Wohnwagen verkaufen und kaufen – Ankauf & Wohnmobil zu verkaufen – Tipps zum Verkauf

Ein Wohnmobil bzw ein Wohnwagen ist ein sehr tolles und auf dem Markt vor allem sehr behertes Fahrzeug. Denn immer mehr Menschen entscheiden sich für die Variante mit einem Wohnmobil in den Urlaub zu fahren oder sogar mit diesem die Welt zu bereisen.

Da ein Wohnmobil/Wohnwagen, wenn man dieses vollkommen neu kauft, sehr viel Geld kostet und somit direkt eine sehr viel größere Investition bedeutet, entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, sich ein Wohnmobil gebraucht zu kaufen.

In diesem Fall können diese etwas Geld sparen und die Besitzer des Wohnmobils, welche dieses verkaufen, können einen Gewinn aus diesem Verkauf schlagen. Damit man jedoch eine gute Summe aus dem Verkauf des Wohnmobils schlagen kann, sollte man auf einige wichtige Dinge achten, welche für den Kauf eines Wohnmobils entscheidend und fundamental sind.

Zwar ist ein gebrauchtes Wohnmobil in der Regel sehr viel günstiger als ein neues Modell, welches sich die Interessenten direkt bei dem Hersteller kaufen müssen, doch diese Tatsache bedeutet nicht, dass man diesen das Wohnmobil schenken muss.

Aus diesem Grund sollte man auf die folgenden Tips achten, wenn man sein Wohnmobil zu einem guten und gleichzeitig fairen Preis verkaufen möchte.

An wen kann man das Wohnmobil verkaufen?

In dem Zusammenhang mit dem Verkauf des Wohnmobils kann man sich zunächst einmal die Frage stellen, welche Kunden überhaupt für den Ankauf des Fahrzeuges in Frage kommen.

Stockfoto-ID: 256637308 Copyright: Andrey Armyagov, Bigstockphoto.com

Wichtig: Ein Wohnwagen bietet viele Vorteile
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In der Regel bietetn sich den Besitzern des Wohnmobils in diesem Fall zwei Möglichkeiten an. Diese bestehen auf der einen Seite in dem Ankauf durch einen Gebrauchtwagenhändler und auf der anderen Seite durch den Kauf einer privaten Person.

Der Gebrauchtwagenhändler

Wendet man sich für den Verkauf seines Wohnmobils an einen Gebrauchtwagenhändler, dann muss man in der Regel damit rechnen, dass man zwar einen guten und durchaus fairen Preis für sein Fahrzeug erhält, der Preis aber in der Regel etwas geringer ist, als man sich vielleicht vorgestellt hat.

Dass das so ist, hat ganz einfache Gründe. Denn der Gebrauchtwagenhändler muss das Fahrzeug erst einmal prüfen und voll durchchecken lassen, bevor er dieses den Kunden anbieten und an diese verkaufen kann.

Dazu kommt die Tatsache, dass diesem auch durch die Reinigung des Wohnmobils kosten entstehen. Zwar kann man das Fahrzeug zuvor schon reinigen, doch in der Regel machen dies die Gebrauchtwagenhändler noch einmal, um sicher zu stellen, dass diese den Kunden ein vollkommen sauberes und gutes Fahrzeug anbieten können.

Und zu guter Letzt darf man in diesem Zusammenhang auf keinen Fall vergessen, dass der Gebrauchtwagenhändler das Wohnmobil nicht nur ankauft und somit dem ehemaligen Besitzer Geld gibt sondern, dass dieser selbst auch einen Gewinn mit dem anschließenden Wiederverkauf machen möchte.

Aus diesem Grund wird der Preis des Ankaufes immer etwas geringer gesetzt werden, damit der Gebrauchtwagenhändler das Wohnmobil dann teurer verkaufen und einen Gewinn daraus schlagen kann.

Der Verkauf über Portale an private Personen

Möchte man auf diesen Gebrauchtwagenhändler als Vermittler verzichten und etwas mehr Geld aus dem Verkauf ziehen, dann kann man das Fahrzeug auch direkt an die privaten Kunden verkaufen.

In diesem Fall kann man entweder einen Zettel direkt an das Wohnmobil kleben und auf diesem deutlich machen, dass dieses zum Verkauf steht und man kann zudem auch eine Anzeige über ein Portal im Internet schalten und das Wohnmobil/einen Wohnwagen auch über dieses anbieten.

In beiden Fällen sollte man auf einige Dinge achten, um das Fahrzeug zu einem guten und hohen Preis anbieten zu können.

Steht das Fahrzeug vor der Tür und hat den Zettel angeklebt, sollte immer für ein gutes und vor allem sauberes und einwandfreies Erscheinungsbild gesorgt werden. Andernfalls wirkt das Wohnmobil alles andere als ansprechend und die Interessenten werden nicht bereit sein einen allzu hohen Preis für dieses zu zahlen.

Um einen sehr guten Preis aus dem Verkauf schlagen zu können, gibt es auch einige weitere Punkte, welche man beachten und durchführen sollte, bevor man das Wohnmobil zum Verkauf anbietet.

Was für Schritte sind für einen guten und erfolgreichen Verkauf des Wohnmobils wichtig?

Zunächst einmal muss man damit starten, dass man das Wohnmobil vollkommen und bis auf das letzte Stück freiräumt. Denn in dem Inneren des Farzeuges befinden sich in der Regel sehr viele Möbel und auch andere Gegenstände, welche unter Umständen schon seit vielen Jahren in diesem Fahrzeug sind.

Aus diesem Grund sollte man diese komplett aus dem Inneren des Fahrzeuges entfernen. Wenn man das Wohnmobil samt der Inneneinrichtung verkaufen möchte, sollte man dabei besonders vorsichtig sein. Nur so kann man sicherstellen, dass die einzelnen Teile der Innenausstattung dabei nicht kaputt gehen und keine Schäden davontragen.

Aus diesem Grund sollte man dabei mehr gründlich als schnell vorgehen und sich im besten Fall von einer zweiten Person helfen lassen. So geht es einfacher und vor allem schneller. Um das Wohnmobil verkaufen zu können, sollte man dieses mit Bildern im Internet präsentieren. Für diese Zwecke ist es wichtig, dass man den Innneraum des Fahrzeuges, nachdem man die Innenausstattung entfernt hat, gut und gründlich reinigt und dann Bilder von dem leeren Innenraum des Fahrzeuges macht.

Denn die Bilder von dem leeren Fahrzeug haben die Aufgaben einen sehr viel besseren Raumeindruck zu vermitteln. Am besten ist es, wenn man sich bezüglich des Verkaufs der Innenausstattung mehrere Optionen offen lässt. So kann man da Wohnmobil auf der einen Seite samt der Innenausstattung oder auch ohne die Innenausstattung verkaufen und diese dann versuchen separat an den Mann zu bringen.

Denn einige Menschen freuen sich, wenn sie sich direkt die Inneneinrichtung zu dem Wohnmobil dazu kaufen können, während es andere bevorzugen den Innenraum des Wohnmobils selbst zu gestalten.

Wenn die Reinigung erfolgt ist und die Fotos geschossen sind, ist es wichtig, dass eine Bestandsaufnahme durchgeführt wird.

Die Bestandsaufnahme

Bei der Bestandsaufnahme geht es darum das Fahrzeug eingehend zu betrachten und auch zu prüfen. Das heißt vor allem, dass man darauf achten muss, ob das Wohnmobil technische und/oder optische Mängel aufweist. Ein weiterer Punkt, auf welchen man dabei achten sollte ist der, ob die Fenster und auch der gesamte Aufbau dicht sind und somit auch im Winter eine angenehme und warme Temperatur halten können.

Ein weiterer Bestandteil der Bestandsaufnahme ist die Prüfung der Bordtechnik, der Beleuchtung, sowie der Antischlingerkupplung und der Bremsen? All diese Bestandteile des Wohnmobils müssen einwandfrei funktionieren.

Denn das ist vor allem für die sogenannte 100er-Zulassung wichtig. Die Reifen sollten nie älter als sechs Jahre alt sein. Sollte dies dennoch der Fall sein, kann es sein, dass man etwas mit dem Preis nach unten gehen muss.

Alles, was man selbst mit seinem handwerklichen Geschick ganz machen und somit wieder reparieren kann, sollte man auch selbst machen. Für den Rest bietet es sich an einen Fachmann zu beauftragen. Denn im Zweifelsfall macht man mehr kaputt, als einem lieb ist. Wichtig ist dabei, dass man alles, was man selbst gemacht hat und machen hat lassen dokumentiert und den potentiellen Käufern somit beweisen kann.

Die Papiere

Es erklärt sich eigentlich von selbst, dass sämtliche Fahrzeugpapiere vorhanden sein müssen, sodass man das Fahrzeug an die Käufer verkaufen kann.

Die Fotos für den Verkauf

Ein weiterer Punkt, welcher zu einem guten und vor allem höheren Preis in dem Rahmen des Verkaufes sorgen kann, sind die Verkaufsfotos, welche man von dem Wohnmobil macht. Diese Fotos stellen die absolut beste Möglichkeit dar, um sein eigenes Wohnmobil aus der großen Masse an Wohnmobilen auf dem Markt hervorzuheben.

Dabei ist es nicht zwingend notwenig über eine professionelle Kamera zu verfügen und man muss auch keinen Fotografen engagieren, welcher Fotos von dem Fahrzeug macht. Denn unter den richtigen und passenden Bedingungen kann man bereits mit der Kamera seines Handys gute und qualitativ hochwertige und somit überzeugende Fotos machen. Für diese Zwecke spielt das Licht eine sehr große Rolle.

Der beste Zeitpunkt für diese Zwecke ist entweder an einem sonnigen Morgen oder auch an einem sonnigen Nachmittag. Für die Fotos des Innenraums hingegen sollten alle möglichen vorhandenen Lichtquellen genutzt werden.

Es eignen sich dafür also nicht nur das Hauptlicht, sondern man kann auch zusätliche Lichtquellen, wie zum Beispiel Leselampen und Ambientebeleuchtungen nutzen. Am besten gelingen diese Innenaufnahmen bei einem bewölkten Tageslicht. Hereinströmendes Sonnenlicht besitzt einen sehr harten Hell-dunkel-Kontrast, welcher damit die Aufnahmen stören kann.

Der Verkaufstext

Zu guter Letzt sprechen nicht nur die Bilder für sich, sondern auch der Text für den Verkauf sollte gut und vor allem ansprechend geschrieben sein. In diesem sollen die Interessenten bereits einige wichtige Informationen bezüglich des Wohnmobils erhalten.

In diesem sollte somit vor allem auf dem Zustand des Wohnmobils, auf die Ausstattung und auch auf die Details eingegangen werden. Dabei sollten vor allem die positiven Eigenschaften des Wohnmobils hervorgehoben werden. Allerdings sollte man in diesem Rahmen nie etwas versprechen, was das Wohnmobil nicht halten kann.

Der Verkauf

Wenn man nun einen Käufer für sein Wohnmobil gefunden hat und einen guten Preis vereinbart hat, muss dieser Käufer nur noch auf einem rechtlichen Weg besiegelt und somit abgeschlossen werden. Für diese Zwecke muss auf jeden Fall ein Kaufvertrag vorhanden sein, welchen man sich auch einfach aus Vorlage aus dem Internet drucken kann. Zu guter letzt sollte das Fahrzeug erst dann übergeben werden, wenn man das gesamte Geld erhalten hat.

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