Wohnbauanleihe 2019 in Österreich – Gewinnfreibetrag/Investment, Steuern sparen, Risiko

Ratgeber Wohnbauanleihe – was steckt dahinter?

Die so genannten Wohnbauanleihen zählen in Österreich zu den Anleihen, die besondere Steuervorteile genießen.

In der Praxis bietet die Anleihe einen steuerlichen Vorteil und stellt Geld zur Verfügung, mit dem dann neue Eigenheime oder aber auch gemeinnützige Bauten errichtet werden können. Die Republik Österreich bietet besonders günstige Steuermodelle für Menschen, die sich für eine Wohnbauanleihe entscheiden.

Welche Konditionen bietet die Wohnbauanleihe in Österreich derzeit?

In Österreich ist es möglich, dass KEStfreie Zinsen bis zu 4% für Privatanleger und Privatanlegerinnen bereitgestellt werden können. Für den Zinsertrag wird keine Einkommenssteuer erhoben.

Anzumerken ist, dass durch die genannten Steuervorteile ein höherer Ertrag erzielt werden kann. Grundsätzlich können die Zinsen regelmäßig ausgezahlt werden und es ist möglich, dass 100% des Nennwertes am Ende der Laufzeit gezahlt wird.

Bei einem Verkauf findet keine Nachversteuerung statt. Für Unternehmer und Freiberufler ist zu erwähnen, dass die WohnbauAnleihe auch gewinnbeitragsfähig eingebracht werden kann.

Wichtig: Steuern sparen mit Wohnbauanleihen!

Was spare ich durch die Wohnbauanleihen in Österreich?

Wer sich in Österreich für das Investment in Wohnbauanleihen interessiert, der wird feststellen, dass die Verzinsung mit bis zu 4% pro Jahr sehr attraktiv ist und gleichzeitig die KESt nicht erhoben wird. Die Kapitalertragssteuer liegt normalerweise bei einem Wert von 25% und führt dazu, dass ein großer Teil der Rendite an den Staat in Form von Zinsen zurückgezahlt wird.

Der Staat verzichtet jedoch bei den Wohnbauanleihen auf die Erhebung der KESt, was natürlich aus Sicht der Anleger sehr interessant ist.

Der Ertrag, der durch diese Anleihe erzielt werden kann ist in der Praxis somit rund ¼ höher, als es bei vielen vergleichbaren Anleihen der Fall ist, bei denen die Steuer gezahlt werden muss

Unternehmer profitieren bei Wohnbauanleihen von Gewinnfreibeträgen

Wer als Unternehmer in eine Wohnbauanleihe investieren möchte, profitiert ebenfalls davon, weil er den Gewinnfreibetrag nutzen kann. Das bedeutet konkret, dass der investitionsbedingte Freibetrag für Gewinne von über 30.000 Euro pro Jahr genutzt werden kann.

Nähere Informationen dazu gibt es bei der Wirtschaftskammer in Österreich. Anzumerken ist, dass zahlreiche Selbstständige sich darüber informieren, was im Bereich der Gewinnfreibeträge möglich ist und wie sie ihre Finanzen optimieren können. Die Nutzung des Gewinnfreibetrages ist in diesem Fall eine sehr gute Möglichkeit.

Welches Risiko gehe ich bei einer Anlage in eine Wohnbauanleihe ein?

Wer sich dazu entscheidet, in eine Wohnbauanleihe zu investieren, der wird feststellen, dass es natürlich auch hier Risiken gibt. In der Praxis besteht zum Beispiel ein Ausfallrisiko. Wenn einer der Firmen, die am Bau beteiligt sind, ihre Aufgaben und Pflichten nicht erfüllt, kann es zum Ausfallrisiko kommen.

Darüber hinaus gibt es ein generelles Marktrisiko. So ist es möglich, dass sich die Preise auf dem Markt deutlich verändern und der Wohnraum deutlich günstiger wird. Dies kann schnell dazu führen, dass sich gewisse Projekte nicht mehr lohnen.

Darüber hinaus ist es möglich, dass rund um den Hausbau auch andere Dinge nicht funktionieren können oder versagen, so dass es möglich ist, dass hier entsprechende Risiken eingegangen werden.

In der Regel kann das Rating der Anleihe dabei helfen, dass Risiko einzustufen.

Je besser das Rating ist, desto geringer wird das Risiko eingeschätzt, dass bei der Anleihe etwas nicht wirklich funktioniert und Probleme auftreten. Wenn die Anleihe mit der Einstufung A bewertet ist, ist das Risiko deutlich geringer, als wenn die Anleihe mit der Einstufung B oder C bewertet wird.

Wer sich dazu entscheidet, in so genannte Wohnbauanleihen zu investieren, der sollte im Vorfeld genau abklären, wie hoch das Risiko ist und natürlich auch, welche Probleme auftreten können.

Wer gibt die Wohnbauanleihen in Österreich aus?

In Österreich können Wohnbauanleihen durch Firmen ausgegeben werden, die im Bereich Wohnbau aktiv sind und die meist bereits entsprechende Projekte bereits realisiert haben.

Die Wohnbauanleihen stellen für sie eine interessante Möglichkeit dar, um günstig an Liquidität bzw. an Kapital zu kommen. Es ist in der Praxis möglich, dass man sich die Unternehmen im Detail anschauen kann und auch die Geschäftsberichte einsehen kann. In der Praxis ist der Emittent einer Anleihe für den Wohnbau in Österreich verpflichtet, das gesamte eingenommene Kapital dem genannten Zweck zu widmen.

Wie stabil und sicher sind die Preise für Wohnimmobilien in Österreich?

In Österreich sind die Preise für Wohnimmobilien unterschiedlich hoch. Gerade in den Städten Graz oder aber auch in Wien sind die Preise in den vergangenen Jahren eher angestiegen. Wer sich dafür interessiert, in Projekte in diesen Städten zu investieren, kann mit einer hohen Sicherheit davon ausgehen, dass die Preise auch in den kommenden Jahren auf einem hohen Niveau bleiben werden.

Je nach Region in Österreich ist das Risiko sinkender Preise unterschiedlich hoch. Im Osten des Landes Österreich gibt es zum Teil größere und weitere Flächen, als es im gebirgen Westen der Fall ist. Das bedeutet konkret auch, dass das Bauland im Osten einfacherer zur Verfügung stehen kann, als es der Fall ist, wenn man sich im Westen des Landes für Bauland interessiert.

Wie lange investiere ich Geld in Wohnbauanleihen?

Grundsätzlich sind Wohnbauanleihen Investments, die über viele Jahre wahrgenommen werden können. Das bedeutet konkret, dass man zum Teil das Geld für 5 bis 10 Jahre anlegen kann, oder sogar deutlich länger. Zum teil werden die Anleihen sogar über den Sekundärmarkt gehandelt, was bedeutet, dass man seine Anleihe hier wieder veräußern kann.

Bei den Finanzierungen gibt es fixe aber auch variable Zinssätze. Entsprechend der Leitzinsen werden die Zinsen während der Laufzeit angepasst. Alternativ ist es möglich, dass man über die gesamte Laufzeit einen fixen Zinssatz erhält. Sollte es dazu kommen, dass die Zinsen während der Laufzeit der Anleihen stark absinken ist es möglich, dass die Kurse dadurch deutlich ansteigen.

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