Unternehmensberatung in Österreich – Vorteile, Methoden/Werkzeuge & Anbieter

Unternehmensberater werden immer häufiger von Firmen konsultiert, um beispielsweise das interne Management mit den Klienten zu verbessern, oder um passendes Personal für das Unternehmen zu finden.

Weitere Aufgabenbereiche eines Unternehmensberaters stellen Wirtschaftsprüfungen oder Ingenieurleistungen dar. Die Ausbildung und die Berufsbezeichnung kann in verschiedenen Ländern variieren.

So ist der Beruf des Unternehmensberaters in Österreich eine geschützte Berufsbezeichnung, die in der Gewerbeordnung fest verankert ist. Die verwandte Berufsbezeichnung „Wirtschaftsberatung“ ist hingegen eine nicht offizielle Berufsbezeichnung und besitzt keinen rechtlichen Hintergrund.

Demzufolge kann jeder ein „Wirtschaftsberater“ werden, daher ist bei solchen Angeboten Vorsicht geboten, da Wirtschaftsberater häufig keine fundierte Ausbildung auf dem Gebiet der Unternehmensberatung besitzen.

Wichtig auch für Unternehmer: Lassen Sie sich beraten

Unternehmensberatung: Ausbildung & Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Unternehmensberater kann durch viele verschiedene Ausbildungswege in Österreich erlangt werden. Grundlage bildet in den meisten Fällen eine kaufmännische oder eine betriebswirtschaftliche Ausbildung.

Besonders beliebt sind bei Unternehmensberatungsfirmen Abgänger eines betriebswirtschaftlichen Studiums. In Österreich gibt es zudem zwei berufsbildende höhere Schulen, die Wirtschaftsberatung und Consulting anbieten, die Dauer der Ausbildung beläuft sich bei beiden Schulen auf etwa fünf Jahre:

  • Handelsakademie in Braunau/Inn: Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule mit Fachrichtung SAP.
  • Handelsakademie in Mödling: Schwerpunkte in der Ausbildung sind Finanzconsulting, Controlling und Bilanzierung

Allerdings können auch abgeschlossene Studiumsabgänger aus anderen Zweigen Unternehmensberater in den einschlägigen Firmen werden. Besonders häufig sind dabei Abgänger der Fachrichtungen Pädagogik, Psychologie oder Medizin vertreten.

Diese Abgänger sollten vor dem Berufseinstieg sich allerdings noch etwaiges benötigtes betriebswirtschaftliches Wissen aneignen. Alle spezifischen Kenntnisse, die für die Ausübung des Berufs benötigt werden, werden meist durch diverse Schulungen betriebsintern vermittelt.

Weiterbildungen

Für all jene Unternehmensberater, die sich weiterbilden möchten, gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten und Bereiche, zwischen denen gewählt werden kann:

  • Human Resource Management
  • Projekt- und Prozesskompetenz
  • Coaching
  • Kommunikation
  • Akademischer Finanz- und Vermögensberater
  • Personal- und Organisationsentwicklung
  • Organisationsberatung

Methoden und Werkzeuge in der Unternehmensberatung

Methoden werden in der Unternehmensberatung auch gerne als Werkzeuge bezeichnet.

Jede Methode zielt darauf ab, die Kosten eines Unternehmens zu senken, die Effizienz zu steigern oder die Qualität der Produkte, die das Unternehmen herstellt, zu verbessern. Es gibt hierbei eine Vielzahl verschiedener Methoden, die meist schulungsintern vermittelt werden.

7Q- sieben Werkzeuge des Managements für Qualität

Die sieben Werkzeuge sind eine traditionelle Methode für die Klärung von Fakten,die Auswahl von Verbesserungsmaßnahmen und für die Schaffung von Transparenz.

Sie wurde in den 40er Jahren vom japanischen Chemiker Ishikwa Kaoru entwickelt und ist auch heute noch sehr beliebt. Die sieben Werkzeuge umfassen hierbei:

  • Prüfplan
  • Scatterplot (Streudiagramm)
  • Pareto-Diagramm
  • Qualitätsregelkarte
  • Flowchart (Aublaufplan des Programms)
  • Histogramm
  • Ishikawa- Diagramm

5S-Methode

Eine weitere Methode, die ihren Ursprung in Japan hat. Die 5S Methode zielt darauf ab, die Organisation des Arbeitsplatzes zu verbessern und dadurch mithilfe der Mitarbeiter die Qualität und die Produktivität der Produkte des Unternehmens zu steigern. Die 5S stehen hierbei für fünf japanische Begriffe:

  • Seiri: Dies bedeutet „Aussortieren“ und steht für das Weglegen von Dingen, die am Arbeitsplatz nichts zu suchen haben.
  • Seiton: Nach dem Aussortieren werden die verbliebenen benötigten Gegenstände fein säuberlich auf dem Arbeitsplatz sortiert. Blöcke werden abgelegt, Stifte in dazugehörige Behälter gefüllt.
  • Seiso: Säubern des Arbeitsplatzes. Kaputte Kugelschreiber o.Ä. werden aussortiert oder instand gesetzt, die Tischplatte und die Maus oder die Tastatur wird gereinigt.
  • Seiketsu: Standardisieren. Dies bedeutet, dass die Beschreibungen oder die Beschriftungen standardisiert werden, sodass sich jeder Mitarbeiter am Arbeitsplatz zurecht findet.
  • Shitsuke: Beibehaltung der oben genannten Maßnahmen. Selbstdiszipling und ständige Verbesserung.

Anticipatory Failure Determination (AFD)

Die Methode des AFD basiert auf der Grundlage des umgekehrten Denkens und der TRIZ-Methode. Hierbei wird der Fehler erst „erfunden“, damit er bereits im Voraus beseitigt werden kann.

Diese Methode hat sich besonders bei komplexen Problemfindungen bereits bestens bewährt und zielt darauf ab, Fehler in der Prozessstörung eines Unternehmens auch in Zukunft zu vermeiden.

Bewertungsverfahren (Concept Scoring)

Alle Bewertungsverfahren oder Bewertungsmethoden dienen dazu, etwaige Entscheidungen vorzubereiten oder für jeden nachvollziehbar zu treffen. Hierbei werden diverse Entscheidungskriterien hinzugezogen, nach denen die Entscheidungen bewertet und anschließend getroffen werden. Dies soll unter anderem auch Transparenz gewährleisten.

Deltalyze® (Daimler AG)

Deltalyze wurde von der Daimler AG entwickelt und dient in erster Hinsicht einer schnellen Problemlösung.

Bei der Methode wird das Problem zuerst eingegrenzt, anschließend werden die spezifischen Fehler benannt und eingegrenzt. Das Ergebnis muss bei der Methode immer messbar sein.

Die Vorgehensweise basiert hierbei auf dem DFAPIL-Modell:

  • 1.) Define (Definieren des Problems)
  • 2.) Failure Description (Beschreibung des Fehlers)
  • 3.) Analyze (Analyse des Fehlers und der Situation bzw. des Problems)
  • 4.) Prove (Beweise finden)
  • 5.) Improve (Verbesserung des Zustands)
  • 6.) Lesson learned (Was wurde aus dem Problem bzw. dem Fehler gelernt? Was kann besser gemacht werden?

DFMA (Design for Manufacturing and Assembly)

Die DFMA Methode ist in erster Hinsicht für alle Unternehmen geeignet, die Produkte und Waren herstellen. Die Ziele von DFMA sind eine Vereinfachung der Arbeit, die Senkung der Kosten für die Herstellung der Produkte, eine Steigerung der Produktivität der Arbeiter und eine optimale Anpassung des Produktes, damit es marktfähig bleibt.

Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse (FMEA)

Die Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse dient dazu, im Voraus Fehler zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Sie ist daher ein Werkzeug des Risikomanagements. Mögliche Risiken werden hierbei mit der Kennzahl RPZ bewertet.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP/Kaizen)

Diese Methode wird auch gerne als Kernelement des Lean Managements bezeichnet.

Sie zielt darauf ab, Mitarbeiter des Unternehmens aktiv in den Verbesserungsprozess einzubeziehen und auch die Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung des Unternehmens nicht unberücksichtigt zu lassen. Zudem soll die Motivation und die Zufriedenheit der Mitarbeiter gesteigert werden, sodass in diesem Zuge auch die Produktivität des Unternehmens steigt.

Kepner-Trigoe Problem Analysis

Die Problemanalyse nach Kepner Trigoe beinhaltet verschiedene Methoden, die zur Problemanalyse und zur Bewertung von verschiedenen Lösungen und Konzepten herangezogen werden. Es wird hierbei zwischen vier verschiedenen Methoden unterschieden:

  • Kepner Tregoe: Problemanalyse – Entscheidungsfindung
  • Kepner Tregoe: Problemanalyse – Problemlösungstechnik
  • Kepner Tregoe – Entscheidungsfindung
  • Kepner Tregoe – Analyse von potentiellen Problemen

Messsystemanalyse (MSA)

Mit der Messsystemanalyse werden die Messmittelfähigkeit und die Messsystemfähigkeit überprüft. Dank der Analyse wird die Richtigkeit der Messergebnisse gewährleistet.

Mind Mapping/ Brainstorming

Brainstorming oder Mind Mapping wird gerne von Moderatoren von Meetings verwendet, um neue Problemlösungen zu finden und zu dokumentieren.

Der Vorteil vom Mind Mapping liegt in der einfachen, strukturierten Darstellungsweise von komplexen Sachverhalten. Des Weiteren wird die Methode des Mind Mapping gerne bei der Erarbeitung von Ishikawa-Diagrammen gewählt.

PDCA – Deming-Zyklus

Diese Methode gehört zu den Methoden des Lean Managements. Sie gilt als gedanklich- ideelle Grundlage für die Kaizen Methode. Des Weiteren ist sie die Vorläufermethode von DMAIC, das im Six Sigma angewandt wird.

Zugrunde liegen der Methode vier Hauptfaktoren:

  • Plan (Plane)
  • Do (Probiere das Geplante aus)
  • Check (Überprüfe)
  • Act (Setze das Geplante um)

Prozessanalyse/Wertstromanalyse

Mithilfe dieser Analyse werden Prozesse transparent dargestellt. Des Weiteren dient die Analyse zur Identifizierung diverser Engpässe oder Schnittstellen. Verschwendung oder Potential zur Verbesserung werden mithilfe dieser Analyse ebenfalls aufgedeckt.

Quality Function Deployment (QFD)

Die QFD Methode ist ebenfalls eine Methode, die in Japan ihren Ursprung hat. Die Methode wird in der frühen Phase einer Entstehung eines Produktes oder Prozesses eingesetzt und dient dem Qualitätsmanagement.

Mithilfe von QFD werden potentielle Kunden bestimmt. Zudem werden Kundenwünsche gesammelt und bewertet, diese fließen im Anschluss in ein Lastenheft oder technische Spezifikationen ein.

Des Weiteren soll QFD darauf abzielen, die Kosten für die Produktion möglichst gering zu halten und die Zeit, die für die Entwicklung benötigt wird, zu verkürzen. Überdies sollen etwaige Korrekturen oder Nacharbeit, die das Produkt betreffen, vermieden werden.

Six Sigma & Lean Six Sigma

Die Kernmethode des Six Sigma stellt der DMAIC-Ansatz dar. DMAIC bedeutet:

  • Define (definiere)
  • Measure (messe)
  • Analyse (analysiere)
  • Improve (verbessere)
  • Check (überprüfe)

Six Sigma soll daher die Transparenz von Prozessen fördern, sowie die Messbarkeit und die Steuerbarkeit derselben.

Des Weiteren soll die Qualität der Prozesse gefördert werden. Eine Form des Six Sigma ist zudem das Lean Six Sigma. Hierbei werden Werkzeuge des Lean Managements mit Werkzeugen des Six Sigmas kombiniert.

Statistische Prozesskontrolle (SPC)

Diese Methode dient der Überwachung und der Visualisierung von Prozessen und deren Zustand. Prozessstörungen sollen im Voraus erkannt werden, damit vor der eintretenden Störung präventive Maßnahmen ergriffen werden können.

Theory of Constraints (TOC)

Die TOC Methode wurde von E. Goldratt entwickelt. Sie dient zur Verkürzung von etwaigen Durchlaufzeiten und der Reduzierung von bestehenden Beständen.

Des Weiteren sollen Engpässe in der Wertschöpfungskette erkannt werden. Bei richtiger Anwendung der Methode wird die Zufriedenheit der Kunden gesteigert und der Cashflow des Unternehmens wird verbessert.

Welche Unternehmensberatung passt zu mir?

Gerade Neulinge im Bereich der Unternehmensberatung fragen sich häufig, in welchem Unternehmen oder in welcher Sparte sie am besten aufgehoben sind. Denn: Unternehmensberatung ist nicht immer gleich Unternehmensberatung.

Jemand, der viel Spaß damit hat, IT-Techniken zu entwickeln und zu überwachen, wird wohl nicht gerne in der Personalberatung arbeiten. Umgekehrt wird eine ausgebildete Psychologin, die in der Unternehmensberatung tätig sein möchte, keine Freude mit Ingenieursberatungen haben.

Allerdings gibt es auch Unterschiede bei den verschiedenen Unternehmen, die eine Unternehmensberatung anbieten. Daher sollte Schritt für Schritt erörtert werden, welchem Typ man entspricht und was man sich von der Unternehmensberaterbranche erhofft.

Die richtige Auswahl des Unternehmens

In der Unternehmensberatungsbranche gibt es sowohl kleinere und mittlere Betriebe, als auch renommierte große Konzerne. Gerade kleine und mittlere Betriebe stellen gerne studierte Betriebswirtschaftler ein, die schon eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich genossen haben.

Vor allem Unternehmertypen sind in diesen Betrieben gut aufgehoben, da der Arbeitsplatz immer am selben Ort ist und die Arbeitszeiten nicht stark schwanken. Kleine und mittlere Unternehmen erwarten häufig keine langen Auslandseinsätze, daher eignet sich diese Option vor allem für bodenständige Menschen, denen das Reisen nicht allzu sehr zusagt.

Des Weiteren herrscht dort oftmals ein persönlicheres und familiäreres Klima. Im Gegensatz zu den kleinen Betrieben nehmen große Konzerne allerdings auch gerne Studienabgänger aller Studiengänge auf.

Da sie eine Vielzahl verschiedener Kunden haben, findet sich so meist für jeden Studienabgänger ein passendes Unternehmen, das beraten werden kann. Des Weiteren werden die Unternehmensberater eines großen Konzerns häufig auf Auslandseinsätze geschickt, sodass das Reisen eine große Rolle spielt. Im Endeffekt stellt die Wahl des Betriebs eine persönliche Entscheidung dar, die je nach Typ getroffen werden muss.

Die richtige Auswahl des Beratungssegments

In der Unternehmensberatung gibt es verschiedene Sparten, die für verschiedene Consulting-Angebote ausgelegt sind.

Die Wahl der Sparte sollte sorgfältig getroffen werden. Jene, die sich unsicher sind, sollten im Voraus verschiedene Praktika in den Sparten absolvieren, um herauszufinden, in welcher Sparte sie sich am Wohlsten fühlen würden.

Organisationsberatung

Diese Art der Beratung wird meist von kleineren oder mittleren Unternehmen angeboten.

Diese Beratungen zielen darauf ab, die Mitarbeiterführung, die Kommunikation, Leadership oder das Personalwesen, sowie die Organisationsentwicklung des zu beratenden Unternehmens zu verbessern. Des Weiteren stehen Organisationsberater mit Rat und Tat bei der Einstellung neuer Mitarbeiter dem Unternehmen zur Seite.

Management- und Strategieberatung

Diese Art der Beratung wird gerne von großen Unternehmen in Anspruch genommen. Managementberater stehen dem Unternehmen bei Fragen, die das Marketing, die Logistik, die Führung oder die Produktion betreffen, zur Seite und arbeiten in Teams diverse Strategien zur Verbesserung aus.

Managementberater müssen oft lange Reisen unternehmen, zudem ist das Arbeitspensum meist höher als in allen anderen Sparten. Berater, die sich für diese Sparte entscheiden, sollten sich auf ein Leben mit langen Arbeitstagen, vielen Reisen und einen hohen Leistungsanspruch gefasst machen.

Prozess- und IT-Beratungen

Die Sparte der Prozess- und IT-Beratungen ist noch relativ neu. Vor allem kleinere Betriebe spezialisieren sich auf diese Art von Beratung. Die Hauptaufgaben eines Prozessberaters stellen die Optimierung und die Automatisierung diverser Geschäftsabläufe dar.

Gerade Studienabgänger eines IT-Studiums werden hier eine passende Sparte für sich finden, da sie dem Kunden nicht nur wertvolle Businessberatungen, sondern auch informationstechnikrelevante Informationen bieten können.

Full-Service-Beratungen

Ein Full-Service Berater ist ein Berater, der, wie der Name schon anmerken lässt, jede oben genannte Sparte abdeckt.

Sie können Unternehmen sowohl als Strategieberater, als Prozessberater oder als Organisationsberater zur Seite stehen.

Durch dieses Leistungsspektrum sind sie meist vor allem bei internationalen Unternehmen sehr gefragt. Aus diesem Grund wird diese Art von Beratung auch meist von größeren Unternehmensberaterfirmen angeboten.

Wer darf eine Unternehmensberatung machen?

Gerade in Österreich ist die Berufsbezeichnung des Unternehmensberaters geschützt und im Gesetz verankert.

Interessierte Abgänger eines einschlägigen Studiums (BWL etc.) sollten sich zuerst in einer Unternehmensberatungsfirma Berufserfahrung aneignen. Wer sich im Bereich der Unternehmensberatung selbstständig machen möchte, sollte sich in der Gewerbeordnung der WHO informieren.

Dort sind verschiedene Wege angeführt, die zu einer Befähigung der Ausübung als selbstständiger Unternehmensberater führen. Zusammengefasst sollte jeder, der sich in dieser Branche selbstständig machen möchte, mindestens eine der angeführten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:

  • 1.) Eine Befähigungsprüfung
  • 2.) Zeugnisse über eine fachlich relevante Tätigkeit, die mindestens drei Jahre beträgt
  • 3.) Zeugnisse einer Universität oder einer Fachhochschule, bei der ein betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen wurde und mindestens ein Jahr fachlich relevante Berufserfahrung
  • 4.) Zeugnisse einer Universität oder einer Fachhochschule, bei der ein anderes Studium abgeschlossen wurde (bspw. Pädagogik, Philosophie, Medizin…), mindestens ein Jahr fachlich relevante Berufserfahung und ein Nachweis über Rechtskunde im einschlägigen Bereich
  • 5.) Zeugnisse einer Handelsakademie oder einer Handelsschule, mindestens 1 ½ Jahre Berufserfahrung und ein Nachweis der Rechtskunde
  • 6.) Zeugnisse über den Abschluss einer Grundausbildung der Beratungsberufe, die mindestens 230 Stunden gedauert hat und 2 ½ Jahre Berufserfahrung auf diesem Gebiet

Ein selbstständiger Unternehmensberater muss zudem eine Gewerbeanmeldung durchführen. Hierzu wird eine Kopie des Reisepasses, der Zeugnisse und der Nachweise der Berufserfahrung benötigt.

Zudem sollte der angehende selbstständige Unternehmensberater das Beratungsfeld, das er anbieten möchte (beispielsweise Personalberatung, Wirtschaftsberatung o.Ä.) bei der Anmeldung erläutern. Ein selbstständiger Unternehmensberater darf aufgrund seiner Gewerbeanmeldung natürlich auch Mitarbeiter einstellen.

Anbieterverzeichnis von Unternehmensberatern in Österreich

  • Arbor Management Consulting GmbH
  • Homepage: www.arbor.co.at
  • E-Mail: office@arbor.co.at
  • Telefon: +43 2682 75914
  • Bisnode D&B Austria GmbH
  • Homepage: www.bisnode.at
  • E-Mail: office.at@bisnode.com
  • Telefon: +43 (0)1 58861-0
  • EFS Unternehmensberatung Ges.m.b.H.
  • Homepage: www.efs.co.at/de/home/
  • E-Mail: office@efs.co.at
  • Telefon: +43 1 710 98 00-0
  • Plaut Consulting Austria GmbH
  • Homepage: www1.plaut.com/at/
  • E-Mail: office.at@plaut.com
  • Telefon: +43 1 2300012
  • xvise innovative logistics GmbH
  • Homepage: www.xvise.com
  • E-Mail: office@xvise.com
  • Telefon: +43.59006.2950
  • SUCCESS Unternehmensberatung & IT Consulting
  • Homepage: www.success-it.at
  • E-Mail: goster@success-it.at
  • Telefon: 0664 423 11 26
  • Global Management Consulting Ltd & Co KG
  • Homepage: www.gmc-graz.at
  • E-Mail: office@gmc-at.com
  • Telefon: 0316 29 86 96
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