Wiener Börse: Mehr Flexibilität bei der Finanzmarktkommunikation für neue und bereits gelistete Unternehmen

Wien, 22. Februar 2019

  • Wiener Börse im Gleichklang mit europäischen Börsen bei Berichtspflichten

Die Wiener Börse stellt den „prime market“-Unternehmen zukünftig frei, ob und wie sie die Quartalsberichterstattung (Q1 & Q3) gestalten.

Die entsprechende Änderung des „prime market“-Regelwerks gilt ab sofort. Die im Top-Segment der Wiener Börse notierten Unternehmen sind die transparentesten und kapitalmarktorientiertesten Unternehmen in Österreich.

Sie erfüllen auch weiterhin strengere Vorgaben als das Börsegesetz vorsieht. Bislang waren die Quartalsberichte der „prime market“-Emittenten im internationalen Vergleich umfangreich. Europäischen Börsen wie die Euronext-Gruppe, die London Stock Exchange und die Schweizer Börse setzen ebenso auf Flexibilität in der Quartalsberichterstattung.

Voraussetzungen für die Marktsegmente – Wiener Börse

„Unternehmen können zusammen mit ihren Investoren selbst am besten beurteilen, welche Informationen in ihrer Branche erforderlich sind und welche Dichte der Veröffentlichungen – zum Beispiel bei saisonalen Schwankungen oder zyklischen Geschäftsmodellen – sinnvoll ist.

Die Wiener Börse setzt damit ein Zeichen für langfristige Orientierung, Investieren ist ein Marathon und kein Sprint“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse und ihrer Holding.

Die Europäische Transparenzrichtlinie setzte bereits 2013 auf Freiwilligkeit und das österreichische Börsegesetz sieht seit Ende 2015 keine verpflichtende Quartalsberichterstattung vor.

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