Was ist mein Auto noch wert? – Kostenlose Autobewertung in Österreich

Wer mit dem Gedanken spielt, sein Auto zu verkaufen, der überlegt auch, was er dafür noch bekommen wird und was er sich danach für ein Auto kaufen möchte. Die Wertermittlung eines Fahrzeuges ist nicht sehr leicht umzusetzen und von vielen verschiedenen Parametern abhängig.

Es besteht die Möglichkeit, dass der Wert des Fahrzeuges selbst ermittelt wird, oder aber auch zum Beispiel durch einen unabhängigen Gutachter festgestellt wird. In Österreich gibt es die Möglichkeit, sein Auto kostenlos, oder aber auch kostenpflichtig bewerten zu lassen.

Der ÖAMTC bietet Mitgliedern eine Autowertermittlung an, ebenfalls bieten Portale, die Fahrzeuge ankaufen, die Option an, Fahrzeuge bewerten zu lassen.

Viele Menschen nutzen jedoch das Internet als erste Quelle, um sich einen eigenen Überblick darüber zu machen, was das eigene Fahrzeug in Österreich noch wert ist und wie viel man dafür verlangen kann.

Möglichkeiten der Autowertermittlung

  • Eigene Recherche und Preisermittlung im Internet
  • Wertgutachten von einem unabhängigen Gutachter
  • Bewertung über den ÖAMTC (für Mitglieder)
  • Wertgutachten durch Ankaufsportale

Wer sich dazu entscheidet, sein Fahrzeug in Österreich verkaufen zu wollen, hat also eine große Auswahlmöglichkeit, um letztendlich den fairen Wert des Fahrzeuges zu ermitteln.

In der Praxis ist es möglich, dass die Ergebnisse leicht variieren können, jedoch sollte es möglich sein, einen fairen Verkaufspreis zu finden.

Eigene Autobewertung vornehmen – welche Parameter sind entscheidend?

Wer eine eigene Autobewertung vornehmen möchte, nutzt meist das Internet, um sich zu informieren. Über die bekannten Autoportale ist es möglich, dass nach Kaufangeboten gesucht wird. Somit kann schnell festgestellt werden, was andere Verkäufer für ihr Fahrzeug verlangen.

Gleichzeitig bekommt man einen Überblick darüber, wie lange die Fahrzeuge auf dem Markt sind und wie schnell sie verkauft werden. Nach wenigen Wochen wird man merken, welche Autos zu welchem Kaufpreis vom Markt verschwunden sind und welche Fahrzeuge nach wie vor auf dem Markt angeboten werden.

Wichtig beim Autoverkauf: Genaue Autobewertung für einen fairen Preis für Käufer & Verkäufer

In der Praxis ist zu erwähnen, dass viele Parameter eine Rolle spielen, wenn es darum geht, dass der faire Wert des Fahrzeuges ermittelt wird. Anbei einige Basisparameter, die in jedem Fall mit in die Bewertung einfließen sollten:

  • Name des Herstellers
  • Name des Modells
  • Motor des Fahrzeuges und Antriebsart (z.B. Diesel, Benzin, Gas, Strom)
  • Baujahr des Fahrzeuges
  • Laufleistung in Kilometern
  • Serviceheft geführt (Scheckheft geführt)
  • Ausstattungsmerkmale (z.B. Schiebedach, Ledersitze, Sitzheizung, Standheizung, Anhängerkupplung)
  • Allgemeiner Zustand (1a oder z.B. mit kleinen Mängeln)
  • Unfallfahrzeug ja oder nein
  • Sonstiges (z.B. Winterreifen oder Garantie)

Die oben genannten Parameter sind wirklich essentiell, wenn es darum geht, dass der Wert des Fahrzeuges ermittelt wird. In der Praxis sorgen Autohersteller und Modell in Kombination mit Baujahr und Laufleistung dafür, dass eine gewisse Preisklasse vordefiniert wird.

In dieser Preisklasse sind Fahrzeuge, die z.B. scheckheftgeführt sind und die wirklich mit einer wunderbaren Ausstattung angeboten werden, etwas teurer und Fahrzeuge, die diese Parameter nicht erfüllen, etwas preiswerter.

Es ist also durchaus möglich, dass anhand der Basisbewertungen einiges an Differenzierungen vorgenommen werden kann.

Im Internet ist es möglich, dass auf den Plattformen von AutoScout24 oder aber auch auf der Plattform von Gebrauchtwagen.at sehr genau nach Fahrzeugen gesucht werden kann, oder aber auch eigene Fahrzeuge inseriert werden können.

Auch die private Kleinanzeigen Plattform willhaben bietet eine Rubrik, in der gezielt nach Fahrzeugen gesucht werden kann.

Der Vorteil besteht hier darin, dass Inserate binnen weniger Sekunden online gestellt werden können. Wer sich nicht einen Account bei den bekannten Autoplattformen zulegen möchte, kann mit dieser Plattform in jedem Fall schnell passende Inserate schalten.

Letztendlich ist der Verkauf von Privat meist die Variante, die von vielen Autoverkäufern wahrgenommen wird, wenn sie ihr Fahrzeug veräußern wollen. In der Praxis führt dies dazu, dass in jedem Fall gute Verkaufswerte erzielt werden können.

Gratis Autobewertung für Mitglieder – was bietet der ÖAMTC?

Der ÖAMTC bietet in Österreich seinen Mitgliedern an, dass sie kostenfrei eine Autobewertung vollziehen lassen können. Die Autobewertung basiert dabei auf den EUROTAX Werten. Das bedeutet, dass zahlreiche Daten zum Fahrzeug in eine Eingabemaske eingegeben werden und anhand dieser Werte genau ermittelt wird, welchen Wert das Fahrzeug hat. Die Bewertung kann durch die Mitglieder selbst über das Internet vollzogen werden.

Darüber hinaus bietet der ÖAMTC auch die Möglichkeit an, dass das komplette Fahrzeug vor Ort bei einer Station des ÖAMTC bewertet werden kann. Hierbei muss mit einem Zeitaufwand von circa 1 bis 2 Stunden gerechnet werden. Das Fahrzeug wird hierbei umfangreich durchleuchtet und untersucht.

In der Praxis ist zu erwähnen, dass der ÖAMTC dabei genau prüft, welche Mängel das Fahrzeug hat und was eventuell repariert werden muss.

Aus diesen Parametern kann dann ein möglicher Wert und damit ein potentieller Verkaufspreis des Fahrzeuges ermittelt werden. In der Praxis wird diese Variante von vielen ÖAMTC Mitgliedern wahrgenommen, wenn diese ihr Fahrzeug verkaufen wollen, oder den Wert des eigenen Autos wissen wollen.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich über das Internet zu informieren, wo der ÖAMTC entsprechende Bewertungen und Optionen anbietet. Es ist möglich, dass über verschiedene Stationen im Land ebenfalls eine Bewertung angefragt wird. Auf der Homepage nennt der Automobilclub ganz genau, welche Leistungen in welcher Station möglich sind.

Welche Plattformen und Anbieter zur Bewertung gibt es in Österreich?

In Österreich gibt es viele Plattformen, die entsprechend den Marktwert des Fahrzeuges beurteilen können.

Die Plattformen greifen auf unterschiedliche Werte und Informationen zurück. Dabei wird meist eine schnelle Bewertung über das Internet angeboten sowie eine Bewertung vor Ort. Es ist möglich, dass die Plattformen mit Werkstätten vor Ort kooperieren, die eine genaue Ermittlung des Wertes vollziehen und die auch das Fahrzeug direkt ankaufen können.

Zu den bekanntesten Plattformen in Österreich sowie als auch in Deutschland zählt die Plattform wirkaufendeinauto.

Was bietet die Plattform wiekaufendeinauto in Österreich?

Die Plattform wirkaufendeinauto bietet in Österreich die Möglichkeit, dass Fahrzeuge direkt über das Internet bewertet werden können.

Es steht rund 75.000 Vergleichswerte zur Verfügung, mit denen genau ermittelt werden kann, wie viel Geld in etwa für das eigene Fahrzeug noch verlangt werden kann.

Zudem können auch vor Ort Termine ausgemacht werden, bei denen in etwa 30 bis 60 Minuten der Wert des Fahrzeuges ermittelt wird.

In Österreich gibt es insgesamt 10 verschiedene Standorte der Plattform wirkaufendeinauto. Nachdem der Wert für das Fahrzeug ermittelt wurde und man sich für den Verkauf entschieden hat, wird der komplette Papierkram erledigt. Das Geld wird seriös auf das Bankkonto des Käufers überwiesen.

Unabhängig davon, ob das Fahrzeug an die Plattform verkauft wird, wird der Marktwert kostenlos berechnet. Das bedeutet, dass man maximal einen zeitlichen Aufwand hat, um den Wert des eigenen Fahrzeuges zu erhalten.

Jetztautoverkaufen – javk bietet Wertermittlung für den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen an

Die Plattform jetztautoverkaufen, kurz javk bietet ebenfalls eine Wertermittlung für das eigene Gebrauchtfahrzeug an. Der Vorgang der Bewertung des Autos ist kostenlos und so erfährt man über das Internet sehr schnell den Wert des Fahrzeuges anhand der Angaben, die man gemacht hat.

In Österreich kooperiert die Plattform mit zahlreichen Autohändlern, die über das gesamte Land verteilt sind.

Somit findet man in seinem eigenen Umkreis schnell einen möglichen Käufer für das eigene Auto.

Anhand der Basisdaten wie zum Beispiel Autohersteller sowie Fahrzeug und Erstzulassung kann schnell definiert werden, wie hoch der Wert für das eigene Fahrzeug ist.

Autouncle bietet kostenlose Autobewertung und Ankaufsmöglichkeit an

Ein weiterer Anbieter, wenn es darum geht, ein Fahrzeug zu bewerten ist die Plattform Autouncle. Auch hier werden Fahrzeuge anhand der Angabe von Daten bewertet.

Die Plattform greift dabei aunf über 380.000 verschiedene Datensätze zurück und kann somit schnell ermitteln, wie teuer das eigene Fahrzeug ist, bzw. wie viel Geld dafür noch verlangt werden kann.

Ein Counter auf der Homepage gibt an, dass aktuell mehr als 550.000 verschiedene Fahrzeuge bewertet worden sind. Nachdem die einzelnen Daten zur Bewertung des Fahrzeuges angegeben worden sind, muss man seine Email Adresse angeben. Umgehend bekommt man eine Auswertung, bzw. eine Bewertung des eigenen Fahrzeuges zugesandt und kann dieses auf Wunsch auch verkaufen.

In der Praxis gibt es eine enorm große Auswahl an Portalen, die dabei helfen können, eine sinnvolle Bewertung des eigenen Autos vorzunehmen und entsprechend darauf zu achten, dass auch der richtige Kaufpreis erzielt werden kann.

Kaufpreisbewertung in der Praxis – taugt sie etwas?

Wer in der Praxis mit einem fiktiven Auto die Kaufpreise auf den verschiedenen Plattformen analysiert wird feststellen, dass überall unterschiedliche Werte angegeben werden. Wenn ein Fahrzeug zum Beispiel auf Plattform A mit 7.700 Euro ermittelt wird, kann es auf Plattform B der Fall sein, dass lediglich 7.100 Euro angeboten werden.

Grundsätzlich gibt es beim Verkauf von Fahrzeugen eine Menge an Spielraum für die Gestaltung des Preises.

Daher ist es zu empfehlen, dass darauf geachtet wird, dass die Preise genau unter die Lupe genommen werden und auch, dass entsprechend darauf geachtet wird, dass die Preise etwas Spielraum für Verhandlungen beinhalten.

Welche Faktoren beim Autoverkauf meist vergessen werden!

Es gibt viele Faktoren, die beim Verkauf eines Autos meist vergessen werden. Dennoch haben sie einen Einfluss darauf, wie der Preis sich gestaltet und ob der Wagen erfolgreich verkauft werden kann.

In der Praxis bedeuten diese Faktoren meist, dass der Wunschpreis nicht erzielt werden kann.

Wer sie jedoch beherzigt, kann davon profitieren, dass er deutlich mehr für sein Fahrzeug erhält, als eigentlich angenommen.

Faktor 1: die richtige Saison (Jahreszeit)

Was viele Autoverkäufer nicht wissen ist, dass die Jahreszeit eine sehr wichtige Rolle spielt, wenn ein Auto verkauft werden soll. Wer ein Cabrio verkaufen möchte, kommt wahrscheinlich eher darauf, dass dieses Auto besser im Frühjahr und im Sommer verkauft wird, als im Winter.

In der Praxis gilt dies jedoch auch für die meisten anderen Autos. Der Markt für Autos kommt im Frühjahr deutlich besser in Bewegung, als zum Beispiel im Dezember, wenn die Menschen eher Weihnachten als ein neues Auto im Kopf haben.

Zu empfehlen ist es, wenn man nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt angewiesen ist, seinen Wagen im Frühjahr oder im Sommer zu inserieren.

Faktor 2: Pflege und Fotos

Ebenfalls sollte beim Verkauf des Fahrzeuges darauf geachtet werden, dass dieses in einem ordentlichen und gepflegten Zustand fotographiert wird. Es ist daher zu empfehlen, dass der Wagen im Vorfeld einmal gewaschen und gesagt wird und nicht einfach so wie er ist und im Alltag bewegt wird, im Internet inseriert wird.

In der Praxis wirkt ein Auto, dass gerade gewaschen und gesaugt wurde deutlich hochwertiger als ein Fahrzeug, dass so aussieht, als hätten gerade erst die Kinder auf der Rückbank ihr Brötchen aufgegessen.

Dabei ist es zu empfehlen, dass der Wagen nicht gleich nach dem Waschen fotographiert wird. Es gibt viele Aufnahmen von Fahrzeugen, bei denen das Wasser noch von den Felgen tropft, oder bei denen die Waschstraße gleich im Hintergrund zu sehen ist.

Zu einem guten Pflegezustand gehört natürlich auch ein geführtes Scheckheft oder Nachweis über entsprechende Inspektionen. Wer diese ordentlich in einem Ordner abheftet kann sich sicher sein, dass er ein ordentliches und gepflegtes Fahrzeug erwirbt.

Faktor 3: Kaufpreis vs. Standdauer

Wenn der Verkaufspreis zu hoch angesetzt wurde, führt dies oft dazu, dass vielleicht die ein oder andere Anfrage nach dem Fahrzeug reinkommt, aber niemand den Wagen wirklich kaufen möchte. In der Praxis bedeutet dies, dass andere Menschen sehen, dass der Wagen lange inseriert ist.

Ein Fahrzeug, dass 1 bis 2 Monate inseriert ist, sorgt meist für kritische Blicke. Das bedeutet konkret, dass die Käufer des Fahrzeuges schnell auf die Idee kommen, dass sie den Preis ordentlich drücken können, oder dass etwas anderes mit dem Fahrzeug nicht stimmt.

Wer sein Auto wirklich verkaufen möchte, sollte mit einem realistischen Preis an den Markt gehen und ein wenig Puffer für Verhandlungen einkalkulieren. Es ist nicht zu empfehlen, mit einem Liebhaberpreis an den Markt zu gehen, da dies in der Regel nicht zu einem Verkauf führt, sondern lediglich dazu, dass niemand den Wagen haben möchte.

Der Kaufpreis kann zwar über die Zeit angepasst werden, jedoch führt auch dieses Verhalten schnell dazu, dass der Preis zwar sinkt, jedoch mögliche Interessenten darauf hoffen, dass noch mehr an Rabatt möglich ist.

Faktor 4: Der Verkaufsgrund – ehrlich hält am längsten!

Wenn ein Wagen über den grünen Klee gelobt wird, fragt man sich natürlich als Käufer auch, warum das Auto verkauft wird. In der Praxis ist es zu empfehlen, dass ein Verkaufsgrund angegeben wird. Dies sorgt dafür, dass der Verkauf für den Käufer plausibel erscheint. Es gibt viele Gründe, warum Fahrzeuge verkauft werden, anbei einige Beispiele:

  • Verkauf wegen Neuanschaffung (z.B. des Nachfolgermodells)
  • Verkauf wegen Jobwechsel und jetzt Firmenwagen
  • Verkauf wegen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel
  • Verkauf wegen Todesfall
  • Verkauf aus Altersgründen (des Halters, bzw. der Halterin)

Die genannten Verkaufsgründe sind für die meisten Menschen plausibel. Wer einen Wagen erfolgreich verkaufen möchte, sollte sich darauf einrichten, dass er nach dem Grund des Verkaufs gefragt wird.

Faktor 5: Verhandlungsbasis vs. Festpreis

In der Regel können Fahrzeuge auf Verhandlungsbasis (VHB) oder mit einem Festpreis (FP) angeboten werden.

Oftmals wird der Preis als Festpreis genannt, wenn es sich um ein Liebhaberfahrzeug handelt, oder wenn der Verkäufer der Meinung ist, dass er diesen Preis unbedingt für seinen Wagen haben muss.

In der Praxis ist es jedoch zu empfehlen, dass ein Preis auf Verhandlungsbasis angegeben wird. Das liegt unter anderem daran, dass der Preis auf VHB für mehr potentielle Käufer interessant ist. Aus der Sicht des Käufers ist es immer wünschenswert, wenn der Preis leicht gedrückt wird, bzw. entsprechend weniger Geld für das Fahrzeug ausgegeben wird.

Das bedeutet, dass es aus der Sicht des Verkäufers sinnvoll ist, dass ein kleiner Aufpreis auf den Verkaufspreis aufgerechnet wird und entsprechend der Gesamtpreis auf VHB angeboten wird. Dies sorgt in der Praxis in vielen Fällen für mehr Kommunikation mit potentiellen Käufern und ist in jedem Fall aus der Sicht des Käufers attraktiver, als wenn ein Wagen mit einem Festpreis angeboten wird und im Text noch einmal betont wird, dass es sich um einen Festpreis handelt, der auf keinen Fall verhandelbar ist.

Die oben genannten Faktoren sind für viele Verkäufer und auch Käufer interessant, werden jedoch leider oftmals nicht berücksichtigt. Sie können jedoch der Grund dafür sein, dass ein Gebrauchtfahrzeug in Österreich nicht verkauft wird, oder eben der Wunschpreis nicht erzielt werden kann.

Wie hoch ist der Wertverlust bei Neuwagen?

Der Wertverlust ist gerade bei Neufahrzeugen recht hoch. Das bedeutet in der Praxis, dass ein Wagen, der noch neu ist, meist in den ersten 3 Jahren am meisten an Wert verliert. Dies gilt gerade für besonders hochpreise Fahrzeuge, die über eine hohe Luxusausstattung verfügen.

Grundsätzlich ist der Wertverlust jedoch je nach Modell und je nach Hersteller sehr unterschiedlich. Es besteht die Möglichkeit, dass im Internet verglichen werden kann, bei welchen Herstellern der Wertverlust besonders hoch ist.

  • Wertverlust bei hochpreisigen Karossen mit großen Motoren in den ersten Jahren hoch
  • Alltägliche Autos im mittleren Kaufpreissegment haben weniger Preisverfall

Für den Käufer eines Fahrzeuges ist dies interessant, weil entsprechend viel am Kaufpreis gespart werden kann, wenn man sich für einen Wagen entscheidet, der bereits in den ersten Jahren sehr viel an Wert verloren hat.

Es gibt Fahrzeugen, die nach 3 bis 5 Jahren bis zu 50% an Wert verloren haben. Dies gilt gerade für große Luxuslimousinen oder SUVs mit einer hohen Laufleistung und mit großen Motoren, die für einen hohen Verbrauch sprechen.

In der Praxis sind es gerade die alltagstauglichen kleinen Fahrzeuge, die einen geringeren Wertverlust haben.

Wie viel kann ich jetzt für meinen Gebrauchtwagen verlangen?

Wie hoch die Summe ist, die man für sein eigenes Auto verlangen kann ist unter anderem von den oben genannten Faktoren abhängig.

Darüber hinaus gibt es jedoch noch jede Menge weiterer Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Wenn es sich zum Beispiel um ein exotisches Fahrzeug handelt, bedeutet dies meist, dass der Verkauf etwas länger dauern wird, da es einfach weniger Interessenten gibt.

Wer ein massentaugliches Auto verkauft, dass von vielen Menschen angefragt wird, bzw. für das es einen großen Markt an Käufern gibt, der wird feststellen, dass er diesen Wagen auch sehr gut verkaufen kann.

In der Praxis sind solche Fahrzeuge in jedem Fall leichter zu verkaufen. Auch spielt der eigene Wohnort eine große Rolle. Wer in der Nähe einer großen Stadt wohnt, wird einen Wagen meist deutlich schneller verkaufen können, als wenn er zum Beispiel auf dem Land wohnt, wo sehr viel weniger Interessenten in der unmittelbaren Umgebung leben.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Kaufpreis nur schwer vorhergesehen werden kann. Es ist daher sinnvoll, dass man umfangreich recherchiert und dann mit einem gewissen Kaufpreis den Wagen in das Internet inseriert.

Zu empfehlen ist es, dass die Kennzeichen nicht fotographiert werden und auch nicht jeder Verkäufer mag es, wenn die eigene Telefonnummer angegeben wird.

Um sich vor dubiosen Anrufern zu schützen entscheiden sich viele Verkäufer auf den privaten Plattformen dazu, nur den Kontakt via Email zu ermöglichen und ggf. einen Interessenten dann zurück zu rufen. In der Praxis ist dies eine bekannte Methode, um darauf zu achten, dass z.B. keine „krummen Gestalten“ vor der Haustüre stehen, denen man den Wagen gar nicht erst verkaufen möchte.

Welche Schritte muss ich beim privaten Autoverkauf berücksichtigen?

Grundsätzlich kann der private Autoverkauf sehr leicht initiiert werden. Dabei gibt es jedoch verschiedene Schritte zu beachten. In der Praxis hilft es, sich diese im Vorfeld zu notieren und dann einfach abzuarbeiten.

  • 1. Wertermittlung über das Internet starten (z.B. Eurotax Auto ermitteln)
  • 2. Auto reinigen, putzen und Fotos machen
  • 3. Plattform für den Verkauf auswählen und Inserat (mit Berücksichtigung der 5 Faktoren machen)
  • 4. Fahrzeug verkaufen und dabei mit einem Verkaufsvertrag (Muster kostenlos aus Internet) arbeiten
  • 5. Fahrzeugbrief erst nach Bezahlung übergeben, bei Privatverkauf im Vertrag Garantie und Haftung ausschließen!

Anhand dieser 5 Punkte kann schnell ein sinnvoller Plan für den Verkauf eines Autos ausgearbeitet und genutzt werden. Zu beachten ist, dass es viele Informationen kostenfrei im Internet gibt. Darüber hinaus ist anzumerken, dass es möglich ist, dass zum Beispiel im Internet auch kostenlose Muster Verträge für den Verkauf des Autos bereitgestellt werden können.

Wer sich darauf einigt, diese Verträge zu nutzen, kann ohne Probleme entsprechend alles in die Wege leiten und entsprechend auch ohne Probleme einen Wagen sauber verkaufen.

Auch über den ÖMATC gibt es zum Beispiel Muster Verkaufsverträge, die genutzt werden können, wenn man sein eigenes Auto verkaufen möchte. Es gilt auch hier, alle notwendigen Informationen einzutragen und dafür zu sorgen, dass der Vertrag sauber und gut leserlich ausgefüllt wird.

Die Haftung und die Garantie werden bei einem Privatverkauf in jedem Fall ausgeschlossen, so dass der Wagen schnell und attraktiv verkauft werden kann, ohne dass man im Nachhinein noch Ärger hat.

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