Zahnarzt Ausbildung in Österreich – Kosten, Dauer und Voraussetzungen – Zahntechniker, Zahnarzthelferin

Die Ausbildung zum Zahnarzt in Österreich

Der Zahnarzt ist ein sehr wichtiger, zu der selben Zeit aber auch ein Beruf, welcher bei vielen Menschen Angst ausslöst und somit auch bei einigen Menschen einen nicht ganz so guten und positiven Ruf hat.

Dabei ist der Beruf des Zahnarztes einer der wichtigsten Berufe, wenn es um den allgemeinen Gesundheitszustand der Menschen geht. Denn zu diesem gehören unter anderem auch gute und vor allem gesunde Zähne.

Wer schon einmal Zahnschmerzen hatte und von diesen geplagt wurde weiß, wie höllisch die Schmerzen sein können. Damit ist aber nicht genug – denn es gibt in dem Mundbereich einige Dinge, welche sich mitunter entzünden und unbehandelt sogar sehr gefährlich bis sogar lebensbedrohlich werden können. Aus diesem Grund ist der Beruf des Zahnarztes ein sehr wichtiger Beruf, welcher auf dem Arbeitsmarkt gar nicht mehr wegzudenken ist.

Wer also dem Karies und auch dem Zahnstein den Kampf ansagen und den Karies somit besiegen möchte, der sollte Zahnarzt werden und den Menschen in einer eigenen Praxis, in einer gemeinschaftlichen Praxis, in einer Zahnklinik oder auch als angestellter Zahnarzt in einer Praxis genauer auf den Zahn fühlen.

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Ein verantwortungsvoller Beruf!
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Bevor es jedoch soweit ist, muss man sich zunächst einmal in dem Rahmen eines Studiums zum Zahnarzt ausbilden lassen und kann dann, wenn man dieses erfolgreich beendet hat, den Menschen auf den Zahn fühlen.

Dabei bereitet einen das Studium Schritt für Schritt auf den künftigen Beruf vor und deckt in diesem Zusammenhang alle Bereiche ab, welche in der Verbindung mit dem Gebiet der Zahnmedizin stehen.

Auf welche Themen stoßen die Studenten während des Studiums der Zahnmedizin?

Bei dem Studium zum Zahnarzt handelt es sich nicht um eine Abzweigung des Medizinstudiums, sondern das Studium der Zahnmedizin ist ein eigenes Studium, welches so gesehen nicht mit dem Medizinstudium zu tun hat.

Innerhalb dieses Studium werden die Studenten somit auf die folgenden Bereiche der Zahnmedizin vorbereitet: die Parodontologie und die Kieferorthopädie, sowie die Zahnerhaltungskunde und viele weitere zahnmedizinische Fächer.

Was für eine Art des Studiums ist das Studium der Zahnmedizin

Bei dem Studium der Zahnmedizin handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes Diplomstudium angeboten. Das heißt, dass die Studenten innerhalb dieses Studiums mit einer Dauer von mindestens 12 Semestern rechnen müssen.

Innerhalb dieser 12 Semester durchlaufen die Studenten dabei viele diverse und für den späteren Beruf als Zahnarzt wichtige Stationen. Nur die Studenten, welche diese Stationen erfolgreich durchlaufen und das Studium somit mit Erfolg beenden, dürfen sich nach diesem als Dr. med. dent. bezeichnen.

Insgesamt teilen sich diese 12 Semester in drei Blöcke auf. Jeder einzelne dieser drei Blöcke markiert dabei ein jeweils neues Kapitel innerhalb des intensiven Studiums. Dabei ist es jedoch schwer zu sagen auf welchem Bereich der Schwerpunkt jeweils liegt.

Dass das so ist, ist der Tatsache geschuldet, dass jede Uni ihren Schwerpunkt anders legt und dieser somit von Uni zu Uni variieren kann. Bevor man sich also in einer Uni einschreibt, sollte man sich zuvor immer über die Setzung der Schwerpunkte informieren, um so die beste und passendste Wahl treffen zu können.

Aus diesem Grund kann es auch zu dem Phänomen kommen, dass sich das Studium der Zahnmedizin von Uni zu Uni etwas unterscheiden kann. Wer sich also mit einem Studenten der Zahnmedizin unterhält, welcher an einer anderen Uni studiert, besteht absolut kein Grund zur Sorge.

Denn kleine Abweichungen sind vollkommen legitim und normal. Interessant ist in dem Zusammenhang mit dem Studium auch, dass es in diesem auch Bachelor- und Master-Studien in Zahnmedizin gibt, die Studierenden dabei aber nicht zum Zahnarzt qualifizieren.

Diese beiden Studien werden in diesem Fall mehr als Weiterbildungen angesehen. Denn diese dienen im Grunde genommen nur daszu die Studierenden auf einen bestimmten Fachbereicht zu spezialisieren und innerhalb dessen weiterzubilden.

Worin besteht das Studium und aus welchen Bereichen setzt sich dieses zusammen?

Wie schon erwähnt wurde, setzt sich das Studium der Zahnmedizin aus vielen unterschiedlichen Bereichen zusammen und ist somit sehr umfangreich und geht mit einem sehr hohen Aufwand an Zeit einher. Denn der Stoff, welches es in diesem Zusammenhang zu lernen gilt, ist nicht gerade wenig.

Denn in dem Rahmen des Studiums der Zahnmedizin erhalten die Studenten nicht nur medizinische Fachkenntnissen vermittelt, sondern dieser eignet sich in dem Rahmen diverser Praktika und vieler praktischer Übungen während des Studiums auch eine sehr große Anzahl an praktischen Fähigkeiten an.

Wenn man das Studium dann abgeschlossen hat, darf man sich über den Erhalt der sogenannten Niederlassungsberechtigung als Zahnarzt freuen und dann auch als dieser praktizieren.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, wenn man sich für das Studium der Zahnmedizin interessiert?

Wer sich für den Studiengang der Zahnmedizin einschreiben möchte, sollte zuvor erst einmal sicherstellen, dass man sich für dieses eignet.

Ob das der Fall ist, kann man
ganz einfach prüfen, welche Voraussetzungen für das Studium der Zahnmedizin gelten und wie viele dieser Voraussetzungen man erfüllt. Anhand des Ergenbisses kann man sich dann überlegen, ob man mehr oder weniger geeignet für das Studium der Zahnmedizin und den Beruf des Zahnarztes geeignet ist.

Für den Bachelor:

  • Das Diplom und auch die allgemeine Universitätsreife müssen vorhanden sein
  • Die Teilnahme an einem Aufnahmetest muss stattgefunden haben und der Test muss erfolgreich absolviert worden sein

Für den Master:

Das Erststudium, sprich der Bachelor muss erfolgreich abgeschlossen worden sein

Neben diesen rein bürokratischen Voraussetzungen gibt es auch einige persönliche Voraussetzungen, welche man erfüllen sollte, wenn man sich für den Beruf des Zahnarztes und somit für das Studium der Zahnmedizin interessiert.
So sollte man unter anderem:

  • belastbar sein
  • ein sehr hohes Maß an Verantwortungbewusstsein besitzen
  • über Disziplin verfügen
  • den Willen besitzen sich immer und immer weiterzubilden und sich somit immer wieder auf den neuesten Stand der Technik und auch der Forschung bringen
  • über viel Empathie verfügen, da es öfter vorkommen kann, dass man mit ängstlichen Kindern und im Allgemeinen mit Angstpatienten zu tun hat
  • eine gute und ausgeprägte Feinmotorik verfügen
  • ein gutes Fingerspitzengefühl haben

Damit ist es aber immer noch nicht genug. Denn, wenn man als Zahnarzt gut und vor allem erfolgreich sein möchte, muss man auch über einige sehr wichtige und spezielle Fähigkeiten verfügen.
Zu diesen speziellen und gleichzeitig äußerst wichtigen Fähigkeiten gehören unter anderem

  • die Fähigkeit sich die notwendigen Informationen beschaffen zu können
  • Probleme zu erkennen und zu identifizieren
  • der Kommunikation mit den Patienten
  • die passende Lösung auf die Probleme zu finden

Welche Inhalte erwarten die Studenten in dem Rahmen des Studiums?

Damit einem nach dem Abschluss des Studiums alle Türen offen stehen, ist es wichtig, dass das Studium alle wichtigen Bereiche behandelt. Nur, wenn dies der Fall ist, kann das Studium auf die einzelnen Bereiche, wie zum Beispiel die Arbeit in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde vorbereiten.

Der Weg, bis man sich als Zahnarzt bezeichnen darf ist keinesfalls kurz, sondern sehr lang und mit einem sehr intensiven und auch äußerst zeitaufwändigen Studium verbunden.
In den ersten drei Semestern erhalten die Studenten in der Regel eine erste Orientierung darüber, was diese in dem Rest des Studiums erwarten wird.

Sehr viel fachlicher wird es dann in dem zweiten Block des Studiums. Dort lernendie Studenten alle möglichen und erdenklichen Form von Krankheiten und auch von Anomalien kennen. Dazu gesellen sich auch die wichtigen Bereiche der Diagnose und der Behandlung, sowie der Verhütung dieser Krankeiten und Anomalien sei es bei Zähnen, dem Mund oder auch dem Kiefer.

Unter anderem werden sich die Studenten in dem Laufe des Studiums mit den folgenden Bereichen befassen:

  • Die Genetik
  • Die molekulare und auch die zelluläre Kommunikation
  • Die Grundfähigkeiten eines Arztes und die Führung eines Gesprächs
  • Die Endokrinologie und der Stoffwechsel
  • Das Gehirn, die Sinnesorgane und der Schmerz
  • Der Apparat des Kauens und der Bewegung
  • Die Parodontologie und die Prophylaxe
  • Die Chirurigie des Gesichts und des Kiefers
  • Die Kinderzahnheilkunde
  • Die Patienten, welche besondere Erfordernisse haben (wie zum Beispiel Angstpatienten)
  • Die Endodontie
  • Die resaurative Zahnheilkunde
  • Die Radiologie, der Schutz vor den Strahlen und die Diagnostik

Die ersten praktischen Erfahrungen sammeln die Studenten erst in dem dritten Block des Studiums. Mit dem Anfertigen der Diplomarbeit wird das Studium beendet.

Die Karriere

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums kann man sich entweder als Zahnarzt mit einer eigenen Praxis selbstständig machen oder auch als angestellter Zahnarzt in einer Klinik oder in einer Zahnarztpraxis arbeiten.

Es ist aber auch möglich sich eher in den Bereich der Forschung zu begeben und gar nicht erst an dem Patienten Hand anzulegen. Auch eine Weiterbildung als Kiefer- und Gesichtschirurg ist möglich.

Das Gehalt – Wieviel verdient ein Zahnarzt?

Ganz genaue Angaben zu dem Gehalt können leider nicht gemacht werden.

Denn wie hoch dieses ausfällt ist immer davon abhängig, über wie viel Erfahrung der Zahnarzt verfügt, in welchem Bundesland dieser arbeitet und, ob man angestellt oder selbstständig arbeitet. Als Einsteiger ist ein Bruttoeinkommen von bis zu 2500 Euro monatlich denkbar. Als niedergelassender Zahnarzt ist auch mit einem 140.000 Euro Jahreseinkommen zu rechnen.

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