Wertschöpfungsabgabe – Maschinensteuer in Österreich – Aktuelle Regelungen 2019 in Österreich – Fragen & Antworten

Bei der Wertschöpfungsabgabe (umgangssprachlich auch als “Maschinensteuer” bezeichnet) wird die gesamte Wertschöpfung des Unternehmens und nicht nur der Lohn für die Arbeit als Grundlage für die Berechnung der Sozialbeiträge verwendet.

Was ist die Wertschöpfung?

Der Mehrwert des Unternehmens ist die Steigerung des Wertes des Endprodukts im Vergleich zum Produktwert infolge der Geschäftstätigkeit.

Die Wertschöpfung des Unternehmens umfasst neben der Personalabrechnung auch Abschreibungen, Gewinn, Fremdkapitalkosten, Miete und Leasing.

Die Einbeziehung dieser zusätzlichen Komponenten kann die Steuerbemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsbeiträge erweitern.

Daher sollte die Wertschöpfungsabgabe zum Sozialsystems beitragen.

Info: In Österreich wird aktuelle keine Wertschöpfungsabgabe/Maschinensteuer berechnet. Für Details und aktuelle Informationen kann ihnen eine Steuerberatung weiterhelfen.

Unter der sogenannten Wertschöpfungsabgabe wird im Allgemeinen eine Steuer verstanden, die auf den Mehrwert anstelle der Sozialversicherungsbeiträge eines Unternehmens erhoben wird. Mit anderen Worten, bei der Schaffung einer Wertschöpfung, die in der Umgangssprache häufig mit dem Ausdruck “Maschinensteuer” benannt wird, wird die gesamte Wertschöpfung des Unternehmens als Grundlage für die Berechnung des Sozialbeitrags und nicht nur des Arbeitslohns verwendet.

Wichtig: Lassen Sie sich umfassend beraten!

Informationen zur Wertschöpfungsabgabe oder Maschinensteuer

Der Mehrwert des Unternehmens bedeutet die erzielte Steigerung des Wertes des Endprodukts im Vergleich zum Originalprodukt. Darüber hinaus umfasst die Wertschöpfungsabgabe nicht nur die Lohn- und Gehaltsabrechnung, sondern auch Gewinn, Abschreibung, Finanzierungskosten, Miete und Leasing.

So kann die Steuerbemessungsgrundlage für die Finanzierung der Sozialzahlungen erweitert werden.

Somit ist diese Gebühr ein finanzieller Beitrag des Sozialsystems – in Österreich wird derzeit keine solche Mehrwertsteuer erhoben.

Finanzierung des Sozialsystems

Diese Option wird jedoch von der Regierung zur Finanzierung des Sozialsystems in Erwägung gezogen. Nach der EU-Definition betragen die Kosten des Sozialschutzes in Österreich nur 30 % des Bruttoinlandsprodukts. Etwa 66 % dieser Ausgaben werden aus Sozialversicherungsbeiträgen und die restlichen 33 % aus sonstigen Steuereinnahmen finanziert.

In Österreich hat sich der Finanzierungsanteil des Sozialsystems in den letzten 20 Jahren praktisch nicht verändert.

Es hat sich jedoch etwas geändert. Und das ist die Zusammensetzung der Steuereinnahmen des österreichischen Staates. Der Anteil, der in Bezug auf die Steuereinnahmen steigt, wird der Lohnsteuer zugeordnet.

Körperschaftssteuern

Die Unternehmenssteuern sind jedoch in den letzten Jahren stetig gesunken und dürften kaum wachsen. Mit anderen Worten: Unternehmen und Selbständige finanzieren den Staat wenig, und die Arbeitnehmer werden zunehmend belastet. Dieser Entwicklung, die die Mitarbeiter zunehmend belastet, kann durch die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe in der Bundesrepublik Österreich aufgehalten werden.

Wertschöpfungsabgabe (Robotersteuer)

Ein weiterer Grund für die Wertschöpfungsabgabe ist, dass hohe Lohnsteuern dazu führen können, dass Arbeitskräfte schrittweise durch Maschinen ersetzt werden.

Dies wird sich insbesondere bei einer niedrigen Gesamtnachfrage auf dem Arbeitsmarkt negativ auf die Arbeitssituation auswirken.

Deswegen glauben viele, dass das Kapital mehr besteuert werden sollte. Die Umkehr der Steuerbelastung sollte helfen – dem entgegenzuwirken.

Der Effekt der Beschäftigungsförderung durch die Einführung der Wertschöpfungsabgabe ist in diesem Kontext zusammenhängend sollte jedoch nicht überschätzt werden. Produktionssteigerung und Rationalisierung sind hauptsächlich auf den technischen Fortschritt zurückzuführen. Infolgedessen sinken die Lohnkosten für die Produktion von Gütern weiter. Das Verhältnis zwischen den relativen Preisen von Arbeit und Kapital zu Lasten der Mehrwertsteuer wird sich eigentlich nicht ändern.

Noch wichtiger ist, insbesondere im Hinblick auf die Gesamtbeschäftigung, der Ausgleich für den Verlust von Arbeitsplätzen durch neue Beschäftigungsmöglichkeiten und Rationalisierung.

Ebenso setzt der internationale Wettbewerb Beschränkungen im Zusammenhang mit einer erhöhten Besteuerung von Kapital oder dem Einsatz von Energie und Rohstoffen fest.

Um wirklich größere Fortschritte bei der Lösung oder Verbesserung dieses Problems zu erzielen, ist ein einheitlicher Ansatz auf europäischer oder österreichischer Ebene erforderlich.

Was ist der Unterschied zwischen Wertschöpfungsabgabe und Maschinensteuer?

Unter der Maschinensteuer versteht man eine Steuer auf das investierte Kapital. In diesem Fall spricht die Landessprache als “Steuer auf den Roboter”. Der Begriff „Maschinensteuer“ ist in diesem Zusammenhang nicht angemessen, da er nicht der Wertschöpfungsabgabe entspricht.

Durch die Mehrwertsteuer werden im Gegensatz zur Gegenwart auch die Zinsen für Investitionen besteuert, was die Investitionen verteuert.

Wertschöpfungsabgabe und die Komponenten

Die Wertschöpfung des Unternehmens enthält nach wie vor die größte Komponente der Löhne sowie Abschreibungen, Gewinn, Finanzierungskosten, Miete und Leasing. Die Einbeziehung dieser zusätzlichen Komponenten kann die Steuerbemessungsgrundlage für Gebühren zur Finanzierung von sozialen Grundleistungen erheblich erweitern.

Gegenüber dem Lohnfonds (80,8 Milliarden Euro), der derzeit nicht nur Beiträge von Arbeitgebern für die soziale Sicherheit von Arbeitnehmern und Arbeitnehmern verlangt, sondern auch von Beiträgen für Familienleistungen, Wohnbeihilfen und kommunale Steuern, erhöht die Einbeziehung anderer Komponenten die Wertschöpfung (Gewinn).

Abschreibungen und Amortisationen erhöhen die Steuerbasis um fast 70 Prozent oder 56,2 Milliarden Euro. Bei gleichem Beitragssatz bedeutet dies eine deutliche Umsatzsteigerung oder bei gleichem Betrag kann ein entsprechend niedrigerer Beitragssatz angewendet werden.

Warum Maschinensteuer?

Die Wertschöpfungsabgabe sollte zur Finanzierung des Sozialsystems beitragen. Die Kosten des „Sozialschutzes“ (von der EU festgelegt) betragen knapp 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Österreich.

Etwa zwei Drittel dieser Ausgaben werden aus Sozialversicherungsbeiträgen und das verbleibende Drittel aus allgemeinen Steuern finanziert.

Diese Finanzierungsanteile haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten kaum verändert. Auf der anderen Seite hat sich die Zusammensetzung der staatlichen Steuereinnahmen erheblich verändert.

Ein ständig steigender Anteil der Steuereinnahmen ist die Lohnsteuer, während die Unternehmenssteuern beim Umsatzwachstum hinterherhinken. So tragen Unternehmen und Selbstständige – immer weniger zur öffentlichen Finanzierung und damit zur Finanzierung von Sozialausgaben bei, während die Arbeitnehmer damit zunehmend belastet werden. Dieser Trend einer Verlagerung der Finanzierung des Sozialstaates zum Nachteil der Arbeitnehmer kann durch die Wertschöpfungsabgabe entgegengewirkt werden.

Ein weiterer Grund dafür ist die Tatsache, dass durch die Lohnzahlungen für Familienleistungen zunehmend Selbstständige (Landwirte und Kaufleute) finanziert werden, die keinen Beitrag zu den Sozialversicherungen leisten.

Warum brauchen wir eine Wertschöpfungsabgabe in Österreich?

Derzeit wird das Sozialversicherungssystem fast vollständig durch Löhne finanziert. Entweder direkt, durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zur Sozialversicherung, zum Ausgleichsfonds für die Familienlast usw. usw.

Oder indirekt, weil selbst der größte Teil der Steuereinnahmen der Lohnsteuer unterliegt. Wenn Sie heute ein soziales System erfunden hätten, hätten Sie kaum die Idee, dafür grundsätzlich den Beitrag der Arbeit zu verwenden.

Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Wertschöpfungsabgabe?

Immer mehr Mitarbeiter werden durch Maschinen, Roboter und Computer ersetzt. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu, immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit oder atypisch. Der Anteil des erwirtschafteten Einkommens sinkt, während der Anteil des Kapitals steigt.

Mit Spekulationen können Sie viel Geld verdienen, und keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Das soziale System ist dafür nicht bereit. Um dies sicherzustellen, müssen wir die Finanzierung erweitern und neben den Löhnen auch andere Komponenten zur Besteuerung einsetzen.

Werden internationale Konzerne zahlen oder damit durchkommen?

Selbst internationale Konzerne, die regelmäßig mit ihren Steuerhinterziehungsmodellen in den Medien erscheinen, konnten sich der Wertschöpfungsabgabe nicht entziehen.

Für die in Österreich entstehende Wertschöpfung muss die Steuer hier in Österreich entrichtet werden. Dies wird die Übertragung von Gewinnen an Steueroasen beispielsweise aufgrund überhöhter Lizenzgebühren nicht verhindern.

Alternativ sprechen sie über Wertschöpfungsabgabe und Maschinensteuer. Ist es das Gleiche?

Bei der Maschinensteuer werden Kraftfahrzeuge nicht besteuert. Dies ist eine bewusste Verzerrung der Tatsachen. Die Wertschöpfungsabgabe basiert auf der Wertschöpfung im Unternehmen, d. h. auf dem, was im Unternehmen wertschöpfend ist. Ob ein Unternehmen arbeitsintensiver oder kapitalintensiver ist, spielt für die gleiche Wertschöpfung keine Rolle.

Wenn Sie also Personen durch Maschinen ersetzen und die gleiche oder eine größere Menge produzieren, müssen Sie dennoch die Mehrwertsteuer entrichten. Gegenwärtig wird das Sozialsystem durch Beiträge finanziert, die nur nach Löhnen bemessen werden. Die Mehrwertsteuer wird breiter sein: Neben den Löhnen beinhaltet die Steuer beispielsweise Autos und Gewinne, Zinsen, Miete und Leasing.

Artikel gefällt? Bitte bewerte diesen Beitrag.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (0,00/5 - 0 Bewertungen)
Loading...

Deine Meinung ist uns wichtig

*