Änderungen beim Zivildienst in Österreich – Novelle 2019? – Krankenstand, Träger, Schulungen

Der Zivildienst in Österreich als Alternative zum Bundesheer ist eine wichtige Errungenschaft, da viel Einrichtungen durch den Einsatz von Zivildienern Unterstützung im Arbeitsalltag bekommen und viele Arbeiten durch Zivildiener verrichtet werden.

Aufgrund aktuell geburtenschwacher Jahrgänge und somit weniger verfügbarer Zivildiener sowie Mängeln/negativen Erfahrungen in einigen Bereichen beim Zivildienst (zum Beispiel durch Krankenstandsmissbrauch) soll nun eine Novelle Änderungen beim Zivildienst in Österreich bringen.

Der Bedarf nach Veränderungen wurde von Karoline Edstdler (ÖVP) geortet, diese hat in ihrer Funktion als Staatssekretärin einen Gesetzesentwurf angekündigt.

Zivildienst: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Aktueller Status beim Thema Zivildienst

  • Hohe Bedarfsdeckung von 93 %
  • 1700 Trägerorganisationen
  • aktuell drohender Engpass bei Zivildienern

Welche Veränderungen soll die Novelle bringen?

  • Aktives Ansuchen der Trägerorganisationen notwendig – Wegfall aus der Träger-Liste bei Nichtansuchen für 3 Jahre
  • Aktuell wurden von ca 10 % der Träger-Organisationen im System keine Zivildiener beantragt
  • Intensivere Schulungen für Träger und Zivilidiener
  • E-Learning für Zivilidiener mit Basiswissen zu Staatsbürgerschaftskunde
  • Unterricht für Vorgesetzte im Bereich “Grundlagen des Wehrersatzdienstes” inklusive Prüfung
  • Neue Krankenstandsregelung – Von 18 Tagen Dienstunfähigkeit und Neubeginn der Frist bei einem Tag Dienst wird in Zukunft bei Fernbleiben (gesamt!) von mehr als 21 Kalendertagen eine vorzeitige Entlassung ausgesprochen. Dies soll zur Vermeidung von Kettenkrankenständen führen.

Informationen zum Zivildienst in Österreich

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