Wärmepumpe Förderung in Österreich

Wer in Österreich eine Wärmepumpe verbauen lässt, kann dafür entsprechende Fördermittel erhalten.

Grundsätzlich ist es möglich, dass mit Hilfe der Wärmepumpe auf regenerative Energien gesetzt wird. Anzumerken ist, dass bei der Anschaffung der Wärmepumpe natürlich darauf geachtet werden muss, dass die Pumpe ein gewisses Maß an Effizienz hat.

Das bedeutet konkret, dass je effizienter die Wärmepumpe ist, umso weniger Energie braucht sie, um Energie zu erzeugen. Die Wärme, die mit der Pumpe erzeugt wird, zeichnet sich dadurch aus, dass sie in jedem Fall aus der Region stammt, bzw. aus erneuerbaren Ressourcen. Es werden keine Treibhausemissionen verursacht, was natürlich von Vorteil ist.

Stockfoto-ID: 10642169 Copyright: kadmy/Bigstockphoto.com

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Wer sich in Österreich dazu entscheidet, eine Wärmepumpe zu errichten, kann entsprechende Fördermittel beantragen. Anzumerken ist, dass verschiedene Szenarien möglich sind, wenn eine solche Pumpe errichtet werden soll:

  • Errichtung einer Wärmepumpe in einem Neubau
  • Errichtung einer Wärmepumpe in einem Bestandsgebäude (z.B. Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder großvolumige Wohngebäude).

Wer sich die einzelnen Anlagen im Detail anschaut wird feststellen, dass es hier zum Teil deutliche Unterscheide gibt. Die Anlagen werden zum Teil z.B. für die Beheizung des Raumes, zum Teil jedoch auch für die Aufbereitung warmen Wassers eingesetzt.

Es besteht die Option, dass so genannte Wasser-Wärmepumpen genutzt werden, um den Raum sowie als auch das Wasser zu beheizen.

Darüber hinaus gibt es in Österreich so genannte Sole/Wasser Wärmepumpen, die ebenfalls für die Beheizung des Raumes, bzw. des Wassers genutzt werden können und die mit einer Tiefensonde, bzw. mit einem Horizontalkollektor genutzt werden können.

Ebenfalls stehen Luft/Wasser Wärmepumpen zur Verfügung, mit welchen auch der Raum beheizt werden kann und das Wasser erwärmt werden kann.

Unter dem Strich betrachtet gibt es also drei verschiedene Varianten der Wärmepumpen, die genutzt werden können und die dazu beitragen, die Räume entsprechend zu beheizen, oder aber auch das Wasser entsprechend auf eine Temperatur zu bringen, so dass die Heizung (z.B. Ölheizung oder Gasheizung sowie Pelletheizung) deutlich weniger Energie verbraucht.

Wer kann in Österreich eine Förderung für eine Wärmepumpe beantragen?

Generell können natürliche sowie als auch juristische Personen eine entsprechende Anlage beantragen. Eigentümer und Inhaber, die im Grundbuch eingetragen sind, oder aber auch Pächter von Eigenheimen sind dazu ebenfalls befugt. Für die Förderung gibt es technische Voraussetzungen, die entsprechend in der Richtlinie zur Förderung eingesehen werden können.

Die aktuelle Aktion kann bis zum 31. Dezember 2019 wahrgenommen werden.
Es ist möglich, dass die Aktion vorzeitig beendet wird, wenn die entsprechenden Fördergelder bereits ausgeschöpft sind.

Bis zu 6 Monat nach Inbetriebnahme der Anlage ist es möglich, dass die Förderung bewilligt wird. Dazu ist es erforderlich, dass alle Unterlagen korrekt ausgefüllt entsprechend rechtzeitig eingereicht werden. Diese sind z.B. in Wien bei der Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser M25 einzureichen.

Einen Überblick zu Bundesländer und Anbietern für Förderungen gibt es auf https://www.waermepumpe-austria.at/foerderungen im Überblick!

Förderung einer Wärmepumpe durch Unternehmen

In Österreich gibt es einige Energieversorger, die entsprechend ebenfalls die Errichtung von einer Heizung, die über eine Wärmepumpe betrieben wird, unterstützen. Knapp 10 Unternehmen aus den Regionen Linz, Salzburg sowie aus anderen Bereichen des Landes unterstützen die Vorhaben. Die Förderhöhe ist bei mindestens 120 und bei maximal 1.500 Euro.

Wer die entsprechenden Fördergelder beantragen möchte, kann sich online dafür registrieren und kann die Gelder dann für 12 Wochen lang reservieren. Innerhalb dieser 12 Wochen muss die Anlage installiert und abgerechnet werden, so dass der Anspruch auf die Förderung auch wahrgenommen werden kann. Wenn dies nicht der Fall ist, erlischt der Anspruch auf die Förderung komplett.

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