Wie gründet man einen Onlineshop? – Online Shop erstellen,eröffnen – Webshop einrichten & aufbauen

Die Gründung eines Onlineshops,die Do’s and Dont’s

Der Handel, insbesondere der Onlinehandel hat in den letzten Jahren einem gewaltigen Wandel vollzogen. Der Trend, weg vom lokalen, regionalen Handel ist deutlich spürbar. Wobei die Ausmaße gerade dabei sind sich bemerkbar zu machen.

Fakt ist, der E-Commerce boomt. Praktisch jeder der glaubt, dass er ein Produkt an der Hand hat, dass sich verkaufen lässt(oder besser noch mehrere Produkte)kann sich heute im E-Commerce Handel mit einem Onlineshop selbstständig machen.

Stellt sich bloß die Frage. Wie geht man dieses Vorhaben richtig an und welche Tools benötige ich dazu, um auf diesem boomenden Markt, erfolgreich zu sein?

Um nicht unterzugehen. Denn Tatsache ist, dass sich viele der Möglichkeiten bewusst geworden sind(und täglich werden es mehr)und ein Stück vom Handels-Kuchen haben möchten. Was also sind die Voraussetzungen um einen Onlineshop erfolgreich zu eröffnen.

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Wichtig: Vor dem Start mit dem eigenen Online Shop genau informieren!
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Welche Ware(n)möchte ich verkaufen?

Es stellt eine Tatsache dar, dass der E-Commerce, betrachtet man das Potenzial desselben, noch wesentlich mehr zulegen wird, als dies ohnehin schon der Fall ist. Die Grenzen gestalten sich beinahe unendlich.

Fakt ist aber auch, dass sich dieser Tatsache immer mehr bewusst werden. Onlineshops schießen geradezu aus dem Boden, um kurze Zeit darauf wieder zu verschwinden.

Der Grund ist einfach darin zu sehen, dass es zu viele Anbieter gibt, die mehr oder weniger, alle die gleichen Produkte anbieten. Die E-Commerce Welt benötigt keinen weiteren Anbieter der T-Shirts verkauft. Keine weiteren Anbieter die sich auf Kaffeesorten aus der dritten Welt »spezialisiert« haben. Von diesen gibt es bereits genug.

Um heutzutage mit einem Onlineshop Erfolg zu haben, benötigt man ein Produkt das eine Nischenseite bedient. Sprich ein Onlineshop auf dem man Produkte findet, die kein anderer Shop anbietet. Welches zugegebenermaßen mit etwas Recherchearbeit verbunden ist.

Es gilt also, Produkte zu finden die noch auf keinem anderen Shop zu finden gibt. Es geht dabei keineswegs darum möglichst viele Produkte im Angebot zu haben. Gerade zu Beginn sollte man sich auf wenige Produkte beschränken.

Die altbekannte KISS-Regel (Keep it simple and stupid) gilt besonders hier. So einfach wie möglich halten, ein ausgesuchtes Sortiment an Nischenprodukten anbieten und das Onlineshop Handwerk erlernen. Vergrößern kann man später immer noch. Im Vordergrund sollte also immer die sogenannte USP-die Unique Selling Position sein. Also ein oder mehrere Produkte die sonst kaum jemand anbietet.

Wo möchte ich meine Waren/Serviceleistungen anbieten?

Das beste Produkt verkauft sich nicht, wenn ich dieses nicht sichtbar anbiete. Hier stellt sich die Frage, welche Verkaufsplattform ich für meine Produkte nutzen möchte, um diese an den Mann zu bringen. Die Möglichkeiten gestalten sich hierzu vielfältig. Zu vielfältig. Weshalb im Folgenden die erfolgversprechenden Möglichkeiten genannt werden sollen:

1. Die eigene Webseite

Die Gestaltung einer eigenen Webseite gestaltet sich selbst für Anfänger einfach. Zu beachten gibt es aber auch hierbei einiges. Eine eigene Webseite zu installieren auf welchen ich dann meine Waren/Dienste anbiete, ist nur der Anfang.

Diese soll auch von potenziellen Kunden gefunden werden, welche dann meine Waren kaufen. Um gefunden zu werden, stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl. Unter anderem wären da die Social Media Kanäle, welcher man sich unbedingt bedienen sollte. Mittels dieser erreicht man (möglicherweise) binnen kürzester Zeit, eine Vielzahl an Menschen. Vorausgesetzt man beherrscht die eine oder andere Marketingtechnik. Denn, präsent sein ist nicht genug. Die Präsenz muss auch wahrgenommen werden.

Die Kosten gestalten sich dabei überschaubar und liegen zwischen 12- knapp 40 Euro. Der Nachteil dieser Variante liegt aber darin, dass man sich seine eigene Marketingstrategie zurechtlegen muss, um von potenziellen Käufern bemerkt zu werden. Das einfache Posten auf FB und Twitter reicht nicht mehr aus.

2. Die Nutzung von Shop Plattformen

Gleich mehrere Möglichkeiten stehen hier zur Auswahl. Wobei auch hier die alte KISS-Regel zur Anwendung gebracht werden sollte. Zumindest, wenn man nicht vorhat gleich mit einer ganzen Hundertschaft an Produkten den Markt zu betreten. So unterschiedlich sich der E-Commerce/Onlineshop Markt gestaltet, so unterschiedlich sind die Möglichkeiten sich eines etablierten Onlineshop Anbieters zu bedienen. Wobei die Vorteile auf der Hand liegen:

  • 1. Alles was man benötigt, um seine Waren zu präsentieren, sind die Waren selbst,dazugehörige bildlichen Darstellungen und passende, ansprechende Beschreibungen
    dazu verfasst und der Handel mit denselben kann losgehen. Plattformen wie zum Beispiel Shopify, Jimdo oder Wix, bieten vor allem für Einsteiger in den Onlineshop Handel alle Vorteile.

Welche sich wie folgt ausmachen

  • 2. der Zugang zu einer etablierten Plattform auf dem man seine Produkte ohne allzu
    großen Aufwand anbieten kann;
  • 3. garantierte Besucherzahlen welche die Chance erhöhen wahrgenommen zu werden;
  • 4. die Einstiegskosten halten sich in einem akzeptablen Rahmen;
  • 5. je nach Plattform stehen unterschiedliche Marketingmaßnahmen zur Verfügung;

Nachteile von Shopify und Co

Bei diesen einfach zu handhabenden Plattformen muss man sich größtenteils selbst um die Marketingaktivitäten kümmern.

Das bedeutet das man sich mit werbewirksamen Maßnahmen zu beschäftigen hat, die mitunter recht zeitaufwendig sein können. Insbesondere die Benutzung von Social Media Kanälen kommt hier zum Tragen, ohne welche auch im Bereich des Onlineshop Handels nichts läuft.

Dropshipping – AliExpress oder DHL sowie Fulfillment by Amazon (FBA)

Eine der wirklich praktischen Seiten der Drittanbieter ist jene, dass diese sich um den Versand und die Retouren kümmern. Zu nennen sind hier vor allem AliExpress und FBA (Fullfillment by Amazon). Dass, dieser Service nicht kostenlos funktioniert versteht sich von selbst.

Dennoch stellen diese eine überlegenswerte Variante zu DHL und UPS dar. Wobei der Kostenpunkt sich bei Erstgenannten in einem überschaubaren Rahmen hält während die Kosten für Transport und eventuelle Retouren bei DHL und Co, eine ganz andere Dimension ausmachen. Diese wiederum können einen wesentlichen Unterschied in der Kosteneffizienz darstellen.

Die komplexe Variante, Woo Commerce, 1&1 Ionos und Co

Diese drei Onlineshop Anbieter kommen vor allem für jene infrage, welche über ein wesentlich größeres Sortiment verfügen. Neben den professionellen Vermarktungsmöglichkeiten bieten diese Plattformen sämtliche Tools an, die den Handel mit Waren aller Art erleichtern.

Von der Bestellannahme, der Integration von Zahlarten, der Versandoptionen bis zu Buchhaltungsoptionen sind auf diesen alle Tools zu finden, die für einen Onlineshop von Nutzen sein können.

Der Nachteil bei diesen ist allerdings, dass man sich mit den angebotenen Optionen auskennen muss. Welches sich für Einsteiger ohne die entsprechenden Vorkenntnisse, als schwierig herausstellen könnte.

Buchhaltung und Steuer,die Anmeldung eines Gewerbes

Früher oder später wird man sich mit der Tatsache konfrontiert sehe, dass man sich buchhalterisch betätigen muss. In einem kleineren Umfang wird es die doppelte Buchhaltung sein. Hand in Hand geht dies mit der Anmeldung eines Gewerbes.

Welches in den meisten Fällen ein Einzelgewerbe sein wird. Abwarten sollte man mit dieser jedoch so lange bis die ersten Bestellungen getätigt wurden. Wobei es sich als nützlich herausgestellt hat einen Streuberater damit zu beauftragen. Buchhaltung gestaltet sich mitunter als zeit- und kostenaufwendig. Zeit die man gut zum Beispiel in die Warenoptimierung und die Kundenbetreuung investieren kann.

Weitere Ratgeber und Tipps zum Thema Online Shop gründen

Die Grenzen des Onlinehandels sind bei Weitem noch nicht erreicht. Besonders in Nischenmärkten besteht die Möglichkeit sich erfolgreich auf diesem zu etablieren. Die professionelle Handhabung mit den Gesetzmäßigkeiten dieser Handelsform ist aber ausschlaggebend dafür, ob sich der eigene Onlineshop als erfolgreich herausstellt.

Fakt ist, dass die Möglichkeiten nahezu grenzenlos sind. Für Einsteiger in den E-Commerce, sei es angeraten mit einem kleinen (Nischen-)Sortiment zu beginnen. Die Nutzung von Plattformen wie Shopify, Jimdo und Co sind aufgrund ihrer Simplizität jenen Plattformen vorzuziehen, deren Komplexität erst dann effektiv genutzt werden sollte, wenn sich der Onlinehandel als erfolgreich herausstellt.

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