwortlich ist, sondern sich gemeinsam im Betrieb beraten kann. Durch die verschiedenen Standpunkte wird erst deutlich, wie bestimmte Chancen oder eine Geschäftssituation richtig einzuschätzen sind.

Neben all den Vorteilen dieser Unternehmensformen stehen natürlich auch die Nachteile, die man berücksichtigen sollte. So ist man als Einzelunternehmer zwar völlig unabhängig, trägt allerdings auch die gesamte Verantwortung.

Gerade in finanzieller Hinsicht kann das schiefgehen, schließlich haftet man unbeschränkt mit seinem Privatvermögen für die Unternehmensschulden. Eine berufliche Pleite wird damit automatisch auch zur privaten.

Im Gegensatz zu einer Gesellschaft fehlt die nötige Kontrollinstanz, sodass Schlimmeres teilweise nicht mehr verhindert werden kann. Aber nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich ist man sehr unflexibel. Bereits eine längere Erkrankung kann zum Stillstand und somit zu erheblichen Einbußen führen. Solange niemand arbeitet, kommt logischerweise auch kein Geld herein.

Bei Gesellschaften sieht es etwas anders aus. So schafft man sich dort einfacher zeitliche Freiräume und kann, falls nötig, füreinander einspringen. Allerdings wird man sich auch bei allen anderen Belangen, wie zum Beispiel Investitionen oder Vertragsabschlüssen, mit seinem Geschäftspartner absprechen müssen. Folglich ist man in seinen Handlungen immer an die Beteiligung und Entscheidung der anderen Person gebunden. Das schränkt die Unabhängigkeit stark ein. Durch jede weitere beteiligte Person entsteht außerdem ein Konfliktpotenzial. Schon häufig hat das Umsetzen einer gemeinsamen Idee zu Streit geführt und Freundschaften zerstört.

Beschäftigungsverbot 2019 für werdende Mütter in Österreich & Beschäftigungsverbot & Strafen für Ausländer & Einwanderer

An erster Stelle stehen hier werdende Mütter. Werdende Mütter haben ein Beschäftigungsverbot, damit sowohl die Mutter als auch das Kind nicht unter der Arbeit leiden müssen. Unter dieses Verbot fallen vor allem körperlich schwere Tätigkeiten und Aktivitäten, die eine Mutter sehr belasten können. Besteht die aktuelle Beschäftigung nur aus gefährlichen Arbeitsabläufen, wird die Arbeitsleistung komplett eingestellt. In der Regel fallen aber nur einigen Abläufe weg, und es bleiben kleinere Tätigkeiten übrig.

Neben schweren körperlichen und gesundheitsgefährdenden Arbeiten dürfen werdende Mütter nicht nachts arbeiten. Ausnahmen gibt es nur wenige.

Beispiel: Krankenpflegerin

Hier darf eine werdende Mutter nur bis 22 Uhr abends arbeiten und zwischen den Schichten muss mindestens eine Pause von elf Stunden liegen.

Motivkündigungsschutz in Österreich

Mütter sind seit 2016 noch besser vor einer Kündigung geschützt. Der sogenannte Motivkündigungsschutz dient dazu, dass Mütter, die innerhalb der ersten vier Monate nach der Entbindung des Kindes gekündigt werden, diese Kündigung anfechten können.

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Wichtig: Beschäftigungsverbot für werdende Mütter und Motivkündigungsschutz in Österreich
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Weiterhin dürfen Mütter nicht finanziell benachteiligt werden. Nach dem Mutterschutzgesetz müssen Sie das normale Entgelt der letztem zwölf Wochen erhalten.

Werdende Mütter sollen sich während der Arbeitszeit ausruhen können. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, einen Ruheraum bereit zu stellen, damit eine Mutter sich ausruhen kann. Außerdem darf die wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden nicht überschritten werden, d.h. werdende Mütter dürfen per Gesetz keine Überstunden leisten.

Das absolute Beschäftigungsverbot beginnt acht Wochen vor dem Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Entbindung. Damit soll sichergestellt werden, dass sich eine Mutter keinem unnötigen Stress aussetzt und sich um ihr Kind kümmern kann. Jegliche Beschäftigung ist in dieser Zeit untersagt und gesetzlich verboten.

Quelle: https://www.arbeiterkammer.at/beratung/berufundfamilie/Mutterschutz/Beschaeftigungsverbot.html

Beschäftigungsverbot für Einwanderer

Das IOM (Internationale Organisation für Migration in Österreich) wurde 1952 gegründet, als Österreich eines der ersten Mitglieder der Organisation wurde.

Die Hauptaufgabe des IOM besteht darin, nationale Migrationsprobleme und sich abzeichnende Trends zu analysieren und entsprechende nationale Projekte und Programme zu entwickeln und umzusetzen. Die Kontaktstellen haben nationale Netzwerke aufgebaut, die aus Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen bestehen, die im Bereich Migration und Asyl tätig sind. Im Allgemeinen betreiben die nationalen Kontaktstellen keine Primärforschung, sondern sammeln und analysieren vorhandene Daten und Informationen.

Was überprüft das IOM:

  • Ausmaß der illegalen Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen (DSA)
  • Wichtige Präventions- und Identifizierungsmaßnahmen in Bezug auf die illegale Beschäftigung von DSAs in Ihrem (Mitgliedstaat) Staat
  • Mögliche Sanktionen für Arbeitgeber sowie Sanktionen und andere Ergebnisse für DSAs
  • Mechanismen für den Zugang zu Gerichten und die Durchsetzung der Rechte von illegal beschäftigten Drittstaatsangehörigen

Maßnahmen zur Bekämpfung

Die Bekämpfung der Beschäftigung mit dem Beschäftigten in all seinen Aspekten hat in Österreich eine politische Priorität, während die Identifizierung von sich illegal in Österreich aufhaltend und illegal arbeitenden Migranten eine besonders hohe Priorität hat.

Details zur Ausländerbeschäftigung als ArbeitgeberIn beachten!

Betrachtet man jedoch die allgemeine Situation der illegalen Beschäftigung, wird deutlich, dass die undokumentierte Beschäftigung von entsandten Arbeitnehmern aus den östlichen EU-Mitgliedstaaten in Verbindung mit Lohndumping die vorherrschende Form der illegalen Beschäftigung in Österreich darstellt. Die Gesamtzahl der in Österreich erfassten illegalen Arbeitnehmer waren EU-Bürger. Am stärksten betroffen sind die Bereiche Bauwesen, Gastronomie, Tourismus und Landwirtschaft.

Quelle: https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Grundlegendes_zur_Auslaenderbeschaeftigung.html

Die wichtigste Maßnahme in Österreich zur Verhinderung der illegalen Beschäftigung von Ausländern besteht darin, Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen Informationen über den Wohnsitz / die Niederlassung und den Zugang zum Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Solche Informationen werden auf verschiedenen Wegen bereitgestellt, einschließlich Websites, Broschüren und Beratung. Die Effektivität der Information der Mitarbeiter insbesondere wird jedoch beeinträchtigt, wenn sie nicht darüber informiert werden, ob eine Arbeitserlaubnis erteilt wurde.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ist dennoch der Ansicht, dass Informationen bereitgestellt, Inspektionen durchgeführt und die gesetzlich festgelegten Sanktionen als wirksame Faktoren zur Verhinderung der illegalen Beschäftigung von Ausländern verhängt werden. Die Präventionsmaßnahmen unterscheiden nicht zwischen unregelmäßigem und regelmäßigem Verbleib illegaler Angestellter.

Quelle:https://www.wko.at/service/w/wirtschaftsrecht-gewerberecht/Ueberblick_ueber_die_Rechtsfolgen_von_Pfusch_im_Sozial_3.pdf

Schlüsselidentifikationsmaßnahmen umfassen Inspektionen und Kontrollen von Betriebsgeländen und Fahrzeugen am Straßenrand durch die Finanzpolizei. Bei einer solchen Überprüfung vor Ort werden hauptsächlich die Mitarbeiter befragt und ihre Dokumente geprüft.

Diese Überprüfungen sind allgemeiner Natur und richten sich an alle Beschäftigten, die sich unregelmäßig oder regelmäßig aufhalten. Es wird davon ausgegangen, dass die Überprüfung eine gewisse abschreckende Wirkung hat, die durch die Veröffentlichung solcher Aktivitäten noch verstärkt werden kann.

Quelle: https://www.bmf.gv.at/betrugsbekaempfung/entsendung-zentrale-koordination/entsendemeldungen-zentrale-koordinationsstelle.html, https://www.wirtschaftsanwaelte.at/kontrolle-illegaler-arbeitnehmerbeschaftigung-kiab/

In Österreich ist es immer der Arbeitgeber, der wegen illegaler Beschäftigung sanktioniert wird, weil er dafür verantwortlich ist, dass die Beschäftigung gemäß dem Gesetz über die Beschäftigung von Ausländern dokumentiert und ordnungsgemäß ist.

Das österreichische Gesetz sieht verschiedene Sanktionen für Arbeitgeber vor, die ausländische Arbeitnehmer illegal einstellen. Bei solchen Sanktionen wird nicht zwischen Migranten aus Drittstaaten und EU-Bürgern unterschieden. Für den Einsatz von Ausländern, die sich unregelmäßig im Ausland aufhalten, werden bestimmte Geldbußen und Haftbedingungen festgesetzt.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ist die Stärke von Sanktionen für Arbeitgeber zu berücksichtigen.

In Österreich gibt es ziemlich hohe Strafen, die abschreckend wirken sollen. Ein Nachteil einiger Sanktionen ist, dass sie illegal beschäftigte Ausländer indirekt beeinflussen können, auch wenn die Verantwortung für illegale Beschäftigung nicht bei ihnen liegt.

Quelle: https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/sozialbetrug.html, https://derstandard.at/2000019877112/Strafe-fuer-Fluechtlingshelfer-als-illegaler-Arbeitgeber, https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/schwarzarbeit-warum-es-kaum-zu-hohen-strafen-kommt/150/3091/377939

Es gibt keine Sanktionen für Migranten aus Drittstaaten, weil in Österreich ein ausländischer Arbeitnehmer nicht wegen illegaler Beschäftigung bestraft werden kann.

Geldbußen oder Inhaftierungen werden daher nicht wegen rechtswidriger Beschäftigung als solcher verhängt, sondern nur wegen unregelmäßiger Aufenthalte oder zur Durchsetzung einer Abschiebung. Illegal beschäftigte Ausländer können jedoch mit verschiedenen anderen Konsequenzen wie dem Erlass einer Rückführungsentscheidung und einem Einreiseverbot oder dem Verlust von Aufenthaltsrechten konfrontiert werden.

Eine Regulierung der Beschäftigung oder des Wohnsitzes ist nicht vorgesehen. Im Hinblick auf den Zugang zur Justiz und die Durchsetzung von Rechten im Fall illegal beschäftigter Berufsgenossenschaften schreibt das österreichische Recht vor, dass Ausländer gegenüber ihren Arbeitgebern dieselben Rechte haben. Außerdem wird davon ausgegangen, dass die Beschäftigung mindestens drei Monate gedauert hat, sofern nichts anderes nachgewiesen wurde.

Diese Bestimmungen erleichtern zwar die Durchsetzung von Rechten, die Durchsetzung ist jedoch eine Herausforderung, da rechtlich beschäftigte Ausländer ihre Rechte oft nicht kennen. In Verbindung mit den geltenden Verjährungs- und Ablauffristen führt dieser Informationsmangel häufig dazu, dass Ansprüche erlöschen, bevor illegal beschäftigte Ausländer die Möglichkeit haben, sie geltend zu machen. Aber selbst wenn sie ihre Rechte kennen, ist die Erfahrung eines berechtigten Anspruchs eine Herausforderung für die Mitarbeiter illegal. Zu diesem Zweck müssen sie Beweise gegen ihre Arbeitgeber sammeln und aussagen, die sie aufgrund ihrer Anfälligkeit häufig nicht können.

Förderprogramme: Gezielte institutionelle Unterstützung von Selbstständigen und Existenzgründern

Auf verschiedenen Ebenen werden diverse Förderprogramme für Selbständige geboten. Werden Kreditanträge auf dem klassischen Weg abgelehnt, sind Förderprogramme eine sinnvolle Alternative. Gerade für Existenzgründer ist es wichtig, sich über Förderangebote zu informieren. Auch wer keine Sicherheiten hat, kann mit einer guten Idee, der richtigen Motivation und einem intelligenten Geschäftsmodell die benötigte Startsumme generieren. Ein starker Wille und Geduld sind Grundvoraussetzungen.

Förderprogramme der EU – Arbeitslose mit selbstständigen Ideen

Die EU bietet Selbständigen verschiedene Zugänge zu Finanzierungsmitteln. Entweder kann man Unterstützung in Form direkter Zuschüsse erhalten oder eine Finanzierung durch nationale und lokale Vermittler beantragen. Für Selbstständige bietet die EU ein Mikrofinanzierungsprogramm, durch das sich ein Kredit bis zu 25.000 Euro generieren lässt.

Natürlich muss man die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und den Geschäftsplan entsprechend verkaufen können. Das Instrument, welches Förderungen dieser Art vergibt, nennt sich Progress (Progress-Mikrofinanzierung). Den Fokus legt das Programm gezielt auf Personen in Arbeitslosigkeit mit dem Wunsch zur Selbstständigkeit. Wird eine Förderung gewährt, erhält der Geförderte ein Mentoring, das ihn bei der Umsetzung des Geschäftsplanes unterstützt.

Staatliche Kredite – Initiativen zur Förderung von Selbstständigen

Förderung von Unternehmern durch finanziellen Hilfestellung und beratende Tätigkeit

In Deutschland fördert die Mittelstandsbank KfW Kredite für Selbstständige und Unternehmensgründer. In Österreich haben Selbstständige und solche, die es werden wollen, die Möglichkeit, einen Mikrokredit zu beantragen. Die Initiative des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) fördert die Selbstständigkeit.

Sie richtet sich an Selbstständige, deren Kreditanträge von den Banken abgewiesen werden, denen Eigenkapital und Sicherheiten fehlen. Details zu weiteren Angeboten für Selbständige gibt es im Ratgeber unter https://www.foerderportal.at/kredit-angebote-fuer-selbstaendige-ratgeber-zu-finanzierungen/ , dort besteht auch die Möglichkeit sich nach Alternativen zu staatlichen Förderungen zu informieren.

Der Mikrokredit – wie er funktioniert

Bei welcher Förderungsstelle auch immer ein Förderungskredit beantragt wird, laufen die Prozesse nach dem gleichen Schema ab. Um die Prozesse zu erläutern, wird hier der Ablauf am Beispiel der österreichischen Förderinitiative beschrieben.

Voraussetzungen für einen Mikrokredit

Um einen Mikrokredit durch die Förderinitiative zu erhalten, müssen beim Antragsteller gewisse Voraussetzungen gegeben sein, wie z.B. eine gegebene oder drohende Arbeitslosigkeit, eine atypische Beschäftigung, eine Benachteiligung am Arbeitsmarkt oder eine drohende oder gegebene Armut. Weiter hat der Antragsteller nicht die Möglichkeit, einen Kredit auf klassische Art zu bekommen. Man beachte: Mikrokredite werden nur für die Umsetzung oder Erweiterung selbstständiger Tätigkeiten vergeben. Eine genaue Liste von notwendigen Voraussetzungen lässt sich auf der Homepage der Initiative einsehen.

Die Konditionen bei Mikrokrediten

Mikrokredite an selbstständige Einzelpersonen können maximal 12.500 Euro betragen. An Personengesellschaften werden maximal 25.000 Euro vergeben. Normalerweise wird eine Laufzeit von fünf Jahren veranschlagt. Der Mikrokredit muss für Investitionen im Unternehmen verwendet werden. Die Initiative fordert diesen Nachweis. Es kommt auch vor, dass für den Nachweis die Vorlage von Rechnungen verlangt wird.

Der Mikrokredit-Prozess: Vom Antrag zur Rückzahlung

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Wichtig: Sich genau vorbereiten

Hat sich ein Selbstständiger oder eine Person, die vorhat selbstständig tätig zu werden, dazu entschieden einen Mikrokredit zu beantragen, funktioniert das folgendermaßen: Zunächst muss man sich auf der entsprechenden Plattform registrieren. Dann gilt es zu überprüfen, ob man überhaupt antragsberechtigt ist. Man sollte genug Zeit für die Antragsvorbereitung einplanen. Ist der Antrag fertig, wird dieser – zusammen mit dem Geschäftskonzept – an die Beratungsstelle gesendet.

Anschließend kann ein Termin mit der Expertenkommission vereinbart werden. Der Expertenkommission wird das Geschäftsmodell präsentiert – es gilt diese zu überzeugen. Verläuft der Termin zur Zufriedenheit des Antragstellers, wird der Antrag an die Entscheidungsträger weitergeleitet.

Die Entscheidungsträger können Überarbeitungen des Konzepts fordern. Fällt die Entscheidung zu Gunsten des Antragstellers aus, wird der Vertrag mit dem entsprechenden Institut abgeschlossen. Der Kredit wird ausbezahlt. Schließlich ist es noch erforderlich, einen Verwendungsnachweis zu erbringen. Es kann mit der Rückzahlung begonnen werden.

Startkredite für Existenzgründer

Empfehlung: Mit einem Startkredit als Gründer richtig loslegen

Existenzgründer können bei Förderinitiativen um einen Startkredit oder Gründungszuschuss ansuchen. Ein Startkredit finanziert Betriebsmittel und notwendige Investitionen.

Das Finanzierungsvolumen bewegt sich zwischen 1000 und 100.000 Euro. Tilgungsfreie Zeiträume sind bei solchen Förderungen meist inbegriffen. Sie haben den Zweck, Existenzgründer in der Anfangsphase zu entlasten.

Anbieter staatlicher Förderungsprogramme in Österreich:

Förderungsprogramme in Deutschland:

  • KfW-Mittelstandsbank
  • Bremer Aufbaubank
  • ConCap Frankfurter Gründerfonds
  • Daniel Lawaetz – Stiftung
  • IBB Investitionsbank Berlin
  • ILB Investitionsbank Brandenburg
  • Investitionsbank Sachsen-Anhalt
  • Investitionsbank Schleswig-Holstein
  • ISB Rheinland-Pfalz
  • L-Bank
  • LfA Förderbank Bayern
  • LFI Mecklenburg-Vorpommern
  • NBank Förderbank
  • NRW Bank
  • Sächsische Aufbaubank
  • Saarländische Investitionskreditbank
  • Thüringer Aufbaubank
  • WIBank

AplusB – Academia plus Business – Fördung für Unternehmensgründer

Da aller Anfang schwer ist, gibt es für die Gründung eines Unternehmens in Österreich mehrere Möglichkeiten, sich fördern und unterstützen zu lassen. Eine Anlaufstelle zur Koordination und Beratung ist hierbei die FFG, die Forschungsförderungsgesellschaft.

Diese bietet unter dem Titel AplusB – Academia plus Business die Unterstützung von Gründern aus dem akademischen Bereich an. Die Initiative kommt hierbei vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, kurz BMVIT. Für die Abwicklung des Förderprogrammes inklusive Beratung und Auswahl der Förderkandidaten ist die FFG betraut worden.

Welche Möglichkeiten bietet das Förderprogramm?

Mit der Förderung bzw. dem Förderangebot besteht für junge WissenschaftlerInnen die Option, sich beim Weg von der eigenen Idee bis zur Gründung eines Unternehmens profesionell durch Experten beraten zu lassen. Das heisst: Detaillierte und konkrete Beratung über die einzelnen Schritte der Gründung sowie Unterstützung im Gründungsprozess. Weiters soll auch das Unternehmertum und die Unternehmermentalität gefördert werden.

Wichtig: Förderung & Beratung gibt es mit AplusB

Wichtig: Förderung & Beratung gibt es mit AplusB

Welche Gründungen werden gefördert?

Das Programm unter dem Motto “AplusB” fördert in ganz Österreich aktuell in acht AplusB Zentren die akademischen Unternehmensgründungen sowie Spin-Offs.

  • Auch eine umfangreiche Studie zu den bisherigen Ergebnissen wurde durchgeführt, diese kann unter http://www.ffg.at/getdownload.php?id=5065 nachgelesen werden – von Dr. Kirsten Tangemann, erstellt mit Daten von Online-Fragebögen der TeilnehmerInnen am Förderprogramm.

AplusB – Zentren – Unterstützung für Firmengründungen

Folgende Maßnahmen und Möglichkeiten zur Förderung für junge WissenschaftlerInnen bieten die Zentren aktuell an:

  • Mobilisierung und Stimulierung von Gründungen, Interesse für Unternehmertum wecken (Veranstaltungen, Informationsarbeit, Lehrstühle für Entrepreneurship etc.).
  • Beratung, Qualifikation und Betreuung für eine Dauer von 1,5 Jahren (wissenschaftlich-fachliche Betreuung und Coaching, Management-Beratung, Weiterbildung, finanzielle Unterstützung).
  • Optimierung der Startbedingungen für die jungen Unternehmen durch entsprechende Kooperationen mit Financiers und mit anderen Programmen.

Quelle: https://www.ffg.at/content/aplusb-zentren

Zentren und Standorte im Überblick

  • accent, Niederösterreich
  • BCCS-Business Creation Center Salzburg, Salzburg
  • build!, Kärnten
  • CAST, Tirol
  • INiTS, Wien
  • SPG-Science Park Graz, Steiermark
  • tech2b, Oberösterreich
  • ZAT – Zentrum für Angewandte Technologie, Steiermark

Ansprechpartner und Kontakt zum AplusB Programm

Für weitere Fragen kann man sich entweder bei der FFG erkundigen, oder direkt bei der Programmleitung nachfragen – Dieses Programm wird aktuell (November 2014) von Mag. Silvia Laimgruber geleitet, Kontaktdaten: T 05/7755-2203
silvia.laimgruber@ffg.at .

Wir wünschen viel Erfolg mit ihrem Förderansuchen & viel Spaß beim Gründen & der Umsetzung ihrer Ideen!

 

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Kommentare

  1. Wolfgang says:

    Hallo wir wollen uns selbständig machen und wollen daher fragen ob wir es zu zweit als Geschäftsführer machen sollen oder nur einer wegen die Lohn kosten usw

    Mit freundlichen Grüßen Wolfgang

  2. Foerderportal Redaktion says:

    Hierbei sollte man mit einer Unternehmensberatung oder einem Steuerberater reden um verschiedene Optionen zu berechnen und zu besprechen.

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